Margarete kommt nicht

Wenn mir der Titel kein Click-Bait einbringt, dann weiß ich auch nicht 🙂 Also, wie gesagt, Margarete kommt nicht und zwar zu einer geplanten Lesung in der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl am 28. November. Jede andere Margarete würde sich wahrscheinlich über Publikum freuen, aber bei dieser Margarete handelt sich um eine ganz besondere, nämlich Margarete Stokowski, linke Autorin, Spiegel-Kolumnistin und aufrechte Kämpferin gegen Rechts, gegen die die schwertschwingende Jeanne d’Arc wahrscheinlich nur ein Modepüppchen im Kettenhemd war.

Jedenfalls ist Margarete aufgefallen, dass diese Buchhandlung doch TATSÄCHLICH, ja wirklich, allen Ernstes, Bücher aus dem Antaios-Verlag anbietet!!!

Oh. Mein. Gott.

Okay, klar, keine Frage, selbstverständlich KANN Margarete in so einem Umfeld nicht aus ihrem Buch vorlesen. Allein die Anwesenheit solcher Machwerke ist ihr nicht zuzumuten. Andere Meinungen. Andere Sichtweisen. Pfui Deibel, am Ende wird noch erwartet, sich damit auseinanderzusetzen! Geht ja gar nicht! Dabei ist genau das der Grund, weshalb die Buchhandlung jene Bücher im Sortiment hat, wie der Geschäftsführer in einer Stellungnahme schreibt:

Wer sich gegen Rechts engagiert, sollte wissen, was Rechte denken und lesen, wie sie argumentieren. Das kann man sich alles aus der vorhandenen Sekundärliteratur erschließen. Stimmt. So haben wir es hier praktiziert, bis „Finis Germania“ von Rolf Sieferle erst zum Skandal auf der NDR-Sachbuchbestenliste und dann zum SPIEGEL-Bestseller wurde.

und weiter

Es hätte an diesem Punkt nicht von der „Haltung“ des Buchhändlers sondern von seiner Arroganz gezeugt, wenn er seinen interessierten Kunden diesen Text verweigert hätte.

Klare Worte, weise Worte.

Nur Margarete sieht das in ihrer Blase natürlich anders. Das ist schade einerseits und bezeichnend andererseits, würden doch Linke am liebsten jede Literatur, jede Sichtweise, die konträr ihrer eigenen geht, verbieten oder – weil dem leider immer noch diese lästige Demokratie mit ihrer doofen Meinungsfreiheit entgegensteht – zumindest verbannen. Ganz weit weg, in die stille Ecke …

Dem Schlusswort des Geschäftsführers ist daher nichts hinzuzufügen:

Was wir mehr denn je brauchen sind offene und streitbare Debatten über die kontroversen politischen Themen unserer Gegenwart. Schade, dass Margarete Stokowski es vorzieht, lieber in ihrer eigenen Echokammer zu verbleiben

Die komplette Stellungnahme ist hier nachzulesen

Übrigens, keine Ahnung, aus welchem Buch Margarete vorlesen wollte. Es ist mir auch völlig wurscht.

14 Kommentare zu „Margarete kommt nicht

Gib deinen ab

  1. Ja, das ist das Leben und die Vorurteile die dieses erschweren. Sie wollten ja, glaube ich, auch einmal nicht zum „Volksstimmesfest“ kommen, weil sie dann nur lachen würden und schade, daß Sie das Buch von Frau Stokowski nicht lesen wollen, Sie versäumen vielleicht was, wie Sie das ja auch den anderen unterstellen, die den Sieferle etcetera nicht lesen wollen!

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    1. Nö, wer sich so kindisch verhält und dem Diskurs so offenkundig aus dem Weg geht, ist es nicht wert, gelesen zu werden. Und ich „unterstelle“ niemandem was und verlange auch nicht, dass jemand was liest, was ihn nicht interessiert. Was ich verlange, ist Gleichbehandlung aller Sichtweisen.

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    1. Natürlich tu ich das. Ich glaube, Sie verwechseln da was, Frau Jancak. Kritik an einer Sichtweise oder Einstellung ist was völlig anderes, als das Bestreben, diese Sichtweise aus dem öffentlichen Diskurs zu verbannen, Stichwort „stille Ecke“. Ich gehe über die Buchmesse oder in eine Buchhandlung, sehe Bücher linker Autoren und entweder ignoriere ich sie oder ich guck rein, grinse vielleicht und leg es wieder zurück. Oder ich finde sogar irgendwo einen interessanten Ansatz, warum nicht? Niemals käme ein Konservativer auf die Idee, von einer Geschäftsleitung zu verlangen, diese Bücher zu entfernen. Die hingegen von Ihnen (den Linken) gewünschte Entfernung anderslautender Publikationen aus Messen und dem Handel – womöglich bis hin zu einem Verbot der Veröffentlichung(?) – ist im Prinzip nichts weiter als Gedankenkontrolle, indem der Zugang zu anderslautenden Informationen verhindert wird. Und damit wären wir in einer Diktatur.

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  2. Was mich an Ihnen stört ist ihr Absolutheitsanspruch „Niemals käme ein Konservativer auf die Idee,,,, alle Linken werfen mit Steinen, alle Rechten sind fromme Lämmchen…
    Sind Sie nicht, zumindest die nicht, die im dritten Reich aktiv waren und solche Literatur ist, glaube ich, auch verboten und dann kommt die Grauzone oder die neue Rechte und natürlich kann man diskutieren, ob mir ein Buchhändler den Thilo Sarrazin bestellen muß?
    Der ist und darüber kann man auch diskutieren inzwischen salonfähig geworden und Sie wissen, ich habe ihn sogar in einem der Schränke gefunden und zu Hause stehen.
    Aber wenn Sie schon von Diktatur sprechen, dann geht es vielleicht auch in die Richtung, wenn Sie einen Buchhändler zwingen wollen Sarranzin oder Sieferle oder oder zu führen oder wenn Sie von Autoren verlangen, daß Sie in Buchhandlungen lesen, die solche Bücher führen, denn da gibt es noch immer Meinungsfreiheit und ich kann sagen, ich trinke kein Bier und gehe in keinen Sexclub und lese keine rechten Bücher, etcetera.
    Aber natürlich haben Sie Recht, die Meinungen haben sich in den letzten Jahren verändert, vielleicht auch dadurch, weil Sie und andere allen eine veränderte Sichtweise aufzwingen wollen.
    Jetzt ist Thilo Sarrazin salonfähig geworden. Beim ersten Buch war er das noch nicht, wenn Sie mich fragen, finde ich das nicht so gut, wie ich auch nicht gut finde, daß Sie so viel schimpfen, denn das hat mit Meinungsfreiheit nichts zu tun, wenn Sie sich über die Genderdebatte beispielsweise schimpfend empören und sich über die Andersmeinenden lustig machen oder über den „Spiegel“ herfahren, weil er irgendwas nicht auf seiner Bestsellerliste haben will.
    Da reicht es, denke ich, wenn Sie sagen, ich finde das nicht gut, weil …. oder, ich will das nicht und wenn sich irgendjemand, wo einschlecht und auf einem Slam gegen Rassismus einen Text pro vorträgt oder unter falschen Namen auf eine Buchmesse kommt und dann über die anderen lacht, weil sie das nicht bemerkt haben, finde ich das nicht okay, ganz im Gegenteil!
    Und die stille Ecke ist gut, um Streit zu vermeiden oder ich werde auf einer Buchmesse einem kleinen Verlag diese zuweisen und einem großen, wo die Massen hinkommen, einen Stand in der Mitte und wenn das so ist und dann drängen plötzlich die Massen „friedlich“ in die stille Ecke, dann kann man das ja auch noch ändern und sagen okay, die Leute wollen das, also diskutieren wir darüber, aber man sollte die anderen nicht zwingen, das gut zu heißen, wenn sie es nicht so sehen!
    Ich lese übrigens am Sonntag auf der Buch-Wien höchstwahrscheinlich in einer stillen Ecke im hinteren Teil und rege mich nicht darüber auf!

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    1. Liebe Frau Jancak,
      allein die ersten Worte zeigen, dass Sie und Ihresgleichen an einem Diskurs gar nicht interessiert sind, nämlich indem Sie heutige, konservativ Denkende und Schreibende mit Machwerken aus dem Dritten Reich in einen Topf werfen. Deutlicher kann man sein Unwissen über das, was Sie heute als „rechts“ bezeichnen gar nicht zum Ausdruck bringen. Beispielsweise ging es auch nie darum, dass ein Buch aus der Spiegel-Bestsellerliste gestrichen wird, zumal das gar nicht geht, sondern dass Buchhandlungen es den Kunden bewusst vorenthalten. Auch das haben Sie nicht begriffen. Schade.

      „Zwingen“ wollen allein Sie. In stille Ecken zwingen, aus Buchhandlungen zwingen. Was Sie als „Streit vermeiden“ bezeichnen, ist tatsächlich „Diskussionen vermeiden“, nichts weiter. Und zwar deshalb weil Sie, die Linken, diesen „Absolutheitsanspruch“ haben und rechts von Ihnen einfach keine Meinung dulden.

      Ersparen Sie mir weitere Ausführungen? Vielen Dank.

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  3. Was „meinesgleichen“ denkt, weiß ich nicht und ich weiß auch nicht, wer die sind, bin ich ja ihre einzige Diskutiererin!
    Was mich betrifft, haben Sie nicht so unrecht, denn ich will zwar mit allen disktueren, was ich mit Ihnen ja auch geduldig tue, aber meinen Standpunkt, daß ich eine tolerante vielfältige bunte offene Welt will, nicht verändern!
    Aber diskutieren Sie mit den Andersdenkenden? Nein, Sie beschimpfen sie, machen sie lächerlich, geben deutlich zu verspüren, daß nur Ihre Meinung richtig ist und alle anderen sind die bösen Linksverzerrten und Jenseitigen.
    Warum diskutieren Sie nicht mit denen, die gegen rechte Literatur in den Buchhandlungen sind und versuchen Ihnen sachlich erklären, daß die wichtig und okay ist und mit dem dritten Reich nichts zu tun hat, wenn die das velleicht glauben?
    Das finde ich in Ihren Artikeln und auch in diesen Kommentar absolut nicht, der nur zeigt, daß Sie keine Ahnung von mir und meinem Denken haben, denn ich will niemanden zu etwas zwingen, nichts vermeiden, denn sonst würde ich Ihre Seite gar nicht lesen und Ihnen auch nicht kommentieren!

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    1. Okay, also zum wasweißichwievielten Mal: Sie haben sich selbst einmal als Links bezeichnet, Frau Jancak. Obendrein vertreten Sie auch die bekannten linken Standpunkte. Wo ist also bitte das Problem, wenn ich dann von „Ihrer Fraktion“ oder „Ihresgleichen“ rede, wenn ich linke Ansichten kritisiere? Habe ich irgendwo verlangt, dass Sie Ihren Standpunkt verändern? Auch hier tritt diese völlig verkehrte Sichtweise zutage, nämlich dass für Sie Widerspruch gleichbedeutend ist mit „Du musst jetzt anders denken!“ Wo soll ich bitteschön mit „Andersdenkenden“ diskutieren? Auf Demos, wo eben jene mich als Nazi niederbrüllen? Ich werde hier demnächst mal diesen Wunsch nach Diskussion mit Andersdenkenden thematisieren, danke an dieser Stelle für den Input! Ich kann Ihnen aber eine kleine Episode beschreiben, wie ein Gespräch mit jemandem abläuft, der anders tickt, als ich.

      Ist schon eine Weile her, als sich der Vorsitzende des Zentralrats der Juden besorgt darüber äußerte, dass mit den Flüchtlingen zu einem sehr großen Teil Moslems ins Land kommen. Ein Kollege von mir las das oder sah einen Fernsehbericht und fragte kopfschüttelnd, wieso ausgerechnet aus dieser Ecke (also von den Juden) solche Kritik kommt, also im Sinne von, gerade die müssten doch wissen wie es ist … usw. Natürlich wusste ich den Grund und ich setzte nach meinem „Ja, ich weiß warum“ auch zu einer Erklärung an. Die einzige Reaktion: Ein zorniges „Ja, das war klar“ und er lief aus dem Raum und für den Rest des Tages herrschte Schweigen.

      So sieht linke Diskussionskultur in der Regel aus, nämlich Ignoranz, Schweigen oder Niedermachen. Und ja, ich gebe zu, dass Sie in der Hinsicht schon aus dem Rahmen fallen, da Sie sich immerhin der Diskussion stellen. Leider hapert es an Substanz, denn nur ein „Ich will das aber nicht“ ständig zu wiederholen, macht die Sache nicht besser und nur weil Sie dies und das nicht wollen, heißt es noch lange nicht, dass nicht sehr, sehr viel mehr andere Leute sehr wohl andere Ansichten lesen oder hören wollen und auch das verdammt gute Recht dazu haben!

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  4. Schade, daß Sie nicht auf der „Buch-Wien“ gewesen sind, denn da gab es ein Eröffnungsreferat von der Philosophin Svenja Flaßpöhler zum Thema „Ignorieren, bekämpfen, verstehen? Über den richtigen Umgang mit Rechts“
    Wie ich da hörte gibt es in Deutschland Bemühungen, die sogenannten „Linken“ und die „Rechten“ an einen Tisch zu bringen. wenn beide gewillt sind, einander zuzuhören, kann das etwas bringen.
    Oft haperts es wahrscheinlich, wie man auch hier sehen kann, am entsprechenden Willen und was mich wieder am obigen Kommentar stört, ist ihre Wortwahl, denn man kann das alles auch anders ausdrücken, liebe Grüße und Gute Nacht!“

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    1. Soso, nun stört Sie auch noch die Wortwahl. Welche Wortwahl ist es denn genau und wie lässt sich was anders ausdrücken? Liebe Frau Jancak, Sie haben das unglaubliche Talent, den Leser immer wieder ratlos zurückzulassen, indem Sie irgendwas andeuten und sich dann ohne nähere Erläuterung aus dem Staub machen. Bezwecken Sie damit irgendwas?

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  5. Nein, lieber Uli, die Ratlosigkeit glaube ich Ihnen nicht, denn wenn Sie einen Bleistift und einen Notizblock nehmen und unseren nun schon fast zweijährigen Kommentarwechsel durchgehen, wird ihnen wahrscheinlich an die hundert Mal auffallen, daß ich Ihrem Schimpfen wiedersprechen, Sie zu weniger Übertreibungen und einer höflicheren Wortwahl bewegen will.
    Da ich dieses Wochenende meinen Geburtstag feiere, die „Buch-Wien“ ist und ich noch dreimal lesen werde, habe ich nicht die Zeit, Ihnen das jetzt alles klitzeklein nochmals zu erklären.
    Daher nur den vorletzten Kommentar und da denke ich, daß „Sie und Ihresgleichen“ sehr abfällig klingt. das läßt sich bestimmt wertschätzender ausdrücken.
    Dann stören mich noch die „Linksverseuchten“ aus Ihren früheren Kommentaren oder die Beschimpfungen, die den Frauen galten, die am Harry Potter etwas ändern wollten, etcetera, etcetera, beziehungsweise die Übertreibungen in ihrer „Vergewaltigungsgeschichte….
    Aber es stimmt, ich bilde mir zumindest ein, daß Sie in letzter Zeit ein bißchen und korrekter formulieren. Wenn das auf unsere Diskussion zurückzuführen ist, würde mich das freuen, denn ich denke, daß man konstruktiv „streiten“, beziehungsweise sich so mit verschiedenen Meinungen auseinandersetzungen und nicht die andere Meinung heruntersetzen und verächtlich machen sollte und da habe ich gerade auf meinen Blog geschrieben, daß ich es sehr bedauere, daß Sie nicht auf der „Buch-Wien“ sind, denn da gibt es einige Veranstaltungen, die sich damit auseinandersetzen.
    Beispielsweise eine Diskussion, die nächste Woche im Salzburger „Nachtstudio“ gesendet wird:
    „Wir müssen reden-Pläydoyer für eine neue Streitkultur“ und da waren die Punkte an denen wir uns immer wieder spießen, sehr schön enthalten.
    Eine konstruktive Diskussion sollte Wertschätzung und einander zuhören beinhalten und nicht von vorherein, dem anderen seine Meinung aufdrücken und ihn verächtlich machen und ich denke, wenn Sie den Leute, die beispielsweise keine rechten Bücherwollen, erklären, daß die ohnehin den Gesetzen entsprechen und vielleicht auch wichtige Punkte enthalten über die man sprechen sollte, dann werden Sie weiterkommen, wenn Sie sie nur beschimpfen, dann macht der andere zu und man dreht sich im Kreis, wie wir es ja oft genug tun!

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    1. Okay, das würde also bedeuten, dass „Linksverstrahlt“ herabsetzend ist. Auf der anderen Seite gehen Sie doch aber hin und erwähnen die sogenannten „rechten“ Bücher in einem Atemzug mit dem Begriff „Holocaust“, was ebenso herabsetzend ist und davon zeugt, dass man vom Inhalt eigentlich gar nichts weiß. Hauptsache, man empört sich über irgendwas. Soll mich das dann ruhig lassen?

      Apropos empören. Vielleicht sind Sie nie richtig wütend, vielleicht kennen Sie auch das Gefühl von hilflosem Zorn nicht. Wissen Sie, Streiten, sich mit etwas auseinandersetzen, über etwas debattieren geht nicht immer nur flüsternd und Blümchen verteilend vonstatten, auch wenn Sie das noch so gerne hätten. Ab und an fallen auch in der kultiviertesten Debatte harsche Worte, die man einfach aushalten muss. Sie benutzen erneut den Begriff „konstruktiv“. Das ist schön und klingt gut, aber wie genau sähe denn „konstruktiv“ bei Ihnen aus? Erinnern Sie sich noch an Ihren Wunsch nach „konstruktiver Kritik“ bezüglich Ihres Schreibens? Als ich Ihnen genau das lieferte, war es Ihnen egal, es hat Sie einfach nicht tangiert, weil Ihnen die Vorschläge einfach nicht gefallen haben.

      Wertschätzung, einander zuhören … einverstanden. Ich höre Ihnen zu und schätze Sie wirklich, Frau Jancak. Aber ich antworte Ihnen auch und ich antworte Ihnen konkret und in meinen Worten, mit Quellen und Fakten. Es ist sehr gut möglich, dass Ihnen genau das nicht zusagt, dass Sie es eigentlich lieber hätten, ich würde Ihren Gedankengängen folgen und zustimmen, so wie Sie ja für Ihre literarischen Texte auch keine wirklich Kritik wollen, sondern lieber gelobt werden möchten.

      Ich kann niemandem zustimmen und niemanden für etwas loben, wenn es ganz offensichtlich nicht lobens- oder zustimmenswert ist. Dann widerspreche ich. Erst recht, wenn es gegen das freie Wort geht und wenn jemand, der sich mit Literatur befasst, es allen Ernstes gutheißt, wenn unliebsame Meinungen unterdrückt werden. Denn das gab es schon mal und das will ich nicht mehr.

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  6. Nun da gibt es ja inzwischen eine „Streitkultur“, wo das ganz genau zu finden ist, lesen Sie doch beispielsweise das Buch von Susanne Schnabl „Wir müssen reden“ und der „Holocaust“ ist, glaube ich, nicht herablassend, sondern eine Tatsache und ein Stück Zeitgeschichte. Haben Sie davon nichts in der Schule gelernt?

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  7. Liebe Frau Jancak, ich glaube, wir nähern uns gerade einem empfindlichen Themenbereich, in dem Sie sehr genau darauf achten sollten, was Sie mir oder den sogenannten „rechten Autoren“, wie Sie sie bezeichnen, unterstellen. SIE haben damit angefangen, besagte kritische Bücher und Autoren als „Naziideologie“ zu bezeichnen und SIE haben am 17. Oktober geschrieben:

    “ … das wissen Sie, was in den Büchern der Rechten steht, was den Holocaust betrifft … “

    Es ist eine Ungeheuerlichkeit, Frau Jancak, und eine ganz billige, perfide und vor Unwissenheit triefende Strategie, Autoren wie den verstorbenen Udo Ulfkotte, Thilo Sarrazin, Markus Gärtner, Stefan Schubert oder gar Rolf-Peter Sieferle in einen Topf mit dem Begriff Holocaust zu werfen, was diesen Autoren nichts anderes unterstellt, sie würden womöglich Holocaustleugnung betreiben. DAS ist sehr wohl herablassend!

    Tun Sie das nicht! Sie überschreiten sonst eine Grenze des Zumutbaren. Ich halte viel aus, ich biete jederzeit Paroli, aber da ist für mich dann ein gewisser Punkt erreicht.

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