Ich will meine Welt zurück!

Ich merke zunehmend, wie sich bei mir eine Art von Depression breitzumachen beginnt. Die Hygiene-Diktatur nimmt immer mehr greifbare Formen an. Vorschriften über Vorschriften, Bußgelder über Bußgelder, Zweifler werden zu „Leugnern“ erklärt und es ist vielleicht nur noch eine Frage der Zeit, bis Lager für Maskenverweigerer eingerichtet werden, weil sie als Gefahr für die öffentliche Gesundheit eingestuft werden.

Das alles wäre noch gar nicht so deprimierend, wenn man nicht den Eindruck gewinnen würde, dass den allermeisten Mitmenschen diese Repressionen gar nichts ausmachen, ja, sie sie sogar befürworten und teils für noch nicht streng genug erachten!

Will der größte Teil also eine Diktatur?

Ja, ich weiß, in Berlin waren Anfang und Ende August sehr sehr viele Menschen gegen die Corona-Diktatur (nein, ich setze diesen Begriff absichtlich nicht in Anführungszeichen!) auf der Straße. Friedlich, aus allen Teilen des Landes, aus allen Bevölkerungsgruppen, Familien, Jugendliche, Senioren.

Jedem einzelnen von ihnen gebührt der Dank derer, die nicht dabei sein konnten, und somit auch der Meine!

Danke!

Und dennoch: Wer glaubt, dass sich dadurch etwas ändert, dass dadurch ein Umdenken in den Köpfen der Verantwortlichen einsetzt, der liegt falsch! Wie in einer Feudalherrschaft setzen sich die Regierigen über die Zweifel, Ängste und Sorgen der Bevölkerung hinweg. Ich erinnere mich noch an 1983, als ich mit mit meiner Mutter und vielen ihrer Kollegen einem Aufruf von Gewerkschaften und Friedensbewegungen gefolgt im überfüllten Sonderzug nach Bonn gefahren bin um gegen Aufrüstung und die Sationierung von Pershing-Raketen zu demonstrieren. Der Bonner Hofgarten verschwand geradezu unter Menschenmassen! Abends wieder zuhause, müde und erschöpft, sehen wir Kanzler Kohl in den Nachrichten, wie er lässig im „Langen Eugen“, dem Abgeordneten-Hochhaus am Fenster lehnt, unten sind die Menschenmengen zu sehen, und er wörtlich sagt:

„Die Leute können natürlich demonstrieren, das ist ihr gutes Recht. Was aber am Ende geschieht, das entscheide ich!“

Wie man anhand der aktuellen Reaktionen – oder nennen wir sie besser Diffamierungen – der Regierigen sieht, hat sich seitdem nichts geändert.

Aber was nutzen auch die größten und friedlichsten Demos, was sind 1 Million Menschen im Tiergarten (nehmen wir nochmal großzügig eine Million dazu, die nicht anreisen konnten) gegen den Rest der 60 – 70 Millionen? (Zugegeben, vielleicht auch weniger)

Jene, die „gerne“ Masken tragen, weil man ja „sich und andere schützt“.

Jene, die Masken mittlerweile als Modeaccessoir betrachten, als „Alltagsbegleiter“, als „hip“.

Jene, die Konzerte besuchen, auf denen sie brav meterweise Abstand einhalten, umzäunt oder in Quadraten, die auf den Boden gemalt werden und die so etwas als „mal was anderes“ oder „besser als gar nichts“ oder als „tolle Alternative“ bezeichnen.

Jene, die wie selbstverständlich mit Maske in der Stadt bummeln gehen, Kaufhäuser mit ohnehin dicker Luft besuchen und womöglich schnaufend und japsend Klamotten anprobieren und anschließen im Eiscafé sitzen und für jeden Löffel Eis die Maske lüpfen.

Jene, die Sätze von Gastronomiebetrieben wie „ZUM ESSEN DARF DIE MASKE ABGENOMMEN WERDEN“ ganz natürlich hinnehmen und akzeptieren, anstatt zu fragen, ob der Verfasser noch alle Latten am Zaun hat!

Jene, die sogar im Freien, auf dem Fahrrad oder zu Fuß Maske tragen und dies ebenfalls für ganz normal erachten und Menschen denunzieren, die das nicht tun.

Jene, die begeistert die verzweifelten Versuche von Künstlern beklatschen, irgendwo vor einem Mini-Publikum auf einem Hinterhof oder Autokino krampfhaft ein paar Euro zu generieren, damit sie überhaupt überleben können, weil ihnen mal eben die Lebensgrundlage entzogen wurde! So etwas wird beklatscht und bejubelt und als „innovativ“ angesehen!

Jene, die es begrüßen, wenn Freunde im Kino nicht mehr nebeneinander sitzen, sondern wasweißichwieviel Sitze Abstand halten müssen.

Jene, die es bejubeln, wenn sogar in Kirchen bei Gottesdiensten die Menschen nicht mehr „zusammen“ kommen, sondern wie Aussätzige Abstände einzuhalten haben.

Jene, die einem mit Maske auf dem Gang in der Firma entgegenkommen und sich an die Wand pressend mit ängstlichem Blick an einem vorbei schieben.

Jene, die all das akzeptieren, anstatt zu protestieren und zu boykottieren!

Mit anderen Worten: Jene, die man ohne zu zögern als „Zeugen Coronas“ bezeichnen kann, deren Gott Drosten heißt und die Kirche RKI, deren Aussagen nicht anzuzweifeln ist und deren Zweifler nur deshalb nicht auf dem Scheiterhaufen landen, weil das Feuer nicht CO²-neutral brennt.

Diese Menschen machen mir mehr Angst, als jede noch so irre Maßnahme oder Verordnung. Sie kommen mir vor wie die „Frauen aus Stepford“ in dem gleichnamigen Film, in dem Frauen und renitente Jugendliche gegen fügsame Roboter ausgetauscht werden.

Kaum jemand hinterfragt. Kaum jemand stellt in Zweifel. Aber jeder dieser Hörigen ist ganz schnell dabei und verdreht die Augen, wenn Zweifler ihre Stimme erheben.

RKI sagt dies, irgendein namen- und gesichtsloser Pandemiestab sagt das, basta!

Ja, ich spüre, wie sich bei mir Depressionen breitmachen.

Und das, obwohl ich keine Konzerte besuche, keine Kirche, nicht mehr in die Stadt zum bummeln gehe, nicht ins Kino und nicht zu sonstigen Veranstaltungen.

Aber sie gehörten dazu! Ich habe mich nie auf Wacken in den Schlamm geschmissen, aber es gehörte dazu, es existierte! Ich war nie auf Konzerten in der ersten Reihe, aber es gehörte dazu, es existierte! Ich war bestenfalls einmal im halben Jahr in der Stadt, um mich umzusehen, aber es gehörte dazu, es existierte!

All das existiert entweder gar nicht mehr oder nur noch in einer armseligen, bis auf den klapprigen Rumpf abgespeckten Version, einem grauen Schatten seiner selbst.

Und selbst der Schatten wird als Erfolg gewertet!

Vermutlich wird dieser Schatten auch in Zukunft alles sein, was uns noch von einem normalen, unbeschwerten Leben bleibt.

Währenddessen fristen wahre Fachleute wie Professor Bhakdi und seine Frau, Wolfgang Wodarg oder Dr. Schiffmann ein trauriges Nischendasein auf Facebook und YouTube, anstatt eine große Bühne im Tv zu bekommen, auf der sie ihre Sicht der Dinge darlegen und ja, sich auch Kritik stellen könnten.

Genau das ist aber nicht erwünscht! Man HAT ihnen nämlich nichts entgegenzusetzen und man will natürlich vermeiden, dass ein Millionenpublikum genau dies erkennt! Dass Drosten zwar ein Virologe, aber kein Epidemiologe (wie Prof. Bhakdi) ist, wen juckt’s? Er tritt in der Tagesschau auf, also muss er Bescheid wissen! dass der Leiter des RKI Tierartz und kein Humanmediziner ist, wen juckt’s? Er wird im Heute-Journal live interviewt, als muss er Bescheid wissen!

Ob die Zeugen Coronas auch folgende Meldung lesen werden?

HARARE (dpa-AFX) – Mehrere Botschafter, darunter Deutschlands, haben die Regierung von Simbabwe ermahnt, die Rechte der Bürger nicht im Namen der Corona-Krise einzuschränken. Man sei zutiefst besorgt über die derzeitige politische, wirtschaftliche, soziale und gesundheitliche Krise in dem Land im südlichen Afrika, teilten die Botschafter von Deutschland, Kanada, Norwegen, den USA, der Niederlande, Polen und Großbritannien am Freitag mit. „Covid-19 darf nicht als Ausrede benutzt werden, um die fundamentalen Freiheiten der Bürger einzuschränken.“ Zudem fordere man die Regierung auf, die Korruption im Land anzugehen.

Quelle

Ist das nicht nett, wie man sich um die Bürger Simbabwes sorgt, während man die eigenen bevormundet und gängelt wo es nur geht? Hat Simbabwe einen anderen Corona-Virus? Gibt’s da vielleicht verschiedene Varianten, die man sich als Regieriger raussuchen kann, grad wie es einem in den Kram passt?

Haben wir überhaupt eine Pandemie?

Eine Pandemie, in der Krankenhäuser leerstehen und Kurzarbeit anmelden müssen? (Bericht von April, dem Höhepunkt der „Pandemie“)

Eine Pandemie, in der eigentlich Menschen tot umfallen müssten wie die Fliegen und die Bestatter Pleite gehen?

Bestatter in Kurzarbeit? Ausgerechnet zur Corona-Zeit? Was wie ein makaberer Scherz klingt, ist für das Bestattungsunternehmen Frye in Frankfurt bittere Realität. Den Familienbetrieb mit zwei Standorten gibt es seit 1971, so schleppend wie derzeit sind die Geschäfte lange nicht mehr gelaufen. „Es versterben viel weniger Menschen als sonst“, sagt Inhaberin Karin Frye. „So schön das ist, für uns bedeutet es schlimme Einbußen.“[…]

Den Rückgang erklärt sie sich damit, dass in den Krankenhäusern weniger operiert werde als sonst. Die meisten Eingriffe gingen gut, aber einige alte oder schwache Patienten überstünden die Operationen nicht oder infizierten sich mit tödlichen Keimen. Weil die Krankenhausaufenthalte in der Corona-Zeit zurückgingen, gebe es auch solche Todesfälle seltener als früher, argumentiert die Seniorchefin.

Quelle

Aber Corona ist ja so tödlich, dass Menschen in Kirchen nicht mehr nebeneinander sitzen dürfen, nicht wahr?

Haben wir überhaupt eine Pandemie?

Eine gefährliches, ansteckendes Virus geht um und deshalb soll man Masken tragen. Bestimmte Masken? Etwa nur welche, die zertifiziert sind, also medizinisch angemessen?

Nein!

Es ist nämlich während dieser gefährlichen Pandemie SCHEISSEGAL, was man sich vors Gesicht tackert! Omas 70 Jahre altes Halstuch mit dem heute wieder schicken Muster? ERLAUBT! Einen gewöhnlichen Schlauchschal wie ihn Motorradfahrer benutzen? ERLAUBT! Irgendein Stück Stoff? ERLAUBT! Maske aus der Apotheke oder selbstgeklöppelt? ERLAUBT! Eine 20-Cent-Staubschutzmaske für Heimwerker beim Bohren und Schleifen? ERLAUBT! Ich könnte mir eine Rolle Klopapier um den Kopf wickeln und wie Lon Chaney weiland als „Die Mumie“ rumlaufen, es wäre … ERLAUBT!

WAS ZUM TEUFEL IST DAS FÜR EINE GEFÄHRLICHE PANDEMIE?????????

Ja, ich spüre, wie sich bei mir Depression breitmacht.

Und deshalb hör ich an dieser Stelle auch auf. Wie bei all meinen anderen Texten in diesem Blog diente auch dieser als Kotzkübel, um nicht auf den Tisch spucken zu müssen. Ändern werde ich nichts, so wenig wie die ganzen Leute in Berlin oder anderswo.

Vernunft wäre gefragt an den Entscheiderstellen. Vernunft würde aber bedeuten, auch die andere Seite, die Kritiker gleichberechtig anzuhören. Was nutzt es, wenn einem erzählt wird, die Fallzahlen würden steigen, wenn gleichzeitig verschwiegen wird, dass auch die Testungen steigen? Was nutzen PCR-Tests, die nicht mal für die Diagnostik geeignet sind? Die bestenfalls RNA-Reste vom Virus, aber weder eine Infektion, geschweige denn eine Erkrankung feststellen können?

Ein sogenannter „Faktencheck“ voll mit Begriffen wie

„wäre zwar theoretisch möglich, ist aber extrem unwahrscheinlich“

„… erlaubt jedoch keine Aussagen zu der Frage, ob jemand an Covid-19 erkranken wird“

“ … bedeutet mit hoher Wahrscheinlichkeit … “

Hätte, hätte, Fahrradkette. Bleibt zu bemerken, wir haben eine tödliche Pandemie, ein Test sagt vielleicht was aus, vielleicht auch nicht, ein Stück Putzlappen oder ein hochgezogenes T-Shirt vorm Gesicht reicht als Schutz aus und Hinterhofkonzerte sind die neue Kulturlandschaft.

Ich habe fertig!

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2 Kommentare zu „Ich will meine Welt zurück!

Gib deinen ab

  1. Sehen Sie, es geht doch einen Artikel zu schreiben, in dem Sie die Fakten aneinanderreihen oder gegenüber stellen und fast ohne Schimpfen auskommen!
    Es stimmt, daß diese Corona-Geschichte sehr verwirrend und widersprüchig ist und, daß man auf diese Widersprüche hinweisen und sie aufzudecken versuchen sollte!
    Hilft nicht sehr viel, ich weiß, weil derzeit alles wild durcheinander geworfen wird!
    Oe 24 TV beispielsweise ständig von den zweihundert neu Erkrankten spricht, aber jetzt am Schluß schon darauf hinweist, daß infiziert nicht automatisch erkrankt bedeuten muß und auch seine Experten hat, die das sagen.
    Ich glaube, die Gesellchaft ist momentan sehr gespalten und ich glaube auch, daß es Menschen gibt, die sich vor dem Virus fürchten und Angst haben daran zu erkranken, die sollte man auch ihre Masken tragen lassen und Abstand halten ist wahrscheinlich sowieso sehr gut und hilfreich, dann braucht man vielleicht auch nicht soviel testen und die Stecknadel im heuhaufen suchen oder wie Prof Bhakdi schreibt, mit Kanonen auf Spatzen schießen, die dann lustig davon fliegen, während alles andere herum kaputt ist!
    Aber vielleicht ist es auch da die Angst, die die Politiker dazu treibt, so übervorsichtig zu sein und da hilft dann vielleicht weniger Spott und Häme, sondern, wie man so schön sagt, der Hausverstand!
    Wenn ich nicht mit Maske in ein Theater gehen möchte und mich auch nicht vom Zermonienmeister zum Verlassen meiner Reihe auffordern lassen möchte, bleibe ich halt vorläufig zu hause, denn Bücher kann ich dort ja auch lesen und da stecke ich mich sicher nicht an und gefährde auch niemanden anderen und ich muß mich ja auch nicht ohne Maske in eine U- Bahn setzen und mich dann als Gefährder beschimpfen lassen, sondern kann zu Fuß gehen, das fördert meine Gesundheit und meine Abwehrkräfte und die kommen, glaube ich, bei der ganzen Diskussion vieleicht sowieso etwas zu kurz!

    Liken

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