Vom Wagnis, Dinge anders zu sehen

Joanne K. Rowling ist den meisten Menschen auf der Welt bekannt, auch wenn man kein Harry-Potter-Fan ist und so gut wie keine Bücher liest. Den Namen hat man jedenfalls irgendwo schon mal gehört. Aktuell ist die neben James Patterson und Stephen King reichste Autorin der Welt wieder mal im Gespräch. Nicht wegen eines neuen Buches … nein, Sie hat es gewagt, eine eigene Sicht der Dinge zu haben. Und diese öffentlich zu äußern!

Zunächst mal die Reaktionen:

Andere riefen militant dazu auf, Rowlings Bücher wegzuwerfen oder gar – ganz totalitäten Vorbildern verpflichtet – zu verbrennen. Im selbigen Tenor warfen Nutzer ihr vor, „transphob“ und „unaufgeklärt“ zu sein. Zudem wurde sie als „Schlampe“, „Miststück“ oder „Feminazi“ (Frau, die Sexismus statt Gender-Theorien unterstützt) beleidigt. 

Und was war geschehen? Was hatte sie Schlimmes gesagt?

Der „Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender und Intersexuell“-Clan kritisierte Rowling für ihre Meinung, dass es nur zwei Geschlechter gibt.

Harter Tobak, was? Ja, in der heutigen Zeit muss man schon damit rechnen, gesteinigt zu werden, wenn man völlig natürliche Tatsachen äußert. Da lassen die Fanatiker, nach deren Vorstellungen es 46 … oder waren es 53 … nein, 72 Geschlechter gibt, nicht mit sich reden.

Es gibt 154 Geschlechter, basta! Und wer was anderes behauptet, ist ein … wie war das … Feminazi!

Nazi ist ja in den Augen der Verstrahlten jeder, der nicht ihrer Ansicht ist, das kennt man ja zur Genüge. Sie allein bestimmen, was man zu denken und wie man die Dinge zu sehen hat.

Hat schon eher was von „Nazi“, nicht wahr? Stichwort „Bücherverbrennung“ und so …

Rowling … teilte auf Twitter mit, dass sie zwar das Recht einer Person, nach eigenem Ermessen zu leben respektiere. Jedoch sei ihr Leben stets durch ihr Frau-Sein geprägt gewesen. Ihr zu unterstellen, „Hass“ zu verbreiten, nur weil sie ein biologisches Geschlecht für real halte, sei Schwachsinn. Wenn es ein solches gar nicht gebe, sei auch die Vorstellung von „gleichgeschlechtlicher Liebe“ hinfällig. Die Existenz von Mann und Frau zu verneinen, lösche die Realität von Frauen und damit wichtige Diskurse weltweit aus, so Rowling.

Quelle

Als ob Verstrahlte „Diskurse“ wollten. Hihihi, ham wer mal gelacht … Einen Mittelweg wollen sie, ist ab und an zu vernehmen. Ein Mittelweg, den sie bestimmen wollen und was, wenn jemand davon abweicht?

Es würde schon genügen, wenn abweichende Haltungen einfach akzeptiert würden. Aber damit ist wohl nicht zu rechnen …

 

9 Kommentare zu „Vom Wagnis, Dinge anders zu sehen

Gib deinen ab

  1. Ja, wieder zuhören und nicht gleich losschimpfen, wenn jemand anderer Meinung ist, ganz egal, ob der jetzt an die zwei oder an die fünfzig Geschlechter glaubt!

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  2. Wahrscheinlich schimpfen beide Seite, weil sie einander nicht zuhören und sich daher unverstanden fühlen!
    Es gibt Leute die sagen es gibt nur zwei Geschlechter und andere, die das anders sehen und zuhören und nachfragen, ist da sicher besser als gleich Steine werfen, Drohungen ausstoßen und Bücher verbrennen wollen, wenn jemand etwas anders sieht, ganz klar!
    Aber wieviel Verständnis haben Sie für die, die sich an die fünfzig Geschlechter halten, wollen Sie deren Bücher lesen oder vielleicht einmal ein Transgenderbuch verschenken?

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    1. Mir sind die, die 126 Geschlechter haben wollen, scheißegal und ich beschimpfe sie auch nicht, sondern ignoriere sie. Äußerstenfalls halte ich sie für gestört. Es sind eben diese Gestörten, die ausnahmslos dem linken Spektrum zuzuordnen sind, die mit Hassrede um sich werfen, wenn ihnen eine Meinung nicht passt! Sehen Sie das nicht oder wollen Sie das nicht sehen, Frau Jancak???

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