Die Wörter zum Sonntag (8)

Meine liebe Freundin Eva Jancak aus Wien meinte schon mehrmals, ich solle nicht immer so über Linke oder Grüne schimpfen, auch nicht über den Boykott von kritischen Büchern, die trotz Bestsellerliste in Buchhandlungen nicht platziert werden. Nein, ich solle statt dessen einfach nur sagen „Ich möchte das nicht“ und dann wieder zur Tagesordnung übergehen. Manchmal hab ich den Eindruck, dass genau das die Haltung von immer noch viel zu vielen Leuten ist. „Die Wörter zum Sonntag (8)“ weiterlesen

Frei.Wild

Die Südtiroler Rockband Frei.Wild ist bekannt für ihre deutlichen Texte. Damit heben sie sich angenehm aus der Masse der weichgespülten Alle-haben-sich-sich-lieb-und-wir-sind-doch-alle-Regenbogen-Musiker hervor. Klar, dass sich gewisse Kreise genötigt sehen, dagegen vorzugehen. Von Büchern kennen wir das ja schon. Ausgeladene Redner, wie z. B. Rainer Wendt, dessen faktenbasierte Ausführungen ebenfalls nicht gern gehört werden, ergänzen das traurige Bild. „Frei.Wild“ weiterlesen

Sieg auf ganzer Linie

… natürlich nicht für den gesunden Menschenverstand. Das wäre ja auch zu einfach. Nein, natürlich haben die Political Correctness und ihre selbsternannten Tugendwächter es geschafft, dass das Gedicht nun tatsächlich entfernt wird.

Man kann sich echt nur noch an den Kopf greifen. „Sieg auf ganzer Linie“ weiterlesen

Das Grand Guignol der Neuzeit

Das Théâtre du Grand Guignol im Pariser Vergnügungsviertel Pigalle war von 1897 bis 1962 ein Theater der besonderen Art. Es hatte sich auf Horror-Inszenierungen und derbe Komödien spezialisiert, die oftmals an die Grenzen des damaligen guten Geschmacks gingen. Nun, die Geschmäcker haben sich im Laufe der Zeit geändert. Was damals noch Entsetzen hervorrief, würde heute kaum mehr jemanden erschrecken. Das heutige Grand Guignol wäre ein Theater, in dem die Absurditäten des Links-Rot-Grünen Spektrums bühnengerecht aufgearbeitet würden. Vielleicht hieße es ja sogar „Grün Guignol“ Haha, kleiner Scherz am Rande … Der Conférencier würde vielleicht eine Art rote Uniform tragen, sowie einen grünen Handschuh an der linken Hand. Oder umgekehrt, ist ja auch egal. Jedenfalls käme er allabendlich – wobei zu überlegen wäre, ob eine Vorstellung am Abend ausreichen würde, um das ganze Dämlichkeits-Spektrum abzudecken – mit einem fiesen Grinsen hinter dem Vorhang hervor auf die Bühne, den behandschuhten Zeigefinger erhoben und ins Auditorium fragend: „Das Grand Guignol der Neuzeit“ weiterlesen

Jurassic Park und ein verschwundenes Buch

Mal sehen, ob ich den Bogen kunstvoll gespannt bekomme! Wer den Film kennt, erinnert sich vielleicht an Ian Malcolm, den Chaosforscher, der vom Parkgründer John Hammond engagiert wird, um die Ungefährlichkeit des Dino-Parks zu bestätigen. Malcolm ist zwar fasziniert, was Hammond geschaffen hat, als rational und geradeaus denkender Mensch und Wissenschaftler hat er aber ganz natürliche und nachvollziehbare Einwände gegen das Projekt, weil es seiner Meinung nach nicht funktionieren kann. „Die Dinos hatten ihre Chance“, sagt er beim gemeinsamen Essen mit den anderen Gutachtern. Weiter meint er sinngemäß, man setze Lebewesen, die man nicht kontrollieren könne, weil man so gut wie nichts über sie wisse, in eine Welt, die nicht für sie geschaffen sei. Später, als während der ersten Rundfahrt aufgrund eines korrupten Mitarbeiters der Strom ausfällt, der T-Rex ausbricht und Jagd auf die Menschen macht (was ja seinem Naturell entspricht), sagt Malcolm jenen Satz, auf den ich hinaus möchte: „Jurassic Park und ein verschwundenes Buch“ weiterlesen

Die linke Hand des Teufels

Ich hatte erst erwogen, den Artikel mit „Kauft nicht bei Juden“ zu betiteln, aber das erschien mir dann doch zu reißerisch. Also entschied ich mich für eine abgewandelte Version eines Filmtitels mit Bud Spencer und Terence Hill, den Helden meiner Kindheit. Kämpfer für das Gute und für Gerechtigkeit. Obwohl gegen das, was derzeit passiert, nicht einmal Buds legendäre, krachende Ohrfeigen etwas ausrichten würden. „Die linke Hand des Teufels“ weiterlesen

Eine Zensur findet nicht statt? Doch!

Hat es vor einiger Zeit schon Otfried Preußlers „Kleine Hexe“ getroffen, indem man aus „Negerlein“ Messerwerfer machte und aus „Türken“ Cowboys, ist nunmehr Astrid Lindgren an der Reihe, politkorrekt zensiert zu werden.

Konkret geht es um das Buch „Pippi in Taka-Tuka-Land“ und die Bezeichnung von Pippis Vater als „Negerkönig“ und „König der Neger“. Ausdrücke, die in den Augen der zensurwütigen Gemeindeverwaltung politisch inkorrekt und rassistisch sind. „Eine Zensur findet nicht statt? Doch!“ weiterlesen

Website bereitgestellt von WordPress.com.

Nach oben ↑