Klau schau wem …

Meine Güte, man kommt mit dem Schreiben über linksgrüne Abgründe ja kaum noch hinterher. Sie produzieren einen abgrundtiefen Dreck nach dem anderen, sie offenbaren sich unentwegt als nicht nur inkompetent und gefährlich, sie sind sich sogar nicht zu blöde, offen ihre kriminelle Gesinnung zur Schau zu stellen. Und sich anschließend natürlich als die erbarmungswürdigen und falsch verstandenen Opfer in selbige Rolle zu flüchten. In Berlin (#hihihi) wirbt eine grüne Bürgermeisterin, nämlich die von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann per Twitter für Fahrraddiebstahl.

Im Internet kursiert ein Video, das zum Diebstahl von Leihfahrrädern aufruft. Ausführlich wird dort erklärt, wie man die Fahrräder entwendet („mobike & Co enteignen“). […] Mit Datum vom 28. April findet sich der Eintrag: „Monika Herrmann hat retweetet“. […] Im Video ist ein Mann mit blauer Jeans und schwarzem T-Shirt zu sehen, der ein orangefarbenes Leihfahrrad nach Hause trägt. Dort führt er vor, wie man den GPS-Empfänger abmontiert, sodass das Rad nicht mehr geortet werden kann. Dazu hört man einen aggressiven Sprechgesang. Anschließend nimmt der Täter einen Trennschleifer und zersägt das stählerne Fahrradschloss. Schließlich sprüht er den Rahmen und die Felgen mit Silberfarbe an, sodass man das Rad nicht mehr identifizieren kann. Als der Mann aus dem Bild fährt, wird dieser Text eingeblendet: „Fahrräder für alle? Leicht gemacht! Holen wir uns die Stadt zurück – Stück für Stück und jeden Tag, vor und nach dem 1. Mai!“

Joa, würde mal sagen, typisch linkes „antikapitalistisches“, sprich kriminelles Gedankengut. Reiht sich ein in illegale Hausbesetzungen und ähnlichen geistigen Dünnschiss.

Gunnar Schupelius schreibt in der BZ:

Der Text des kriminellen Machwerks, das Frau Herrmann mit anderen Twitter-Nutzern teilte, lehnt sich an die Parolen der Aktivisten an, die Vermieter enteignen wollen und deshalb ein Volksbegehren anschieben. Die Botschaft ist also eindeutig politisch, es handelt sich um politisch motivierte Kriminalität, die aus diesem Video spricht.

Ganz herzallerliebst schalmeit es auf Nachfrage der Zeitung vom grüngepolsterten Chefsessel herab:

„Wenn ich etwas retweete, heißt es nicht automatisch, dass es meine Zustimmung findet, sondern lediglich, dass ich auf etwas aufmerksam mache.“

Ja, auf was möchte denn die grüne BürgermeisteriX/in/divers/** hinweisen, hmmm? Man wird es nie erfahren, denn sie hüllt sich in Schweigen. Gunnar Schupelius dazu:

Das ist bedauerlich, denn Frau Herrmann bekleidet ein hohes Amt im Staat. Das Video ruft zu schwerem Diebstahl auf. Wie konnte sie es ohne jeden Kommentar und ohne jede Einordnung auf Twitter weitergeben? Hat sie es sich gar nicht angesehen? Dann war die Weitergabe fahrlässig. Hält sie das Stehlen von Fahrrädern für nicht weiter schlimm? Dann müsste sie noch heute zurücktreten.

Sie tat wahrscheinlich das, was die meisten ihrer Gesinnungsgenossen tun. Oder vielmehr, nicht tun. Nachdenken, über das, was sie in die Öffentlichkeit raushauen. Nachdenken, bevor sie handeln. Nachdenken über ihre eigene Einstellung zu Recht und Gesetz. Denn genau solche Vorkommnisse sind es, die an der Gesetzestreue von Linken und Grünen zunehmend zweifeln lassen. Ebenso natürlich an deren Anhänger, denn der Tweet der Fachfrau/inX für spontane Vergesellschaftung fremden Eigentums hatte offenbar viele positive oder auch belustigte Follower. Demzufolge – wobei das zugegeben vielleicht ein bisschen weit gegriffen ist – scheint es bei über 20% der Wahlberechtigten ebenso nicht weit her zu sein mit Recht und Gesetz.

Sei’s drum. Ein weiterer linker Tiefpunkt in der laaaaangen Reihe linker Tiefpunkte und Herr Schupelius bringt es in seinem Schlusswort auf den Punkt:

Die Botschaft ist also eindeutig politisch, es handelt sich um politisch motivierte Kriminalität, die aus diesem Video spricht. Frau Herrmann weiß das, denn sie ist nicht dumm. Und wir wissen nun, wie unbefangen sie mit politisch motivierter Kriminalität verfährt, die vermutlich aus ihrem eigenen Milieu stammt, nämlich aus dem Bereich der grün-linken Szene.

6 Kommentare zu „Klau schau wem …

Gib deinen ab

  1. Sie haben recht lieber Uli, Fahrraddiebstahl gehört sich genauso nicht wie Steuerhinterziehung, Schwarzfahren, Auruf zur Korruption oder Überkleben eines Schildes, das jetzt wieder „Aufnahmezentrum“ heißt und natürlich das Beschimpfen der sogenannten Andersdenkenden, was wieder hier zu Genüge zu finden ist, denn wie hat Rosa Luxemburg gesagt: „Die Freiheit ist immer, die der anders Denkenden!
    Also seien wir korrekt, benehmen uns, brechen keine Gesetze und hören einander zu!
    Liebe Grüße und schönes Wochenende und wenn es Sie auch nicht interessiert, wir gehen auf ein Straßenfest, wo sechzig Jahre kubanische Revolution und fünfzig Jahre kubanisch österreichische Gesellschaft gefeiert wird!

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    1. Sie zitieren Rosa Luxemburg? Danke für den Lacher! Viel Spaß auf dem Fest zugunsten eines diktatorischen Regimes! Den Sozialismus in seinem Lauf hält früher oder später der gesunde Menschenverstand doch auf 😉😉

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  2. Glauben Sie? Allerdings ist wahrschein meine Vorstellung von Sozialismus eine ganz andere, als die, die, Sie haben, für die der offenbar ein Feinbild ist!
    Wäre doch eine schöne Vorstellung, wenn wir in einem halben Jahr ein schwarz grüne Neo Koalition hätten, dafür würde es sich wohl lohnen, die Grünen zu wählen, was ich schon lange nicht getan habe!
    Der Alfred hat ein Che Guevara Leiberl aus Kuba mitgebracht, das wir nicht brauchen, wenn Sie Ende August Anfang September nach Wien zum Volksstimmefest kommen und wir es noch haben, schenke ich es Ihnen gern!

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