Foxtrot Uniform Charlie Kilo

In meinem zweiten Roman „Sturmfahrt“ besucht Tom die Mutter seines verschwundenen Freundes Kai auf Helgoland, um dort vielleicht Hinweise zu finden, wo er sich aufhält. Als er dort dessen Zimmer betritt, fällt ihm ein Poster auf, das die Erdkugel zeigt, quer darüber mit dickem Filzschreiber „crazy“ geschrieben. Zudem stehen in den vier Ecken des Bildes die obigen vier Worte.

Kai hat sich letzten Endes von der Zivilisation – mehr oder weniger – abgewandt, weil er mit dem fortschreitenden Wahnsinn gewisser Menschen nicht mehr zurechtkommt. „Foxtrot Uniform Charlie Kilo“ weiterlesen

Freie Rede, kurzer Sinn …

Angesichts des Zensurwahns, dem Bücher und Autoren (selbst Klassiker) schon zum Opfer gefallen sind, angesichts der immer weiter fortschreitenden Einschränkung von sozialen Netzwerken, was unliebsame Meinungen angeht, umso wichtiger ist es, Plattformen zu unterstützen, die sich eben jene freie Meinungsäußerung auf die Fahne geschrieben haben. „Freie Rede, kurzer Sinn …“ weiterlesen

Zwischendurch-Geschichte III

Zu dieser Geschichte gibt es keinen konkreten Anlass, wie es ihn eigentlich zu den Wenigsten gibt. Andererseits gibt es manchmal Dinge, die einen veranlassen, darüber zu sinnieren, was denn wohl wäre, wenn die Vorzeichen umgekehrt wären?

Wie auch immer:

Calypso oder Die Herrschaft der Hummer

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Frei.Wild

Die Südtiroler Rockband Frei.Wild ist bekannt für ihre deutlichen Texte. Damit heben sie sich angenehm aus der Masse der weichgespülten Alle-haben-sich-sich-lieb-und-wir-sind-doch-alle-Regenbogen-Musiker hervor. Klar, dass sich gewisse Kreise genötigt sehen, dagegen vorzugehen. Von Büchern kennen wir das ja schon. Ausgeladene Redner, wie z. B. Rainer Wendt, dessen faktenbasierte Ausführungen ebenfalls nicht gern gehört werden, ergänzen das traurige Bild. „Frei.Wild“ weiterlesen

Sieg auf ganzer Linie

… natürlich nicht für den gesunden Menschenverstand. Das wäre ja auch zu einfach. Nein, natürlich haben die Political Correctness und ihre selbsternannten Tugendwächter es geschafft, dass das Gedicht nun tatsächlich entfernt wird.

Man kann sich echt nur noch an den Kopf greifen. „Sieg auf ganzer Linie“ weiterlesen

Zwischendurch-Geschichte II

Manchmal findet sich auf Sticks oder sonstwo eine Story, die man schon längst vergessen hatte. Diese fällt ein bisschen aus dem Rahmen. Sie war ein Ausflug in ein Genre, in dem ich mich sonst nicht so tummle. Vermutlich deshalb ging sie anschließend auch unter. Und ob sie jetzt weiter auf dem Stick rumdümpelt, oder hier … egal 🙂

Wischtechnik

Offener Brief nach Wien

Liebe Frau Jancak,

wie Sie sich bestimmt erinnern, hatte ich Ihnen versprochen, nicht mehr auf Ihrem Blog zu kommentieren. Da Sie aber mehr oder weniger regelmäßig auf vorangegangene Kommentare von mir verlinken, nehme ich mir die Freiheit, Ihnen auf Ihren Artikel sozusagen in einem „offenen Brief“ zu antworten. „Offener Brief nach Wien“ weiterlesen

Das Grand Guignol der Neuzeit

Das Théâtre du Grand Guignol im Pariser Vergnügungsviertel Pigalle war von 1897 bis 1962 ein Theater der besonderen Art. Es hatte sich auf Horror-Inszenierungen und derbe Komödien spezialisiert, die oftmals an die Grenzen des damaligen guten Geschmacks gingen. Nun, die Geschmäcker haben sich im Laufe der Zeit geändert. Was damals noch Entsetzen hervorrief, würde heute kaum mehr jemanden erschrecken. Das heutige Grand Guignol wäre ein Theater, in dem die Absurditäten des Links-Rot-Grünen Spektrums bühnengerecht aufgearbeitet würden. Vielleicht hieße es ja sogar „Grün Guignol“ Haha, kleiner Scherz am Rande … Der Conférencier würde vielleicht eine Art rote Uniform tragen, sowie einen grünen Handschuh an der linken Hand. Oder umgekehrt, ist ja auch egal. Jedenfalls käme er allabendlich – wobei zu überlegen wäre, ob eine Vorstellung am Abend ausreichen würde, um das ganze Dämlichkeits-Spektrum abzudecken – mit einem fiesen Grinsen hinter dem Vorhang hervor auf die Bühne, den behandschuhten Zeigefinger erhoben und ins Auditorium fragend: „Das Grand Guignol der Neuzeit“ weiterlesen

Jurassic Park und ein verschwundenes Buch

Mal sehen, ob ich den Bogen kunstvoll gespannt bekomme! Wer den Film kennt, erinnert sich vielleicht an Ian Malcolm, den Chaosforscher, der vom Parkgründer John Hammond engagiert wird, um die Ungefährlichkeit des Dino-Parks zu bestätigen. Malcolm ist zwar fasziniert, was Hammond geschaffen hat, als rational und geradeaus denkender Mensch und Wissenschaftler hat er aber ganz natürliche und nachvollziehbare Einwände gegen das Projekt, weil es seiner Meinung nach nicht funktionieren kann. „Die Dinos hatten ihre Chance“, sagt er beim gemeinsamen Essen mit den anderen Gutachtern. Weiter meint er sinngemäß, man setze Lebewesen, die man nicht kontrollieren könne, weil man so gut wie nichts über sie wisse, in eine Welt, die nicht für sie geschaffen sei. Später, als während der ersten Rundfahrt aufgrund eines korrupten Mitarbeiters der Strom ausfällt, der T-Rex ausbricht und Jagd auf die Menschen macht (was ja seinem Naturell entspricht), sagt Malcolm jenen Satz, auf den ich hinaus möchte: „Jurassic Park und ein verschwundenes Buch“ weiterlesen

Die linke Hand des Teufels

Ich hatte erst erwogen, den Artikel mit „Kauft nicht bei Juden“ zu betiteln, aber das erschien mir dann doch zu reißerisch. Also entschied ich mich für eine abgewandelte Version eines Filmtitels mit Bud Spencer und Terence Hill, den Helden meiner Kindheit. Kämpfer für das Gute und für Gerechtigkeit. Obwohl gegen das, was derzeit passiert, nicht einmal Buds legendäre, krachende Ohrfeigen etwas ausrichten würden. „Die linke Hand des Teufels“ weiterlesen

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