Die Wörter zum Sonntag (8)

Meine liebe Freundin Eva Jancak aus Wien meinte schon mehrmals, ich solle nicht immer so über Linke oder Grüne schimpfen, auch nicht über den Boykott von kritischen Büchern, die trotz Bestsellerliste in Buchhandlungen nicht platziert werden. Nein, ich solle statt dessen einfach nur sagen „Ich möchte das nicht“ und dann wieder zur Tagesordnung übergehen. Manchmal hab ich den Eindruck, dass genau das die Haltung von immer noch viel zu vielen Leuten ist.

Ja, klar, allein am 17.08.18 bei refcrime 22 dokumentierte Übergriffe und Straftaten durch KGE’s geschenkte Menschen, aber man wählt halt trotzdem auch beim nächsten Mal die Grünen weil die ja so schöne Windräder bauen. Dass man sich mit der Unterstützung dieser … ich nenne sie mal vorsichtig Gruppierung an der Zerstörung des Inneren und Äußeren unseres Landes mitschuldig macht, wird ihnen gar nicht bewusst. Vielleicht will man es sich auch gar nicht bewusst machen, weil man die Auswüchse nicht wahrhaben will.

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

So hat sich neulich eine Leipziger Galerie von einem ihrer Künstler getrennt. Seit 2005 stellte Axel Krause in der Galerie Kleindienst aus. Er hat aktuell nicht etwa Hakenkreuze gemalt, er hat auch keine AfD-Retrospektive ausstellen wollen, nein, er hat etwas viel Schlimmeres getan:

Er hat es gewagt von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch zu machen. Auf seinem privaten Facebook-Profil äußerte er sich in einem kritischen Kommentar zur „Flüchtlingspoltik“ und bezeichnet diese unter anderem als „illegalen Masseneinwanderung“.

Quelle

Und selbst das tat er nicht innerhalb der Galerie, sondern auf seinem privaten Facebook-Account! Unfassbar, oder? Sich eine eigene Meinung zu leisten, kann einen Künstler heutzutage schon den Kopf kosten. Frau J. aus W. an der D. meinte ja auch schon mal im Hinblick auf boykottierte Bücher, das sei völlig in Ordnung. Insofern dürfte sie die Tatsache erfreuen, dass im MDR ein Museumsdirektor der Meinung war, das sei „Ein ganz normaler Vorgang einer privatwirtschaftlichen Einrichtung…

Axel Krause kommentiert das völlig zu Recht:

Ashampoo_Snap_2018.08.19_10h43m28s_001_

Weiter fragt er:

Bleibt noch die Frage der nachvollziehbaren Kontextualisierung des Werkes solcher Künstler, die AfD gewählt haben? Vielleicht markiert man da im Museum die Arbeiten mit einem kleinen blauen Dreieck?

Und solche Ungeheuerlichkeiten soll ich einfach mit „Ich möchte das nicht“ kommentieren, anstatt darüber zu schreiben und sie anzuprangern?

Nö. Nicht mit mir!

***

Neuerdings sollen Quereinsteiger nach einem Zwei-Wochen-Crashkurs Lehrer werden können. *hüstel* Ich schrieb es ja schon mal, ich danke allen zur Verfügung stehenden Göttern, dass ich keine Kinder habe, um deren Bildung ich mir ernsthafte Sorgen machen muss. Nicht nur, dass in Schulen diese unsägliche Gendermainstreamscheiße mehr und mehr um sich greift,

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Quelle

auch das Bildungsniveau muss zwangsläufig darunter leiden. Im schlimmsten Fall führt es dann zu sowas:

Auf den ersten Blick lustig. Auf den Zweiten auch?Ashampoo_Snap_2018.08.19_11h06m31s_005_

***

Und dann war da noch der Mord an einem Arzt in Offenburg, verübt durch einen somalischen „Asylbewerber“. Klar, Einzelfall, was sonst? Und wieder mal hat die lokale Politik nichts anderes im Sinn, als vor „Pauschalisierungen“ zu warnen. Naja, zwischendurch empört man sich auch ein bisschen und „unsere Gedanken sind bei den Angehörigen“ und grützlabersülz, aber Hauptsache, man verwahrt sich vor „Pauschalisierungen“.

Was für ein durch und durch verkommenes, verlogenes, heuchlerisches Pack. Natürlich war es der Vorfall auch nicht wert, in der Tagesschau gebracht zu werden. Wozu auch, ist ja nur von „regionaler Bedeutung“ Ein Kommentar bei pi-news bringt es auf den Punkt:

Ashampoo_Snap_2018.08.19_11h13m15s_006_

Noch ein lesenswerter Artikel bei jouwatch

Ich schätze, es wird noch viel mehr Blut fließen müssen und noch mehr Künstler aufgrund ihrer Haltung boykottiert werden, bevor endlich ein Umdenken hin zu gesundem Menschenverstand erfolgt.

Noch gebe ich die Hoffnung nicht völlig auf.

Noch …

 

2 Kommentare zu „Die Wörter zum Sonntag (8)

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