Ist’s den Linken nicht genehm, werden sie gern unbequem

Die künstlerisch hochwertige Band „Feine Sahne Fischfilet“, bekannt für so intelligente Texte wie „Die nächste Bullenwache ist nur einen Steinwurf entfernt“ oder „Bullenhelme sollen fliegen, eure Knüppel kriegt ihr in die Fresse rein“, gepampert vom Bundespräsidenten und vom TV einer Konzertaufzeichnung würdig befunden, zeigt aktuell sehr schön, was sie und ihr Veranstalter von Meinungsfreiheit halten.

Nämlich nix.

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Bild: pexels.com

Die Ostthüringische Zeitung berichtet auf ihrem Online-Portal, dass eine Berichterstattung über ein Konzert dieser sogenannten „Künstler“ nicht erwünscht sei. Begründung (bzw. eigentlich keine):

Der „Abendverantwortliche“ erklärte nur, dass dem Verein die Vorberichterstattung in der OTZ nicht gefallen habe.

Quelle: otz

Tjaja, so ist das mit den ach so toleranten Linken, deren Toleranz immer nur solange gilt, wie es ihren Ansichten entspricht. Wenn ihnen eine Berichterstattung „nicht gefällt“, raus mit den widerlichen Kritikern! Auf ihrem Blog schreibt Vera Lengsfeld völlig korrekt:

Pressefreiheit gilt nur für die Lobhudler. Wer auch nur die leiseste Kritik äußert, wird mit Konzertverbot bestraft. Das ist Deutschland 2018! Linksextremismus wird nicht nur staatlich gefördert, von den öffentlich-rechtlichen Sendern verbreitet, von den Qualitätsmedien gehätschelt, er darf auch öffentlich Pressezensur ausüben.

Quelle: Vera-Lengsfeld.de

Apropos Lobhudler: Lob wird in diesen Kreisen jederzeit gern genommen. Kritik dagegen in die „stille Ecke“ verbannt, wenn sie schon aus ärgerlichen „Demokratiegründen“ nicht komplett verboten werden kann. Wenn das so weitergeht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis kritische Autoren, Verleger oder patriotische Musiker als Dissidenten eingestuft und in Gulags interniert werden.

Schon seltsam, dass Linke stets haargenauso agieren, wie jene, die sie zu bekämpfen vorgeben, nicht wahr?

 

 

10 Kommentare zu „Ist’s den Linken nicht genehm, werden sie gern unbequem

Gib deinen ab

  1. Ich dachte Sie wollten mit den Linken diskutieren und sich mit Ihren Meinungen auseinandersetzen, jetzt ist das Obige, das man wahrscheinlich durchaus kritisch sehen kann, wieder sehr einseitig formuliert, denn von Gulags sehe ich keine Spur, auch wenn es stimmt, daß man vom Miteinander reden noch weit entfernt ist und da habe ich gerade bei einer eher rechten You Tuberin gehört, daß sie das Auseinanderdividieren der beiden Gruppen, der Linken und der Rechten, sehr gefährlich findet!“

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  2. Der Text behandelt genau das Problem, dass Linke eben nicht gewillt sind, zu diskutieren, geschweige denn, Meinungen abseits ihrer eigenen zuzulassen. Die Bemerkung mit den Gulags war überspitzt gemeint, man nennt das auch Sarkasmus oder Ironie. Bitte, gern geschehen.

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  3. Glauben Sie wirklich, daß man so verallgemeinern kann? Das ist es auch, was mich an Ihnen stört, denn den „Linken“ gibt es genausowenig, wie den „Rechten“.
    Mit manchen kann man diskutieren, mit manchen nicht. Aber wenn Sie ein Beispiel herausnehmen, das an den Pranger stellen, übertreiben, zuspitzen, wie Sie es ja so gerne tun, kommt man fürchte ich nicht weiter, denn dann ist das Diskutieren schon von vornherein unmögich.
    Sie sagen, das ist so, die sind unmöglich, verbohrt, etcetera und hören den anderen gar nicht mehr zu, was ich sehr schade finde und ich denke, daß es auch anders geht und man nur weiter kommt, wenn man sich mit der Meinung der anderen auseinandersetzt!

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  4. Ach, wissen Sie, mich stört beispielsweise auch, wenn Sie auf Ihrem Blog schreiben, dass es auf der Buchmesse wegen „Platzmangels“ zur Verbannung von bestimmten Verlagen gekommen sei. Mich stört es, dass Sie auf meine Erwiderung hin sagen, so genau hätten Sie sich nicht damit beschäftigt, obwohl Sie es sogar mehrmals befürwortet haben. Sowas stört mich auch und natürlich korrigiere ich das, bevor Ihre Leser noch glauben, das entspräche der Wahrheit. Wenn Sie also Beispiele für gelungenen Dialog mit Linken haben, nur zu, her damit, denn Ich höre sehr wohl zu, im Gegensatz zu denen auf den Videos, die ich verlinkt habe, Und übrigens: Wenn man nicht verallgemeinern kann, wenn es den „Rechten“ also nicht gibt, was spricht dann dagegen, Publizisten (die sehr wohl verallgemeinert als rechts bezeichnet werden) auf Augenhöhe zu begegnen, anstatt „stille Ecken“ für sie zu fordern?

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  5. Platzmangel habe ich, glaube ich, nicht geschrieben, auf jeden Fall aber nicht gemeint, sondern das hintere Eck um Störungen zu vermeiden, da die Linken mit den Rechten oder die Rechten mit den Linken ja derzeit nicht ohne Geschrei und Geschimpfe miteinander umgehen können und wenn ich auf eine Buchmesse gehe, will ich mir in Ruhe Bücher anschauen und eigentlich nicht in eine politische Schreierei hineinkommen, dafür gibt es die Demonstrationen und da geht man hin, wenn man seine politische Meinung äußern will.
    Ich glaube das ist klar genug herausgekommen und wo die Messe ihre Stände plaziert, damit habe ich mich nicht beschäftigt, ich war gar nicht dort, nur gedacht, daß ich das so täte, wenn ich eine Messe organisieren würde und ja natürlich sollte man miteinander reden, einander zu hören, versuchen die Meinung des anderes wenigstens zu verstehen und ihn nicht sofort niederzubrüllen und da war man 2017 soweit ich es auf Videos gesehen habe, weit entfernt und natürlich könnte man sich auf die Stände stellen und jeden der es hören will, warum man vielleicht zwar rechts aber nicht gegen die Gesellschaftsordnung ist, wär schön wenn das ginge, aber dazu braucht es beide Seiten, bei Ihnen sehe ich das nur im Ansatz, aber ich denke, Sie sind schon etwas milder geworden, seit wir miteinander diskutieren!

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  6. Auch wenn Sie es nicht gern hören, bzw. es anders wahrnehmen, es sind immer die Linken, die mit Störungen anfangen. Und zwar einfach aus dem Grund, weil sie rechts von ihnen keine andere Meinung dulden. Es sind immer Linke, die fundierte Islamkritiker auf Kundgebungen wie Michael Stürzenberger als Nazis niederbrüllen, es sind immer Linke, die Trauermärsche in Berlin, Kandel und anderswo stören, behindern und beschimpfen. Jede Demo, jeder Vortrag, jedes Buch könnte völlig ruhig existieren, wenn von dieser einen Seite nicht ständig Störungen und Beleidigungen kämen. Fällt Ihnen das wirklich nicht auf?

    Haben Sie nicht vor Kurzem erst darüber berichtet, wie friedlich es auf Ihren Donnerstagsdemos zugeht? Warum wohl? Weil sogenannte „Rechte“ gar kein Interesse daran haben, solche Veranstaltungen bewusst zu stören, sondern im äußersten Fall kopfschüttelnd vorbeilaufen und Sie ansonsten in Ruhe lassen.

    Haben Sie sich allein mal die optischen Unterschiede angesehen? Linke: Vermummt, schwarz gekleidet, Sonnenbrillen, Schals vor dem Gesicht, manchmal sogar Sturmhauben, verborgen hinter Bannern, keine Argumente habend. Gesichtslos, ausdruckslos, kein Individuum erkennbar, nur eine dunkle, bedrohliche, pöbelne Masse. „Rechte“: Leute aus der Mitte, Rentner, Arbeiter, Angestellte, ganze Familien. Normal gekleidet, offene Gesichter, bunte Fahnen und Banner, jederzeit zu einem kultivierten Austausch bereit, wenn man sie höflich fragt, wie sich das gehört.

    Ja, ich weiß, Sie möchten das nicht so sehen. Allein, es entspricht den Tatsachen.

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  7. Nein, lieber Uli, so ist es nicht und Sie können eigentlich auch nicht wirklich behaupten, daß es immer nur die Linken sind, die…., weil Sie ja wahrscheinlich gar nicht überblicken können, was die Rechten tun oder taten und wo die Linken, vielleicht ganz konstruktiv und wichtig sind!
    Sie haben, denke ich, ein sehr eingeschränktes Blickfeld und das ist schade, weil Sie dadurch vieles übersehen, wenn Sie sagen es gibt Linke die…, dann stimme ich Ihnen zu und ansonsten würde ich wirklich gerne mit Ihnen konstruktiv diskutieren, was man beispielsweise gegen Rechte haben kann, aber auch Ihren Standpunkt kennenlernen und Sie haben zugeben in einigen recht, was Sie aufgegriffen haben, zum Beispiel das mit der Pippi Langstrumpüf oder das mit diesem Gedicht auf der Hochschule, da waren die Linken, hören Sie und staunen Sie auf Ihrer Seite und haben beispielsweise bei den IG Autoren darüber diskutiert, was man was dagegen machen kann und auch bei der „Bullenbeschimpferei“ dieser „Fischfilets“, würde ich sagen, so nicht, formuliert korrekter!
    Aber wenn Sie immer nur stur „Es sind immer die Linken und der Messedirektor ist rechtsradikal posten!“, dann kommen wir nicht weiter und das ist schade, finde ich, denn miteinander geht es besser und ich weiß nicht, ob Sie gerne Kebab und Pizza essen oder nach Griechenland und in die Türkei in Urlaub fahren? Wahrscheinlich schon!
    Also schauen Sie über den Tellerrand, fragen sie nach, warum die anderen ein buntes Leben wollen und sich durch den Zuzug nicht bedroht fühlen und wenn jemand eine gendergerechte Toilette will, muß man ihn auch nicht gleich beschimpfen, sondern kann sagen“interessant, erzähl mir Mal, wie du das siehst…!“
    Das werden Sie wahrscheinlich auch nicht so gern hören wollen, entspricht aber auch den Tatsachen, daß vieles funktioniert und das tut es in Österreich, trotz und nicht wegen der blau türkisen Regierung zum Glück immer noch, auch wenn man da aufpassen muß und das tun glaube ich, die Donnerstagsdemonstranten, diese Woche geht es wieder hin, mal sehen, ob ich was darüber schreiben kann!
    P.S. Ich sehe eigentlich keine vermummten Linken, die scheinen sich dort ,wo ich bin, nicht aufzuhalten und wo ich sie gesehen habe, auf einem Video der Identitären, die interessanterweisen auch zur Demonstration aufgerufen haben, bin ich mir nicht sicher, ob das nicht gestellt war!
    Aber wenn man auch da auf die Leute zugehen und mit ihnen reden würde, kann man vielleicht etwas verändern, haben Sie das schon probiert, als immer nur das Gegenbesipiel zu zeigen!

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    1. Ach Mensch Frau Jancak! Soo ein langer Text und dann am Schluss doch wieder „Ich sehe keine … “ und “ … ob das nicht gestellt war … “ Ok. belassen wir es dabei. Sie sehen das alles NICHT, obwohl Sie über den Tellerrand blicken und ich sehe das alles SEHR WOHL, weil ich nicht über den Tellerrand blicke. Lassen wir den Widerspruch mal so stehen. Sie haben auch anhand der Videos nicht gesehen, was geschieht, wenn man auf die Leute zugeht und wie diese sich verhalten? Okay, kein Problem. Nur erschöpfen sich halt die Möglichkeiten allmählich, meine Sicht der Dinge zu belegen. Belege, Quellen, Fakten, Zahlen noch und nöcher, aber vor Ihrer Tür passiert nichts, also passiert auch anderswo nichts. Naja, von mir aus.

      Machen wir es doch so: Wann immer linke Umtriebe stattfinden, schreibe ich darüber (und mir werden die Themen nicht ausgehen) und Sie sehen einfach drüber hinweg oder belegen mir, dass ich unrecht habe. Ohne Elefant, ohne Tellerrand, sondern ganz gewandt mit Fakten in der Hand. Hab ich das nicht schön gereimt? 😉

      Und um noch Ihre Frage zu beantworten: Ich liebe Pizza und kein Mensch bringt mich jemals freiwillig in ein islamisches Land!

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  8. Dort gibt es auch keine Pizza sondern wahrscheinlich Couscous und Datteln und Sie haben auch die Wahl hierzubleiben. Nur schade, daß Sie es nicht genießen können, aber das ist wahrscheinlich so, liebe Grüße, ich gehe ins Literaturhaus und dort ist es wahrscheinlich auch sehr schön!

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