Kurzgeschichten

Manchmal schießen einem die beklopptesten Handlungsstränge wie ein Blitz durch den Kopf. Einfach so, ohne Anlass, ohne aktuellen Hintergrund. Keine Ahnung, ob es anderen auch so geht, oder ich nur so gaga bin.

Egal. Jedenfalls wird der Eine oder Andere sich vielleicht an bestimmte Personen aus der Schulzeit erinnern. Keine Schüler oder Lehrer, gemeint sind die Hausmeister. An manchen Schulen, so hört oder liest man zuweilen, sind sie angesehene Respektspersonen, anderswo scheinen sie direkt per Zeitmaschine aus der düsteren Welt der Inquisition in unsere Epoche katapultiert worden zu sein.

Und bevor jemand fragt: Nein, der Hausmeister an meiner Schule war ein völlig normaler Grantler, den niemand besonders ernst nahm oder gar fürchtete. Insofern gibt es für die nachfolgende Geschichte also überhaupt keinen aktuellen oder gar biographischen Anlass. Und wehe, jemand versucht, irgendwas hineinzuinterpretieren! Dann … dann … pflanz ich Bäume vor seinem Haus!!!

Hausmeister

Manchmal findet sich auf Sticks oder sonstwo eine Story, die man schon längst vergessen hatte. Diese fällt ein bisschen aus dem Rahmen. Sie war ein Ausflug in ein Genre, in dem ich mich sonst nicht so tummle. Vermutlich deshalb ging sie anschließend auch unter. Und ob sie jetzt weiter auf dem Stick rumdümpelt, oder hier … egal 🙂

Wischtechnik

Ein ziemlich frühes Werk (hüstel), wenn ich mich nicht irre, sogar eine der ersten Geschichten überhaupt, die ich zusammengeklöppelt habe. Der Stil erscheint mir heute irgendwie altmodisch, aber damals fand ich ihn wohl passend zur Story. Hab es jetzt einfach mal so gelassen.

Zuckerwatte

Manche wollen viel in kurzer Zeit erreichen und vergessen, dass „Viel“ nicht unbedingt „Gut“ bedeutet. So sehr im Stress und dem selbstgemachten Druck unterworfen, vergessen sie, was es heißt, zu leben und das Leben zu genießen. Dann bedarf es jemandem, der einem die Augen öffnet.

Friedhofsgespräch

Die Idee zu dieser Geschichte kam mir, als ich mal im Zug saß und jemandem zusah, der offenbar von einem Bahnhof zum nächsten mitfuhr und in den Abteilen liegengebliebene Pfandflaschen einsammelte. Das ist schon eine Weile her und mittlerweile sind es vermehrt alte Leute, die gezwungen sind, auf diese unwürdige Art und Weise in unserem angeblich so reichen Land, in dem jeder gut und gerne lebt, ihr Einkommen aufzubessern. Was wäre, wenn ein Wink des Schicksals es einem von ihnen ermöglichen würde, einen der Verantwortlichen dafür bezahlen zu lassen?

Der Pfandler

Zu dieser Geschichte gibt es keinen konkreten Anlass, wie es ihn eigentlich zu den Wenigsten gibt. Andererseits gibt es manchmal Dinge, die einen veranlassen, darüber zu sinnieren, was denn wohl wäre, wenn die Vorzeichen umgekehrt wären? Wie auch immer:

Calypso oder Die Herrschaft der Hummer

Dachböden oder Keller sind stets ein Hort voller Geheimnisse. Logischerweise besonders dann, wenn es nicht der eigene Keller ist. Und manchmal finden sich dort Dinge, die besser unentdeckt geblieben wären.

Frau Seebergers Keller

Die einen schreiben Rezensionen über absurde Utopien, ich lass mich lieber von tatsächlichen Ereignissen zu – natürlich – bösen Geschichten verleiten. Wer den Blog verfolgt, wird verstehen, was mich zu der nachfolgenden Geschichte veranlasst hat. Anmerkung: Der Facebook-Eintrag am Ende der Geschichte ist echt, auch wenn man es kaum glauben mag und stammt von irgendeiner Sprecherin der – wen wundert’s – Linksjugend aus dem Jahr 2016, der u. a. von der Achse des Guten thematisiert wurde. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Außer, dass meine Geschichte Spuren von Ironie, Sarkasmus und Spott beinhalten kann und wer das nicht verträgt, kann es sich sonst wohin stecken. Die Geschichte findet sich auch im Blog, ich lasse sie dort mal stehen, schon wegen des drolligen Kommentarbattles mit Frau J. aus W. an der D.

Anna-Lena und der Traum aus Ebenholz

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