Die Gute Nachricht (1)

Es gibt sie tatsächlich, die guten Nachrichten. Überall, weltweit. Es ist schön, sie zu lesen, sie tun gut inmitten all des Chaos und des Blutvergießens, auch wenn es nur Momentaufnahmen sind. In unregelmäßigen Abständen werde ich unter der Überschrift einfach mal gute Nachrichten posten, wenn mir eine begegnet.Der sechsjährige Oskar hat in Köln beim Spielen im Garten eine Scherbe gefunden. Zusammen mit seinem Vater schrieb er einen Brief an das Römisch-Germanische Museum in Köln, vermutete er doch, einen spannenden Fund aus der Römerzeit gemacht zu haben.

Liebe Wissenschaftler vom R.G.Museum!

Mein Name ist Oskar, und ich bin sechs Jahre alt. Ich gehe schon zur Schule, aber mein Papa hilft mir trotzdem, diesen Brief zu schreiben. Beim Buddeln im Garten habe ich diese Scherbe gefunden. Ich bin nicht sicher, ob sie aus der Römerzeit stammt. Mein Papa meint: eher nicht, aber er hat vorgeschlagen, dass ich Euch fragen kann, weil ihr das besser wisst. Könnt Ihr mir helfen?

Viele Grüße, Euer Oskar

Man könnte jetzt vermuten, dass – wenn überhaupt – eine kurze, trockene Antwort vom Museum erfolgt wäre. Falsch gedacht:

Lieber Oskar,

vielen Dank, dass Du uns beim Römisch-Germanischen Museum Deinen Fund zugeschickt hast. Alle Wissenschaftler haben sich das Fundstück angesehen und lange gerätselt, um was es sich handeln könnte. Schließlich hatte jemand eine Idee.

Es handelt sich um eine Scherbe aus Ton. Der Töpfer hat den Tongegenstand lange und sehr heiß im Töpferofen backen lassen. Durch die Hitze ist der Ton steinhart geworden, so dass sogenanntes „Steinzeug“ entstanden ist. Außerdem hat der Töpfer den Ton mit einer Glasur überzogen (deswegen glänzt die Scherbe).

Deine Scherbe stammt von einem riesigen Tonrohr, das damals in der Erde vergraben war und durch das Wasser geflossen ist. Das Rohr wurde wahrscheinlich im 19. Jahrhundert getöpfert. Es ist also wohl schon über 100 Jahre alt. Auch wenn deine Scherbe nicht aus der Römerzeit stammt, ist sie alt und zeigt, wie die Menschen damals in Köln gelebt haben. Du solltest sie schön aufbewahren und Deinen Freunden zeigen.

Viele Grüße vom Römisch-Germanischen Museum

Ich fand es einfach nur supernett von den Museumsmitarbeitern, dass sie so ausführlich und freundlich auf den kleinen Archäologen eingegangen sind und ihn ernstgenommen haben!

Eine gute Nachricht, wie ich meine!

5 Kommentare zu „Die Gute Nachricht (1)

Gib deinen ab

  1. Sehen Sie, so geht es auch und wenn man will, findet man auch gute Nachrichten, die man ernsthaft und freundlich beantworten kann, ohne den Absender bloßzustellen und lächerlich zu machen, wahrscheinlich viele merhr, als die, wo es noch nicht so gut klappt!
    Versuchen Sie es doch auch und setzen Sie sich beispielsweise mit den jungen Linken, die Sie da das letzte Mal sehr einseitig zitiert haben, auseinander! Fragen Sie sie, ohne sich lustig über sie zu machen, warum sie angeblich Deutschland haßen und erklären Ihnen, warum Sie ein begeisteter Deutscher sind!
    Liebe Grüße aus Wien und da habe ich vorhin schon wieder Ö1 und eine Sendung über diese Freitagsumweltdemonstrationen und Schulstreiks gehört, die sehr interessant war und das sein konnte, ohne diese Greta lächerlich zu machen und daraufhinzuweisen, daß sie eigentlich Autistin ist und, daß die Schüler, da nur mitmachen, um nicht zur Schule zu müssen! Einige tun das vielleicht, viele andere wahrscheinlich, weil Ihnen die Sache wichtig ist!

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    1. Gretas Vater handelt u. a. mit CO²-Zertifikaten und profitiert somit von der Klimalüge, der die Jugendlichen aufsitzen, anstatt sich mit den wissenschaftlichen Hintergründen von Klima und Wetter zu beschäftigen. Zum anderen ist es auffallend, wie Schulschwänzer hofiert werden, wenn es um die vermeintlich gute Sache geht, andererseits Eltern kriminalisiert werden, wenn sie am Flughafen einen Tag vor Ferienbeginn mit ihren Kindern angetroffen werden, weil es ihnen den Urlaub ein paar Euro verbilligt, wenn sie früher fliegen. Bitte gerne!

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  2. Differenzieren lieber Uli, wieder etwas differenzieren, nach links und nach rechts schauen und sich nicht verhetzen lassen!
    Kennen Sie den österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky, den sogenannten Sonnengott, der war mal auf einem Weltwirtschaftsgipfel oder so und draußen standen die Demonstranten, die gegen ihn rebellierten. Einer war sein Sohn Peter, der inzwischen auch schon gestorben ist und die Achtundsechziger, das weiß man ja, haben sich gegen ihre Väter, die im Krieg vielleicht nicht auf der richtigen Seite standen, aufgelehnt und demonstriert.
    Die Greta ist ein junges Mädchen und will, wie die meisten jungen Menschen etwas an der Welt verändern, Gutes tun, sich vielleicht auch gegen ihre Eltern auflehnen, etcetera und hat vielleicht auch noch das Charisma. das sie dabei viel bewegt, was Leute, wie Sie offenbar aufregt.
    Schuleschwänzen ist nicht gut und in Österreich bei den Pflichtschülern inzwischen auch verboten, obwohl ich glaube, daß es in Österreich noch immer keine Schulpflicht, sondern nur eine unterrichtspflicht gibt, was von Maria theresia eingeführt wurde, damit die Adeligen ihre Kinder nicht auf öffentliche Schulen schicken mußten, sondern durch Hauslehrer unterrichten lassen konnten, was allerdings von den <Medien inzwischen eher verschwiegen wird, daß jeder sein Kind abmelden, selber unterrichten und es dann eine Prüfung machen lassen muß.
    Aber da nur nebenbei. Bei den Freitagsdemonstranten wird es sich warhscheinlich eher um Oberschüler handeln, die den Stoff halt nachlernen müßen und selbst für ihre Fehlstunden verantwortlich sind und was ist so schlecht an einer engagierten Jugend und warum schreiben Sie und ihre Gleichgesinnten dagegen an?
    Sie wollen jaj auch kritisch sein, machen sich für diekritische Meinung stark und schreien auf, wenn man die in ein "stilles Eckchen", verbannt. Die Achtundsechziger waren es und ich bin mit dem Alfred auch vor dreißig Jahren auf die Friedensdemonstrationen mitgegangen und 2000 manchmal mit der sechzehnjährigen Anna auf die Donnerstagsdemos und die auch manchmal mit ihrer Schule und da haben sich auch die Leute aufgeregt, daß Kinder nicht demonstrieren sollen.
    Ich finde das gut und meine, da hätten sie schon ein neues Thema für ihre "Das Gute-Reihe", auf die ich schon sehr gespannt und neugierig bin, was sie da alles finden werden, liebe Grüße!

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    1. Lesen, liebe Frau Jancak, lesen! Greta wird von ihren Eltern benutzt, sie lehnt sich nicht gegen sie auf, wo haben Sie denn das her um Himmels Willen? Was Sie „bewegen“ nennen, ist nichts als Massenhysterie, denn je öfter man eine Lüge widerholt, umso mehr glauben sie. Und gerade Jugendliche mit ihren noch formbaren Gehirnen sind gefundenes Fressen für Klimahysteriker, für die die Klimalüge bares Geld bedeutet, nichts weiter. Im gleichen Maße werden übrigens Wissenschaftler, die all dem widersprechen, mittlerweile in die rechte Ecke gestellt. Aber ich soll differenzieren …

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  3. Woher wissen Sie das? Das sind Ihre Spekulationen, wie ich die meinen habe, weil ich diese Greta ja auch nicht kenne, aber außer, die ihnen gleichlautenden Meinungen auf den rechten Videos, vorhin eine sehr gute Sendung gehört habe, wo zwei junge Leute, die diese Demos in Wien veranstalten und da ist diese Greta nicht dabei, darüber berichteten und da hat das ganz anders geklungen und die jungen Leute, die am Freitag dorthin gehen, lassen sich wahrscheinlich von niemanden instrumentalisieren, sondern gehen hin, weil sie etwas für die Umwelt tun wollen, weil junge Leute ja sehr engagiert sind, was ich für sehr gut finde, das auch einmal war und noch immer bin!
    Ich denke, man tut sich mit etwas Toleranz leichter, weil sich die anderen ohnehin nicht manipulieren lassen und es immer mehr als zwei Meinungen gibt und genau das finde ich interessant und spannend und mit Ihren Verallgemeinungen habe ich manchmal meine Schwierigkeiten, obwohl ich es auch, ganz lustig finde, wenn Sie beispielsweise, „Das meinen doch alle….!“, schreiben und mich dann frage, ob Sie wirklich glauben, daß die Welt so einseitig ist?
    Nochmals liebe Grüße und jetzt gehe ich zur „Lyrik im März“ in die „Gesellschaft für Literatur“.

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