Von wandernden Zöpfen und hysterischen Linken

Leute, ein Skandal ungeahnten Ausmaßes hat sich ereignet. Ein Skandal, der die Grundfesten der Demokratie, ach was sag ich, des gesamten Universums beinahe zum Einsturz gebracht hätte! Doch, echt, ich übertreibe nicht! Es ist schier unglaublich, was sich vor ein paar Tagen in Sachsen – ach du Scheiße, ja wo auch sonst – ereignet hat! Junge Mädchen mit Zöpfen sind wandern gegangen und haben musiziert!

Ja wie ja und?

Leute, die haben Kleider getragen! Die hatten Zöpfe! Das waren Deutsche! Deutsche junge Frauen in Kleidern und mit Zöpfen … hallo???? … klingelt’s da nicht bei euch?

Gottlob haben wir ja die Anständigen von der Gruppierung „Dresden Nazifrei“, die sich sofort … aber sowas von sofort … der Sache angenommen haben:

Dresden-Nazifrei

Anscheinend … offenbar … haben die Knalltüten von Dresden Hirnfrei nicht mehr alle Latten am Zaun, aber das haben sie ja mit all den Linksradikalen gemein. Natürlich lassen sich auch die linksrotgrünverstrahlten Mainstreammedien nicht lumpen und schreiben alarmistischen Scheißdreck zusammen:

„Verstörender Mädchen-Aufmarsch in Sachsen“, titelt Bild. Die Welt zeigt sich hoch alarmiert und schreibt: „Völkische Symbole am Ärmel – Uniformierte junge Mädchen wandern durch Sachsen!“. Und der Focus stellt Parallelen zu den nationalsozialistischen Zeiten und dem Bund Deutscher Mädel fest: „Zwei Fälle in wenigen Tagen: Seltsamer Mädchenaufmarsch in Sachsen sorgt für Verwirrung“.

Ein paar hübsche Mädchen gehen wandern, sind ordentlich gekleidet und ein paar von ihnen haben Zöpfe.

Fertig ist die braune Nazisuppe, angerührt von völlig gestörten Linken. Ja, liebe Frau J. aus W. an der D., Linke sind schwer gestört, denn niemand außer denen käme auf solch völlig absurde Gedanken!!! Kein Konservativer, niemals!

Das linksgrüne Weltbild lässt sich in etwa so darstellen:

facebook_1552810438004.jpg

Interessant dabei ist auch, wie Jouwatch schreibt, wer sich da unter anderem so künstlich über Nix aufgregt:

„Wir können diese Gruppierung bislang nicht zuordnen. Sie ist möglicherweise neu, augenscheinlich aber eine völkisch-rechte Jugendorganisation“, urteilt Kerstin Köditz, eine Landtagsabgeordnete der SED-Nachfolge Partei. Eine weitere Gruppe dieser bezöpften Mädchen sei diese Woche in Dresden auf getaucht, rund 50 Kilometer von Wehlen und Rathen entfernt. „Hier handelt es sich um eine Gruppe des sogenannten Freibunds“, warnt die Linken-Funktionären. Köditz kennt sich mit extremistischen Jugendorganisatinen ebenso gut aus wie mit Verfassungsfeindlichkeit, war die Sozialistin doch hauptamtlich in der FDJ-Kreisleitung Leipzig-West tätig. Im Rahmen ihrer steuerfinanzierten Arbeit für die Verwirklichung des Sozialismus ist sie stolzes Mitglied bei der durch den Verfassungsschutz beobachteten „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA)“.

Felix Krautkrämer, Redakteur bei der Jungen Freiheit:

„Wie vom Haß zerfressen und unzufrieden muß man eigentlich sein, wenn man in ein paar Mädchen mit Röcken und Zöpfen, die durch Sachsen wandern und für ein paar Groschen einige Lieder singen und klampfen, ein Problem sieht und nach der Polizei schreit?“

Jouwatch hat ein paar Kommentare zusammengetragen, die ich hier ebenfalls weitergeben möchte. Ganz einfach deshalb, weil bei einigen (viel zu wenigen) das Hirn offenbar noch nicht so gewaschen wurde, dass man in jedem ordentlich gekleideten Menschen gleich einen Nazi vermutet:

„Rein äußerlich sind das nette Mädel mit einer gepflegten Erscheinung. Ist das schon verdächtig, rechts zu sein? Das wirkt doch sehr übertrieben.“

„Ich sehe nur hübsche Mädels. Blond, Zöpfe und knöchellange Röcke. Trend oder neuer Style? Mal ein etwas anderes Bild auf unseren Strassen.“

„Verdächtig – Wenn sich junge Menschen zu ihrer Heimat bekennen ist das in D sehr verdächtig. Her mit der Nazikeule.“

„Da haben Sie Recht – mehr sehe ich da auch nicht und trotzdem wird die rechte Keule geschwungen. Ist mir lieber als verwahrloste Linke oder andere bestimmte Gruppen. Mehr dazu erstmal nicht sonst wird wieder zensiert.“

„Die Mädels tragen Zöpfe wie Greta Thunberg. Sie sind offensichtlich naturverbunden und wandern CO2 frei durch Deutsche Lande. Da muss sich doch jeder naturbelassene Grüner freuen.“

„Nazis…überall Nazis – … langsam nimmt das immer skurillere Züge an. Wörter wie „Mohrenkopf“ werden geächtet, alles was nicht bunt und links ist, ist „Nazi“. Wissen diese selbsternannten Bessermenschen überhaupt, was ein Nazi damals war, der das Morden von Millionen Menschen gebilligt hat? Dieser Begriff wird völlig inflationär und für alles und jeden verwendet, der all den total übertriebenen Wahnsinn nicht mittragen will. Diese Hexenjagd geht mir so unglaublich auf die Nerven. Schützenvereine, Kegelclubs und Handball sind ja offenbar auch „Nazi“, weil kaum Migranten beteiligt sind.“

Dass die wahren Probleme ganz woanders liegen, will man natürlich nicht wahrhaben! Obendrein sieht’s dann demnächst auf unseren Straßen so aus:Deutsche WelleT-Online

Fortschrittlich, bunt, bereichernd …

Bilder: DW/T-Online (google)

3 Kommentare zu „Von wandernden Zöpfen und hysterischen Linken

Gib deinen ab

  1. Die liebe Frau J. aus W. an der D, findet das nicht so gestört, sondern meint sogar, daß ihre rechte Mädchengruppe mit den Zöpfen und den Abzeichen aufpassen muß, nicht in die die wirkliche Naziszenenähe kommt!
    Die Beschimpfungsorgien, die Sie dann loslassen, finde ich wieder unangebracht und auch die Vergleiche mit den Burkas!
    Ich sehe momentan mehr Masken als Kopftücher auf den Straßen und die Burkas finde ich nur auf Ihren Fotos und natürlich sind Dirndln schön und man kann sie tragen!
    In den Fremdenverkehrsorten, wie am Wolfgangsssee und in Bayern beim Oktoberfest tragen sie wahrscheinlich die Kellnerinnen.
    Die in der „Heimat in der Heimat ist schön!“, singenden abzeichentragenden Dirndln- Zopfmädchen halte ich ganz ehrlich nicht für so unbedenklich, obwohl ich von ihnen nur durch Ihre Artikeln erfuhr!

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  2. Ein seliges Lächeln wahrscheinlich nicht, eher vielleicht ein eher spöttisches, weil ich keine Uniformen mag. Aber ich würde sie akzeptieren. Bei der geschilderten Mädchengruppe wäre ich ein wenig skeptisch und würde sie mir erst genau anschauen, bevor ich lächelnd darüber hinweggehe. Nur singen, nur Dirndl, nur Zöpfe wäre schon in Ordnung, macht aber schon den Eindruck, als könnte da noch etwas anderes dahinter stecken!
    Dazu noch eine Anekdote. Als ich cirka zwanzig war, bin ich einmal im Wienerwald gewandert und da beim Ausflugslokal Cobencel vorbeigekommen. Da saßen am Tisch lauter junge Männer in Nazi-Uniformen. Die habe ich böse angeschaut. Dann bin ich um die Ecke gebogen und habe einen ORF-Kamerawagen gesehen und ein halbes Jahr später, dieselben jungen Männer in der Serien „Holocaust“, im Fernsehen.
    Schönen Tag, genießen Sie den Sommer, in Wien wird heute sehr heiß!

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