alea iterum iacta est

Die Würfel sind erneut gefallen.

Ich hatte von Anfang an nicht besonders viel Hoffnung auf einen wirklichen Wechsel. Die hatte ich damals schon nicht und eigentlich ist dem Text von 2019 nichts hinzuzufügen. Die Menschen scheinen zufrieden zu sein, mit dem, was sich hier abspielt. Massenmigration, Umweltzerstörung durch den grassierenden Windradwahnsinn, Dekarbonisierung der Industrie, Abschaltung von einem verlässlichen Kraftwerk nach dem anderen, dem Größenwahn, von Deutschland aus das Weltklima beeinflussen zu wollen, Spritpreise von bald über 2 Euro, die krankhafte Verhunzung unserer Sprache durch den Genderblödsinn, Zensur im Internet, Unterdrückung unerwünschter Meinungen … ach, man könnte die Liste noch und nöcher fortführen.

Apropos Spritpreise. „Dann kauf ich mir demnächst lieber einen Hybrid aus Strom und Sprit oder gleich einen Stromer“, so schalmeit es mancherorts von jenen, die die hohen Preise selbst herbeigewählt haben. Da möchte ich der Aktualität wegen mit einem schiefen Grinsen nach England verweisen, wo sich gar Seltsames ereignet. Die Achse des Guten berichtet:

Als wäre das nicht genug, fürchten nicht nur die Briten, dass ihnen angesichts steigender Zahlen von Elektrofahrzeugen im sprichwörtlichen Sinne der Strom ausgeht. Diese Gefahr scheint die Bundesregierung auch für Deutschland zu sehen. Sie hatte zu Jahresbeginn einen Gesetzentwurf zur „Spitzenglättung“ vorbereitet, traute sich aber nicht, diesen in den Bundestag einzubringen. Mit der wohlklingenden Bezeichnung ist genau das gemeint, was die Briten im kommenden Jahr festzuschreiben gedenken: Wer sein E-Mobil an der heimischen Ladestation „auftanken“ will, schaut zu den Hochlastzeiten in die Röhre. Ab Mai 2022 soll privaten Ladestationen im Vereinigten Königreich von Montag bis Freitag jeweils neun Stunden am Tag der Strom abgestellt werden.

Quelle

Sowas aber auch! Da wählt man extra die Energiewende herbei und dann das! Heute noch in England, morgen schon vor der eigenen Haustür?

Aber gut, man muss die Mehrheitsmeinung akzeptieren. Immerhin – auch das schrieb ich schon mal – würde man das ja im umgekehrten Fall auch erwarten und nicht, wie derzeit häufig zu lesen ist, Manipulation bei den Wahlen unterstellen.

Nein, die Leute wählen ihren schleichenden Untergang, ihren Weg zurück in die industrielle Steinzeit mit Lastenfahrrädern und Eselskarren (wobei mir einzig die Eselchen leid tun) selbst herbei, also sollen sie ihn kriegen.

Was mich angeht, ich hab den größten Teil meiner Schäfchen im Trockenen. Zudem bin ich in der Lage, steigende Preise ganz gut kompensieren zu können, da ich nur für mich verantwortlich bin und für sonst keinen.

Ach, Familien können das nicht? Geringverdiener auch nicht?

Tja nun … das ist nicht mein Problem. Die Möglichkeit war da. Ihr habt sie nicht genutzt. Ich hab getan, was ich tun konnte. Sehr viele andere auch. Nur eben nicht genug.

Bedankt Euch bei denen!

 

2 Kommentare zu „alea iterum iacta est

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