Das Richterspiel – Teil 1

Es ist an der Zeit, wieder zu den Wurzeln zurückzukehren und sich mit dem Schreiben und Geschichten zu befassen. Draußen werden gerade Freunde zu Feinden erklärt, weil sie gewisse Dinge anders sehen, weil sie hinterfragen und nicht alles als gegeben hinnehmen (wollen). Die Hetze der Medien funktioniert überdies prächtig, nie gab es mehr selbsternannte Blockwarte und Kontrolleure, die Mitmenschen ans Messer liefern, weil sie sich der völlig nutzlosen Maskerade verweigern und deshalb allen Ernstes als Gefahrenquelle angesehen werden. Aber ich schweife schon wieder ab, beinahe wäre ich bei der alljährlichen Grippewelle, die keine Sau interessiert oder den jährlich unzähligen Toten wegen Krankenhauskeimen gewesen. Wen interessiert’s? Keinen.  Also wo war ich …?

Die folgende Geschichte hatte ich schon eine Ewigkeit geplant, vorbereitet, angefangen, dann wieder verworfen, den Anschluss verloren und so weiter, wie das eben so ist, wenn man zuviel nachdenkt und sein Nachdenken in Blogtexte fasst. Aber keine Sorge, die Story hat nichts mit meinen sonstigen Themen zu tun. Garnichts. Also echt jetzt, überhaupt gar nie nichts!!! Ihr könnt sie beruhigt lesen!

Aber es hilft! Also, das Schreiben hilft, nicht das Bloggen an sich. Die vergangenen Tage habe ich einen richtigen Flash gehabt und mich hinterm Rechner vor der Welt und falschen Freunden versteckt. Schloss Kaltenbrunn in der Schweiz war ein guter Ort, um den Kopf freizukriegen. Nicht, dass ich da unbedingt wohnen möchte, denn da spielen sich äußerst, ÄUSSERST absurde Dinge ab!

Obendrein ist das die erste Fortsetzungsgeschichte, also eine Art Feldversuch. Ab sofort erscheint jede Woche eine von insgesamt fünf Folgen.

Über Rückmeldungen würde ich mich – natürlich – freuen. Aber auch wenn nicht, viel Spaß beim Lesen!

Das Richterspiel Teil 1

 

7 Kommentare zu „Das Richterspiel – Teil 1

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  1. Find ich schön, daß Sie wieder schreiben! Ich bin auch dabei einen neuen Text zu planen und dabei versuchen aus der Corona-Krise einen dystopischen Roman zu machen.
    Mal sehen, ob es gelingt? Man muß dabei wohl viel verfremden und sich auch von der Realität in der man steckt zu distanzieren, damit man darüber schreiben kann!
    Bin gespannt, wie Sie das machen und was in diesem Schloß noch passiert!
    Was ist ein Myzel?

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    1. Wir leben in einem dystopischen Roman. Sie müssen gar nichts verfremden und sich auch nicht von der Realität distanzieren, die gegenwärtige Realität IST der dystopische Roman. Allein schon, wie Menschen gegen Menschen vorgehen, die die Maßnahmen hinterfragen, wie sie denunziert, verpetzt und angezeigt werden, wenn sie Maske unter der Nase tragen, ist so bösartig, dass es aus einer grausamen Dystopie stammen könnte. Das Myzel ist der eigentliche Pilz, nämlich das Netzgeflecht im Boden, während z. B. der Pfifferling oder der Steinpilz im Prinzip nur der Fruchtkörper ist. Übrigens hat die Geschichte nichts mit Corona zu tun.

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  2. Schon und genau das ist das Problem! Probieren Sie es aus, dann werden Sie es merken!
    Ich habe ja schon zwei längere und einige kürzere Texte darüber geschrieben!
    Wie machen wir aus dem, was wir da erleben einen dystopischen Roman ohne zu banal, zu kitschig, etceterak zu werden?
    Da muß ich wahrscheinlich ein bißchen in die Zukunft gehen und die Mathilde einen Brief an ihre Enkeltochter schreiben lassen, bevor sie in das Nchtgeimpften-Ghetto zieht, etcetera!
    Das ist ja das Schöne an den Zeiten, wie diesen, daß man sich Gedanken darüber machen kann,wie Literatur daraus entsteht!
    Also halten Sie mir die Daumen für ein „2021“ oder sollte es eher „1921“ heißen?
    Dann wäre es ziemlich dystopisch, weil die spanische Grippe ja schon vorbei!

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  3. Hat vielleicht schon geholfen, denn ich kann tatsächlich eine Groß- oder Urgroßmutter einbauen, die an der spanischen Grippe verstorben ist.
    Kommt in Ihrem Text auch Corona vor?

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