2020 – Ist das Kunst oder kann das weg?

Meinetwegen könnte es weg. Okay, ist es ja auch in ein paar Stunden. Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob der bekannte Wunsch „Auf ein gutes Neues Jahr!“ diesmal nicht ins Leere läuft. Es steht zu befürchten, dass alles nahtlos so weitergeht wie bisher. Vielleicht wird es sogar schlimmer …

Noch nie hat mich ein Jahr so deprimiert. Die Gründe dafür liegen nicht mal bei den ganzen nutzlosen, völlig überflüssigen und zerstörerischen Maßnahmen derer, die wir leider als „Regierung“ bezeichnen müssen. Das kennt man ja zur Genüge, die Irrsinnsliste dieser Versager ist nahezu unendlich lang.

Es ist vielmehr diese nicht mehr nachvollziehbare, geradezu hündische Ergebenheit, mit der der gefühlt größte Teil unserer Mitmenschen diesen Anweisungen, Verboten und Reglementierungen unwidersprochen folgt und jene, die Fragen nach der Verhältnismäßigkeit stellen, fortan meiden wie der Teufel das Taufbecken.

Und es bleibt ja nicht beim Meiden.

Da wird angezeigt, zurechtgewiesen, kontrolliert und denunziert, was das Zeug hält!

Aus Kollegen werden Gefahrenpotentiale, aus Freunden Virenschleudern, selbst Kinder werden behandelt wie Verbrecher und Nachbarn werden beobachtet, ob sie auch – wie vorgeschrieben – nur ja keinen Besuch bekommen. Ganz vorne dabei – natürlich – die Guten von der linken Gurkentruppe:

Nein, ich verlier kein weiteres Wort über diese Gestörte(n). Es lohnt sich nicht weiter, es soll nur als Beispiel dienen, wo wir mittlerweile angekommen sind. Zudem sind es traurigerweise ganz normale Menschen, die in ihrer von den Medien geschürten Panik plötzlich zu Blockwarten mutieren und sich genötigt sehen, andere zu reglementieren.

Und dann ganz empört sind, wenn entsprechender Gegenwind kommt!

Man fühlt sich an dunkle Zeiten erinnert, unabhängig davon, ob man sie selbst miterlebt hat:

Aber – Hurra! – es naht die rettende Impfung! Also … vielleicht. Möglicherweise. Man findet seit 35 Jahren keine Impfung, geschweige denn Heilung gegen HIV aber gegen das aggressivste Virus aller Zeiten hat man innerhalb von sieben Monaten die Lösung gefunden! Und das ganz ohne Langzeittests, ohne die kein Kopfschmerzmittel das Licht der Apotheke erblickt.

Wow!

Aber, hey, die netten Moderatoren in Funk und Fernsehen lächeln doch immer so nett, wenn sie solche vor Kompetenz strotzenden Meldungen verlesen, nicht wahr? Und gucken ebenso besorgt, wenn von „neuen Fallzahlen“ die Rede ist, bzw. indigniert, wenn sie von diesen lästigen Querdenkern berichten müssen, die sich doch tatsächlich standhaft weigern, die Heilsbotschaften aus dem Reichstag anstandslos zu akzeptieren!

Wie wird es wohl aussehen vor, während und nach der Impfung? Werden Impfgegner ausgeschlossen von Restaurantbesuchen, Kinos, Großveranstaltungen, Clubs?

Immerhin wird wohl gerade geprüft, inwiefern man dem von gesetzlicher Seite entgegenwirken könne. Soll heißen, solche Überlegungen sind schon lange keine Verschwörungstheorie mehr! Eines der Dinge, auf die wir gespannt sein dürfen!

Ich selbst bin froh, dass ich grundsätzlich allein lebe und mich die allermeisten Drangsalierungen nicht oder kaum tangieren. Ich hab weder einen Freundeskreis, mit dem ich mich nicht mehr treffen dürfte, keine Familie, der ich mich nur durch Panzerglas getrennt nähern dürfte, damit keiner tot umfällt und sonst auch keine nennenswerten sozialen Kontakte. Selbst auf der Arbeit hab ich die meiste Zeit vom Tag die Möglichkeit, mich von Leuten fernzuhalten, ohne dass mir dabei was fehlen würde. Und für die wenigen anderen Momente streif ich mir ein völlig nutzloses Tuch über und grinse darunter, wenn ich mir vorstelle, dass das gewisse Leute tatsächlich als hilfreich ansehen, ebenso wie ihre schicken selbstgeklöppelten Schmierlappen, die ebenfalls gar nichts bewirken.

Aber gut, wenn es die Zeugen Coronas glücklich macht und mir die nötige Ruhe vor ihrem Dummgeschwätz verschafft.

In diesem Sinne: Auf ein _________ neues Jahr! (Lücke nach Bedarf selbst ergänzen)

Ein Kommentar zu „2020 – Ist das Kunst oder kann das weg?

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  1. Wird wahrscheinlich zumindestens noch bis zur Hälfte beschissen werden und da fällt mir ein, da haben wir ja ein bißchen die Rollen gewechselt, ich schimpfe in meinen Texten, da finde ich es angebracht, weil es ja niemanden wirklichen betrifft und Sie haben es in ihrem Artikel auch wieder getan!
    ich höre im Hintergrund wieder Oe24 TV, wo sie ständig durchsagen, was man zu Silvester darf und was nicht, nicht herumknallen, nur eine Person treffen und sich natürlich testen lassen und dann zeigen sie den überfüllten Stephansplatz und sagen dazu, daß der Silvesterpfad abgesagt wurde und man eigentlich zu Hause bleiben müßte und wieder spannend, sie lassen dann von den Passanten das Jahr 2020 in einem Wort beschreiben und raten Sie mal, was da meistens als Antwort kommt?
    Das ist es, was mich stört, diese Infantilisierung und da muß man wohl sehr scharf aufpassen, daß das nicht so bleibt! Ansonsten auch ich bin zum Glück so priveligiert, daß ich machen kann was ich will! Also sich nicht verunsichern lassen, war ein spannendes Jahr, wo Sachen möglich waren, wo ich wirklich nicht glaubte, daß sie passieren können und man sich fragen muß, wie man es ändern kann!
    Also noch einmal, ein besseres neues Jahr und trinken Sie ein Glas Sekt oder Bier auf mich, bevor es in die „Fledermaus“ und dann morgen ins Neujahskonzert ohne publikum geht!

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