Von Soziopathen und einem Käsebrot

Soziopathen und Wahnsinnige unterscheiden sich im Prinzip kaum voneinander. Der Unterschied liegt darin, dass man Wahnsinnige wegsperrt und Soziopathen Leitungs- und Entscheidungsfunktionen überlässt.

Laut dem Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik bezeichnet der Begriff der Soziopathie „eine psychiatrische Störung des Sozialverhaltens und bezieht sich auf Menschen, die nicht oder nur eingeschränkt fähig sind, Mitgefühl zu empfinden, sich nur schwer in andere hineinversetzen können und die Folgen ihres Handelns nicht abwägen können“. Im deutschen Wortschatz gibt es für Soziopathie mehrere Synonyme: unter anderem Asozialität, Sozialversagen, antisoziale Persönlichkeitsstörung, dissoziales Verhalten, Gefühlskälte.

Soziopathen erkennt man nicht sofort. Weder reden sie auffallend dummes oder wirres Zeug, noch behaupten sie – im Gegensatz zu Wahnsinnigen – in einem verschimmelten Käsebrot das Abbild Jesu entdeckt zu haben.

Man erkennt sie erst dann, wenn sich ihnen ein willkommener Anlass bietet.

Die Corona-Pandemie, die ja lediglich eine Überlebensrate von 99,97% aufweist und somit gar keine ist, ist so ein Anlass. Soziopathen greifen sie begierig auf, um mit diebischer Freude ihre Mitmenschen, Kollegen, Untergebene, Angestellte, Bürger, ja ein ganzes Volk zu drangsalieren. Zu kontrollieren. Zu observieren. Zu regulieren.

Soziopathen interessieren auch keine anderen Meinungen oder Fakten. Vielleicht hören sie sie sich an, klar! Und verweisen sie gleich darauf ins Reich der Aluhüte, weil ihnen ein kleiner, blauer Elefant was anderes erzählt hat. Fakten. Sowas würde nur stören, es würde sie in ihrem Kontrollwahn behindern, denn wo es nichts zu kontrollieren gibt, weil nichts kontrolliert werden muss, hat der freundliche Soziopath von nebenan keinen Anlass, jemanden zu drangsalieren oder gegenüber Leuten, denen er sich überlegen fühlt, sich aufzuplustern und Angst zu verbreiten.

Soziopathen gieren nach der Angst der Menschen. Angst macht gefügig und folgsam. Und sie stellt ruhig. Wenn Menschen Angst haben, ist der Moment des Soziopathen gekommen, sich als „Sorger“ bzw. „Beschützer“ zu geben, der sich kümmert, der Dinge bereitstellt, der fürsoglich nachfragt, ob auch noch genug vonwasauchimmer vorhanden ist.

Völlig egal natürlich, ob dieses wasauchimmer einen Nutzen hat oder nicht. Selbst erwiesenermaßen gesundheitliche Schäden nimmt der Fürsorger in Kauf. Wie gesagt, Fakten sind irrelevant und stören den Soziopathen nur.

Soziopathen interessieren auch keine psychologischen Schäden bei denen, die sie in ihrem fürsorglichen Wahn durch ihre herablassende und rücksichtslose Art erst recht krank machen.

Oder in den Selbstmord treiben.

Oder in den Ruin. In die Isolation, wenn sie ihnen einreden, Freunde oder Bekannte zu treffen wäre ein Risiko für die Gesundheit anderer. Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Soziopathen in der Regel entweder finanziell unabhängig sind, also reich oder in einem sicheren Angestelltenverhältnis sind, möglichst eine Leitungsfunktion innehaben (siehe oben) und keine Sorge haben müssen, dass ihnen aufgrund all der Maßnahmen, die sie bejubeln, selbst der schicke Designerstuhl unterm Arsch weggezogen wird.

Soziopathen machen nicht mal vor Kindern halt, denen sie denselben Mist eintrichtern. Selbst vor den Schwächsten unserer Gesellschaft machen sie keinen Halt. Nehmt Eure Freunde in der Kita nicht an der Hand, umarmt sie nicht, haltet Abstand von Oma, Opa und überhaupt Menschen, das ist gefährlich!

Mit einem zufriedenen Lächeln, das um ihre Lippen spielt und im Wahn, das Richtige zu tun, sorgen Soziopathen in ihrer grenzenlosen Empathielosigkeit, in ihrer seelischen Verkommenheit, mit ihrer Kaltblütigkeit für nichts anderes, als für eine Generation von sozialen Zombies.

Vielleicht sitzen in den geschlossenen Anstalten dieses Landes tatsächlich die Falschen. Vielleicht lohnt sich stattdessen ein näherer Blick auf das nächste verschimmelte Käsebrot.

Vielleicht sind die, die man als Wahnsinnige bezeichnet, tatsächlich die Normalen!

3 Kommentare zu „Von Soziopathen und einem Käsebrot

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  1. Soziopathen

    Soziopathen weisen zwar ein ähnliches Störbild auf, können dieses aber im Gegensatz zu den Psychopathen nicht kontrollieren und verheimlichen. Sie sind Geisel ihrer Gefühle, Und während Experten die Ursache für Psychopathie in der genetischen Veranlagung eines Menschen vermuten, entsteht Soziopathie durch traumatische Erlebnisse in der frühen Kindheit, zum Beispiel Gewalt oder Mangel an Zuneigung. Aufgrund ihrer Realitätsferne neigen Soziopathen zum häufigen Lügen. Ihre Geschichten wirken oft übertrieben und unglaubwürdig. Prüfen Sie diese tatsächlich einmal auf ihren Wahrheitsgehalt. Schnell werden Sie merken, dass sich hinter der gut klingenden Story nichts Wahres finden lässt. Versuchen Sie daher stets, die Aussagen der betreffenden Person auf Fakten zu prüfen. Doch Vorsicht: Viele Soziopathen reagieren wütend auf eine solche Konfrontation. Häufige und heftige Wutanfälle gehören schließlich auch zum Störbild der Soziopathie. Dies ist die wohl einfachste Methode, um einen Soziopathen zu entlarven und zugleich fallen Sie nicht mehr auf frei erfundene Lügengeschichten herein.
    1. Halten Sie Abstand! Der erste Schritt, sobald Sie einen Soziopathen erkannt haben, liegt natürlich darin, so gut wie möglich Abstand zu halten. Allerdings ist dies im Berufsleben nicht immer möglich. Was, wenn Sie gemeinsam im Team arbeiten sollen oder es sich sogar um Ihren Vorgesetzten handelt?
    2. Seien Sie langweilig! Ein Soziopath braucht Aufregung und Abwechslung. Er will Puppen, bei welchen er die Fäden ziehen kann, um dann zu beobachten, wie sie sich langsam gegenseitig vernichten.
    3. Lassen Sie sich nicht einschüchtern! Das bedeutet aber nicht, dass Sie sich ängstlich verstecken müssen. Im Gegenteil: Behandeln Sie den Soziopathen wie jeden anderen Kollegen, Praktikanten oder Vorgesetzten auch.
    4. Holen Sie sich Hilfe! Sollte es dennoch zu Problemen kommen, weil der Soziopath Sie belästigt, bedroht, stalkt oder einfach eine Zusammenarbeit unmöglich macht, können Sie sich Hilfe holen. Sie stehen deshalb nicht gleich als Petze da. Sie tun stattdessen sich selbst und Ihrem Arbeitsumfeld einen großen Gefallen, wenn Sie den Vorgesetzten auf die Problematik ansprechen oder – sollte der Vorgesetzte selbst der gefürchtete Soziopath sein – zum Betriebsrat gehen. Gewiss sind Sie nicht die einzige Person, welcher die seltsamen Verhaltensweisen bereits aufgefallen sind.
    5. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! Dieses wird Ihnen verraten, wer ein Soziopath ist und wer nicht, wann dieser (wieder) lügt oder sich sogar zu einer Gefahr für Sie oder das Unternehmen entwickelt. Schärfen Sie daher Ihre Sinne und hören Sie auf ein ungutes Bauchgefühl oder die kleinen Alarmglöckchen im Hinterkopf.

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  2. So ganz kann man das wahrscheinlich nicht verallgemeinern und wahrscheinlich stimmt es wissenschaftlich pyschologisch auch nicht, daß der Soziopath in der Corona-Pandemie so eine große Rolle spielt.
    Am meisten ist es wahrscheinlich die Angst mit der man es hier zu tun hat. Den Menschen Angst machen, damit sie die Maßnahmen mitmachen und wahrscheinlich agieren die, die das progapieren auch aus der Angst heraus!
    Das soziopathische Verhalten spielt wahrscheinlich da eine Rolle, wo ich den anderen den Nachbarn, der beispielsweise Geburtstag feiert oder mit der Flasche Bier im Park steht vernadern muß!
    Ich glaube, wir sollten aufpassen und uns weder entmündigen, noch spalten lassen und sollten hier und dort ein wenig toleranter sein!
    Wenn die Elfjährige sagt, ich fühle mich, wie Anne Frank, weil ich meinen Geburtstag heimlich feieren mußte, braucht man nicht gleich das Jugendamt, denn man kann sich auch freuen, daß,sie so empathisch ist, sich in ein Buch, das sie vielleicht gelesen hat, hineinzuversetzen und eigentlich sollte sie auch nicht heimnlich feiern, sondern laut und fröhlich. Das kann sie in Zeiten, wie diesen auch mit ihren Eltern und mit ihren Freunden per Videokonferenz tun und braucht dann die eventuelle soziopathischen Nachbarn nicht fürchten, sondern kann ihnen wenn sie anläuten sollten, vielleicht mit Handschuhen und mit Mundschutz auch ein Stück Torte reichen.
    Daß Zeiten, wie diese Angst auslösen und zu pyschischen Störungen führen können, die wahrscheinlich erst später erkannt werden, haben Sie ja schon thematisiert!
    Also sollten wir vielleicht aufpassen, so gut wie möglich über die Runden zu kommen und uns weder Angst machen noch uns entmündigen lassen und natürlich wieder die anderen, die vielleicht Angst haben, auch nicht beschinmpfen und sie auch nicht gleich in eine Pyschokiste stecken, aus die man dann nicht hinauskommt! Hier und dort soll man das nicht, weil dann vielleicht wieder nur die Dritten lachen, die einen aus ihrer Angst heraus vielleicht manipulieren wollen!

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