Wo die Demokratie irrelevant wird – Extinction Rebellion in der linken Parteizentrale (Jouwatch)

Linke Aktivisten hatten am Montagmorgen in der Bundeszentrale der Linken in Berlin-Mitte für den Klimaschutz protestiert. Sechs Mitglieder der Gruppe Extinction Rebellion hängten nach Angaben eines Parteisprechers Transparente aus den Fenstern des Karl-Liebknecht-Hauses. Es hatte auch ein Gespräch mit der Parteivorsitzenden Katja Kipping gegeben. Die Linke in Berlin unterstützt damit nun offen eine global agierende Gruppe, die für ihr angeblich edles Anlagen auch nicht vor feigen Sabotageakten zurückschreckt.

Am 15.04.2019 zum Beispiel blockierten rund 200 Aktivisten der Extinction Rebellion-Gruppe mehrere Stunden lang die Berliner Oberbaumbrücke und legten den Verkehr lahm. Zur selben Zeit hatten zehnmal so viele von Aktivisten in London die Waterloo Bridge blockiert. Dabei handelt es sich um die längste Brücke der britischen Hauptstadt. Anders als in Berlin wurde die Brücke in London zwei Tage lang gesperrt. 55 Busrouten mussten laut BBC umgeleitet werden und 500.000 Reisende waren betroffen. Schon radikale Klimaschutz-Aktivist Roger Hallam fordert den kalkulierten Gesetzesbruch. Er unterstützt die Gruppe Heathrow Pause, welche eine Abspaltung von Extinction Rebellion ist. In einem durchaus wohlwollenden Interview mit dem SPIEGEL erklärte er zum Klimathema: „Weil dieses Thema größer ist als die Demokratie, oder wie auch immer Sie das beschreiben wollen, was derzeit noch davon übrig ist. Wenn eine Gesellschaft so unmoralisch handelt, wird Demokratie irrelevant. Dann kann es nur noch direkte Aktionen geben, um das zu stoppen. Konventionelle Aktionsformen wie Demos, E-Mail-Kampagnen und Lobbyarbeit sind Schrott, sie haben nicht den nötigen Effekt.“

Damit ist klar, wohin die Reise geht. Wenn es um den Kampf gegen den Klimawandel geht, dürfen auch Recht und Gesetz gebrochen und die Demokratie abgeschafft werden.

Die Frage ist nur: Wer wird dann Diktator, wenn es keine Demokratie mehr gibt?

Auch interessant wäre es, einmal festzustellen, gegen wen die Klimaaktivisten eigentlich rebellieren? Finanziert werden sie von Politikern und Hochfinanz. Es hat eher den Anschein, dass das Ziel dieser ganzen Klimaschutzgruppen ist, unseren Rechtsstaat auszuhölen und durch ihre Proteste und Aktionen, freilich mit medialer Unterstützung, alles so hinzustellen, als ob sehr viele Bürger sich mehr Verbote, mehr Regulierungen und mehr Maßnahmen gegen Hexen…, pardon Klimasünder wünschen. Die Politiker können dann so tun, als ob sie nur den Willen der „Mehrheit“ umsetzen und schon haben sie ihre Öko-Diktatur, wobei „Öko“ ganz klein und „Diktatur“ ganz groß geschrieben werden.

Roger Hallam erklärte übrigens: „Die Aktion Heathrow-Pause ist Teil einer größeren Rebellion. Wir nutzen eine innovative Methode, nämlich das Fliegen von Drohnen, um einen Flughafen lahmzulegen.“

Unter großem Beifall der Medien und zahlreicher linker Politiker, möchte man hinzufügen. Man stelle sich einmal vor, patriotische Aktivisten wie die Identitäre Bewegung würde sich auch nur ansatzweise so verhalten. Sofort würden sie die ganze Härte des politisch-medialen Komplexes in Deutschland zu spüren bekommen. Aber Gruppen wie  Heathrow Pause und Extinction Rebellion kämpfen für ein Lieblingsprojekt der Linken: den Klimaschutz, bei dem es um eine Menge Geld geht, welches Konzerne mit Wind- und Solarkraft verdienen. Die IB hingegen kämpft GEGEN ein Lieblingsprojekt der Linken: die Umvolkung. Auch hier sind eine Menge Geld und Macht im Spiel; schließlich wollen die Großkonzerne billige Arbeitskräfte haben, die linken Politikerinnen brauchen südländische Männer und natürlich will man sich als guter Mensch fühlen. Nicht zu vergessen die in ihren weißen Luxusvillenvierteln lebenden Gutmenschen. Sie benötigen kostengünstige Dienstboten, die im Falle einer Gehaltserhöhungsforderung schnell und heimlich abgeschoben werden können.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Journalistenwatch.com am 02.10.19 (Autor: Christian Schwochert)

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