Stefan Schuberts fundierte Chronologie des Irrsinns müsste als Pflichtlektüre kostenlos in jeden Haushalt geliefert werden. Wem es dann noch zuviel ist, hinter die Kulissen dessen zu schauen, was sich hierzulande „Regierung“ nennt, will es nicht wissen und möge es sich in seiner rosaroten Blubberblase weiterhin gemütlich machen. Leider verhält es sich genau andersherum. Bücher, die aufklären, die hinter die Kulissen blicken, werden torpediert und boykottiert (hier, hier und hier), ihre Autoren ignoriert, aus Bestsellerlisten und Regalen entfernt und quasi zur Persona non grata erklärt. Somit gerät nicht der Verursacher der schlechten Nachricht ins Schussfeld, sondern der Überbringer. „Die Destabilisierung Deutschlands – Eine Rezension“ weiterlesen
Rezension – „Kontrollverlust“
Demnächst werden hier mal wieder ein paar mehr Rezensionen kommen. In der letzten Zeit hab ich wieder ein bisschen mehr gelesen, auch wenn dafür neben Job und Haushaltsgedöns kaum Zeit bleibt. Ich habe jetzt endlich mal „Kontrollverlust“ von Thorsten Schulte zuende gelesen, das ich hier schon mal erwähnt hatte. „Rezension – „Kontrollverlust““ weiterlesen
Akif Pirincci: „Der Übergang“
So lautet der Titel des neuesten Buchs von Akif Pirinçci, mit dem Untertitel „Bericht aus einem verlorenen Land“. Akif ist ein türkischstämmiger Autor, geboren 1959, kam er im Alter von 10 Jahren mit seinen Eltern und der älteren Schwester nach Deutschland. Als Schüler schrieb er schon Drehbücher und Geschichten, bis er mit der Kurzgeschichte Am Ende aller Zeit, die in der Anthologie Die Anderen des Heyne Verlags veröffentlicht wurde, 1979 als Schriftsteller debütierte. Mit seinem zweiten Roman, dem Katzenkrimi Felidae, der ein Millionenerfolg wurde, gelang ihm der Durchbruch und die finanzielle Unabhängigkeit. Pirinçci lebt in Bonn. Er hat einen Sohn. „Akif Pirincci: „Der Übergang““ weiterlesen