Gerald Grosz zur Meinungsfreiheit

Gerald Grosz ist ein österreichischer Blogger und Politiker, den ich immer wieder aufs Neue um seine Wortgewandtheit und seinen beißenden Humor beneide, mit dem er den alltäglichen Wahnsinn in seiner Heimat und bei uns kommentiert. Sehenswert sind auch seine Auftritte bei oe24, in denen er sich regelmäßig Duelle mit GrünInnen und ähnlichen Problemgestalten liefert.

Man lerne: Die Meinungsfreiheit gilt nur für Linke, die Deutungshoheit über Fakten und Wahrheit gilt nur für Sozialisten, für GrünInnen, für GutmenschInnen, für Merkelisten, für Kommunisten, für Tugendterroristen oder für Anarchisten. Alles was nicht in den geistigen Radius einer linksextremen Suppenschüssel passt – richtig – ist rechtsextrem oder reaktionär!

Auch die Pressefreiheit ist eine Erbpacht pseudointellektueller, sich in maßloser Selbstüberschätzung befindlicher Analphabeten, die tatsächlich krampfhaft versuchen, in ihren medial transportierten Absonderungen einen philosophischen Ansatz zu finden, aber deren einzige Qualifikation leider nur die Baum- oder Gewerkschaftsschule war, deren Objektivitätsgebot sie nur vom Hören Sagen kennen. Überhaupt sind manche Journalisten, die ex cathedra urteilen eher verkappte Politiker, die niemals den Mut geschweige denn den strategischen Intellekt hatten, sich einem Wählervotum zu stellen.

Auch das gesetzlich verankerte Demonstrationsrecht gilt nicht für Jedermann und Jederfrau, ist exklusiver Besitz der Linken. Wenn vermummte und gewaltbereite Horden halb Hamburg abfackeln, Polizisten verletzten oder in Wien die Glasscheiben unbeteiligter Geschäfte einschlagen, sind sie „zivilgesellschaftliche und couragierte Aktivisten für den Weltfrieden“. Wenn unbedarfte und rechtschaffene Bürger auf die Straße gehen, friedliche Kritik an den Regierenden üben und auf ihre Rechte beharren, sind sie – richtig – Nazis und ihre Kundgebungen nicht vom Demonstrationsrecht umfasst. Auch die Demokratie in ihrer Gesamtheit ist kein Allgemeingut, wie sich manche vielleicht wünschen würden. Denn es gibt in den Augen einer kleinen Minderheit, die sich wie das Fettauge auf der Rindssuppe gerne über die Mehrheit erhebt, einen gewaltigen Unterschied zwischen „guter und böser Demokratie“.

Eine Brexit-Abstimmung, die mehrheitlich zu Lasten der EU-Institutionen ausgeht, ist in deren Augen schlechte Demokratie. Ein Votum für Emmanuel Macron hingegen ist gute Demokratie und verdient den Beifall der Eliten. Ein Merkel-Wähler ist ein aufrechter und lupenreiner Demokrat, ein FPÖ-Wähler hingegen kein Demokrat. Demokratie, Meinungsfreiheit, Pressefreiheit gilt nur für Linke und wehe dem, der der autokratisch verkündeten Meinung der Ritter der Political Correctness widerspricht. Den holt überhaupt der Teufel des Shitstorms oder die Internetzensur. Und auf diese warte ich jetzt genüsslich!

Quelle: Facebook/Gerald Grosz 27.09.19

6 Kommentare zu „Gerald Grosz zur Meinungsfreiheit

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