Wahnsinn! – Ausgezeichnet

Romanautoren und Filmemacher schaffen es ja immer wieder, dass man über ihre Schöpfungen und ihren Ideenreichtum staunt. Sie erschaffen immer neue Welten, neue Lebensformen und neue Zivilisationen, auf die man sich freuen oder über deren Absurdität man lachen kann.

Und doch gelingt es der Realität ihrerseits immer wieder, der Fantasie einen Schritt voraus zu sein. „Wahnsinn! – Ausgezeichnet“ weiterlesen

Die Wörter zum Sonntag (20)

Ob es wirklich am Alter liegt, dass es einem so vorkommt, die Zeit würde so schnell vergehen? Vielleicht liegt es auch daran, dass einfach so viel passiert und man in Zeiten von Internet und Social Media mit täglichen Abgründen sozusagen dauerbeschallt wird. Das alles will natürlich verarbeitet und eingeordnet werden und – schwupps – sind schon wieder ein paar Tage rum. Natürlich sähen es so manche Zeitgenossen lieber, die erwähnten Abgründe blieben unterm Teppich verborgen. Wahlweise auch in „stillen Ecken“ … Diesmal sind aber auch mal gute Nachrichten dabei. Fangen wir damit an: „Die Wörter zum Sonntag (20)“ weiterlesen

Die Wörter zum Sonntag (18)

Frohes neues Jahr zusammen!

Tja, eigentlich beginnt 2019 so, wie 2018 geendet hat. Insofern kann von einer Besserung nicht die Rede sein. Obwohl man dem jungen Jahr eigentlich erstmal Zeit geben sollte. Wenn man allerdings die täglichen Nachrichten (und die Zeilen dazwischen) verfolgt, fällt es schon ein bisschen schwer, Optimismus zu verbreiten. Natürlich kann man hingehen und behaupten, dass, wenn man den Fokus nur aufs Negative legt, man schwerlich das Positive sehen kann. Oder man kann sich ausschließlich aufs Positive fixieren und alles andere ausblenden. Wird ja auch oft und gern getan. Zu oft, wie ich finde. Einen Mittelweg zu finden, ist nicht immer einfach, schon deswegen nicht, weil die negativen Ereignisse viel tiefgreifender sind. Wenn tagtäglich auf einer Autobahn der Verkehr fließt, ist das kaum der Rede wert. Warum? Weil es eigentlich selbstverständlich ist. Wenn es auf derselben Autobahn in zwei Wochen drei Massenkarambolagen mit Toten und Verletzten gibt, ist das schon eine Erwähnung wert, weil dann irgendwas auf dieser Strecke nicht stimmen kann. Sei es die Verkehrsführung, die Beschaffenheit der Fahrbahn, fehlende oder verwirrende Signale, neu Hinzugezogene ohne Führerschein, was auch immer. „Aber auf meiner Strecke passiert nie was, also wieso schreibst Du dauernd über diese eine Autobahn!?“ Weil es nicht genug derer geben kann, die über diese eine faule Strecke schreiben! Weil sonst nie ein Bautrupp anrückt, der sie entschärft. Weil sonst immer wieder Menschen zu Schaden kommen. Wie neulich … „Die Wörter zum Sonntag (18)“ weiterlesen

Die Wörter zum Sonntag (17) inkl. Jahresrück/-ausblick

Tja, das war’s dann also mit 2018. Morgen um diese Zeit und ein paar Stunden später einschließlich krachender Feinstaubbelastung (aber das wird die DUH auch noch abschaffen) ist dann das neue Jahr da. Und was wird es bringen? Wenn man das immer mal so wüsste … „Die Wörter zum Sonntag (17) inkl. Jahresrück/-ausblick“ weiterlesen

Die Wörter zum Sonntag (16)

Hohohooo, sagte die Winterfrau, der Wintermann, herrjee, der Weihnachtsmann, (das ist aber auch kompliziert mit dem Politkorrekten) morgen ist es wieder soweit. Allüberall über den Tannenspitzen sah ich Blut in die Gegend spritzen … ups, nein, falscher Text. Nochmal: Hohohooo, macht hoch das Tor, die Tür macht weit, es stehen Fachkräfte zur Rettung des inzestuösen Deutschland bereit!

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Quelle

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Volksstimme – Eine Rezension

„In Arbeit“, 2018 Globus Verlag Wien, Taschenbuch, 155 Seiten, ISBN 978-3-9503485-7-6, Herausgegeben von Christoph Kepplinger-Prinz

Das Volksstimmefest war das Pressefest der Tageszeitung „Volksstimme“, ein Wiener Volksfest, das seit 1946 jährlich bis zum heutigen Tag, mit einer einzigen Unterbrechung im Jahre 2004, auf der Jesuitenwiese – früher auch auf der Arenawiese – im Wiener Prater durch die KPÖ organisiert wird. In den 1970er und 1980er Jahren waren die Höhepunkte dieses Festes das Sportfest, die Lesung namhafter Autoren unter dem Titel Linkes Wort, die Galerie Rotpunkt und das jährlich größte Feuerwerk in Wien

Quelle: wikipedia

Seit ein paar Jahren kabbele ich mich mehr oder weniger regelmäßig mit der Wiener Autorin Eva Jancak. Mal auf ihrem Blog, mal hier auf meinem. Meist geht es um unsere sehr unterschiedlichen Sichtweisen über Geschehnisse und politische Vorgänge in unserer beider Länder. Es ist zugegeben nicht immer einfach, aber das soll hier nicht das Thema sein. Frau Jancak ist eine der Autoren die alljährlich auf dem Fest lesen und deren Text anschließend in einer Anthologie erscheint. „Volksstimme – Eine Rezension“ weiterlesen

Ist’s den Linken nicht genehm, werden sie gern unbequem

Die künstlerisch hochwertige Band „Feine Sahne Fischfilet“, bekannt für so intelligente Texte wie „Die nächste Bullenwache ist nur einen Steinwurf entfernt“ oder „Bullenhelme sollen fliegen, eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“, gepampert vom Bundespräsidenten und vom TV einer Konzertaufzeichnung würdig befunden, zeigt aktuell sehr schön, was sie und ihr Veranstalter von Meinungsfreiheit halten.

Nämlich nix. „Ist’s den Linken nicht genehm, werden sie gern unbequem“ weiterlesen

Mit Linken diskutieren

Es liegt völlig in der Natur des Menschen, anderer Meinung zu sein, als der/die/das Gegenüber. In der Regel kann man es auch durch Argumente belegen, weshalb man etwas anders sieht als der Andere. Ob der Gegner das dann auch so sieht, oder auf seinem Standpunkt beharrt, ist eine andere Frage. Auf jeden Fall sollten beide Seiten in der Lage sein, ihre Sichtweisen darzulegen und auch beweisen zu können. Nur so kann eine Debatte funktionieren. Klar kann man auch hingehen und jedes Argument, sei es noch so handfest, ignorieren. Kein Problem, nur erstens endet dann an dieser Stelle in der Regel die Debatte und der Gegner verliert zweitens jegliche Legitimation, sich weiter an der Diskussion zu beteiligen. „Mit Linken diskutieren“ weiterlesen

Margarete kommt nicht

Wenn mir der Titel kein Click-Bait einbringt, dann weiß ich auch nicht 🙂 Also, wie gesagt, Margarete kommt nicht und zwar zu einer geplanten Lesung in der Münchner Buchhandlung Lehmkuhl am 28. November. Jede andere Margarete würde sich wahrscheinlich über Publikum freuen, aber bei dieser Margarete handelt sich um eine ganz besondere, nämlich Margarete Stokowski, linke Autorin, Spiegel-Kolumnistin und aufrechte Kämpferin gegen Rechts, gegen die die schwertschwingende Jeanne d’Arc wahrscheinlich nur ein Modepüppchen im Kettenhemd war. „Margarete kommt nicht“ weiterlesen

Irrsinn in Freiburg

Die meiste Zeit bekommt man es ja nur am Rande mit, doch hin und wieder schafft es ein Augenzeugenbericht in die Öffentlichkeit. Natürlich nicht bei den Mainstreammedien, die gehalten sind, alles zu relativieren, sondern bei den alternativen Medienmachern und Journalisten. Was jüngst in Freiburg – wieder mal – passiert ist, konnten auch die MSM nur schwer unter den Teppich kehren, dafür ließen sie sich – ebenfalls mal wieder – an den Demonstranten aus, die ihre völlig berechtigte Wut auf die Straße getragen haben. Auf jouwatch hat nun die Autorin Renate Sandvoß einen Augenzeugenbericht eines Demoteilnehmers veröffentlich. Der genaue Name ist unbekannt und tut auch nichts zur Sache, im Gegenteil, man setzt sich gewissen Gefahren aus, wenn man seine Wahrnehmung in dieser Form unter seinem Klarnamen postet. Ich poste den Bericht, weil er eins zu eins meine Sicht der Dinge auf das Links-Grüne Unwesen in jedem Satz bestätigt: „Irrsinn in Freiburg“ weiterlesen

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