Gretas Gaga-Reisen: Per Anhalter über den Atlantik? (JouWatch)

New York / Madrid – Es liest sich wie ein schlechter Halloween-Scherz, ist aber ernstgemeint: Greta Thunberg sucht eine Art „Transatlantik-Uber“ für die klimaschonende Überfahrt zurück nach Europa. Offenbar lungert sie noch immer in den USA herum, seit sie mit einem von Milliardären gesponsorten Segelboot zum UN-Klimagipfel geschippert war – und wollte zur Klimakonferenz in Santiago mit dem Auto anreisen. Doch die wurde nun, wegen der heftigen Unruhen in Chile, nach Madrid verlagert; jetzt sitzt die Kleine fest, und sucht eine Mitfahrgelegenheit nach Europa…

Offenbar kann Greta doch nicht über Wasser gehen – deshalb nun die Bitte um einen Transfer zurück in die alte Welt, ins klimapolitische Herz der Finsternis. Aufgrund ihrer pathologischen Weigerung zu fliegen (das überlässt sie Mitarbeitern ihres Stabes, die dafür zwar ein Vielfaches an CO2 in die Luft pesten – aber Hauptsache, Thunbergs Heiligenschein bleibt gewahrt) muss es jedoch klimaneutrales transatlantisches Hitchhiking sein, mit dem Thunberg der großen Politik nachreist. „If anyone could help me find transport I would be so grateful“, fleht sie.

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Außerdem schreibt Greta: „I’ll need some help“. Sie habe festgestellt, dass sie „um die halbe Welt gereist“ sei – „aber in die falsche Richtung“. In der Tat, eine gleich im Doppelsinn treffende Aussage: sowohl was ihre eigene Wahrnehmung betrifft, die sich spätestens seit ihrem verhaltensauffälligen Auftritt von New York stark verändert hat, also auch, was die Folgen für ihre persönliche Zukunft betrifft, die sie mit konsequentem Schul- und Bildungsverzicht möglicherweise teuer bezahlt.

Vielleicht können ja Thunberg deutsche „Fridays for Future“-Jünger helfen, vor allem Carla Reemtsma und Luisa Neubauer, die verzückt durch die Talkshows gereicht werden, und ein klimaneutrales Floß, Tret- oder Ruderboot organisieren? Oder Thunberg nimmt den Landweg über die Arktis.

Dort nimmt zwar, entgegen allen alarmistischen Prognosen, die Inlandseisdecke wieder massiv zu (und die angebliche Eisfreiheit durch voranschreitende Erderwärmung lässt ihre Folgen bislang missen) – doch auch wenn die Reise noch so beschwerlich ausfällt: der PR-Effekt wäre ungleich höher als bei ihrer Hinreise in die USA Anfang September.

Dieser Artikel erschien zuerst auf JouWatch am 02.11.19 (Autor: DM)

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