Der passende Song in den Zeiten Coronas

Ich bin ein Kind der 80er. Jene Zeiten, in denen noch alles weitgehend normal war. Sommer waren heiß und hießen Sommer. Winter mal kalt, mal wärmer und hießen Winter. Autos waren Alltag und deren PS-Zahl Gegenstand von Quartett-Spielen und von Feinstaub oder CO² war noch keine Rede.

Grippe war ein natürlicher Bestandteil des Lebens im Winter und manchmal auch im Sommer. Ein gesundes Immunsystem schützte einen damals wie – eigentlich – auch heute.

Und heute? Heute grassiert der Wahnsinn. Wenn ich mich aktuell so umschaue, kommt mir immer wieder der zeitlose Song von Joachim Witt in den Sinn und seine auffälligen Parallelen zu heute.

Viel Spaß

Goldener Reiter

An der Umgehungsstraße,
Kurz vor den Mauern unserer Stadt,
Steht eine Nervenklinik,
Wie sie noch keiner gesehen hat.

Sie hat das Fassungsvermögen
Sämtlicher Einkaufszentren der Stadt.

Gehn dir die Nerven durch
Wirst du noch verrückter gemacht.

Hey Hey Hey Ich war der Goldene Reiter
Hey Hey Hey Ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey Hey Hey Ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab,
Ja dann fiel ich ab.

Auf meiner Fahrt in die Klinik
Sah ich noch einmal die Lichter der Stadt.
Sie brannten wie Feuer in meinen Augen,
Ich fühlte mich einsam und unendlich schlaff.

Hey Hey Hey Ich war der Goldene Reiter
Hey Hey Hey Ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey Hey Hey Ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab,
Ja dann fiel ich ab.

Hey Hey Hey Ich war der Goldene Reiter

Hey Hey Hey Ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey Hey Hey Ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab,
Ja dann fiel ich ab.

Sicherheitsnotsignale,
Lebensbedrohliche Schizophrenie,

Neue Behandlungszentren
Bekämpfen die wirklichen Ursachen nie.

Hey Hey Hey Ich war der Goldene Reiter
Hey Hey Hey Ich bin ein Kind dieser Stadt
Hey Hey Hey Ich war so hoch auf der Leiter
Doch dann fiel ich ab,
Ja, dann fiel ich ab.

Quelle

2 Kommentare zu „Der passende Song in den Zeiten Coronas

Gib deinen ab

  1. Ich vermisse die 80er. Die Freiheit und Unbeschwertheit. Wir haben ja im Prinzip das gelebt, was die FFF-Kinder verlangen. Und wir waren sicherlich um einiges gesünder, vor allem geistig und emotional. Kein Wunder, früher war das Wetter einfach wie es war, und wir habes es genossen so gut es ging, während heute jedes Wetter als irgendein Rekord und sicheres Zeichen für die gewisse Katastrophe verkündet wird.

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