Die Wörter zum Sonntag (32)

Dem großen Erich Kästner wird folgendes, wie ich finde, zeitloses Zitat zugeschrieben:

Wenn ein Kolonialwarenhändler in seinem kleinen Laden so viele Dummheiten und Fehler machte wie die Staatsmänner und Generäle in ihren großen Ländern, wäre er in spätestens vier Wochen bankrott

Gucken wir uns mal die vergangene Woche an, wie bankrott im Kopf so manche Zeitgenossen mal wieder sind

Habe ich schon mal erwähnt, dass ich allen zur Verfügung stehenden Göttern danke, keine Kinder zu haben? Ich schätze, ich käme mit dem Einprügeln auf sogenannte Lehrer und andere Erziehungswahnsinnigen gar nicht mehr hinterher. Einerseits bejubelt man von höchster Stelle Schulschwänzer, die sich fleißig instrumentalisieren lassen, andererseits belegt man Eltern mit einem Bußgeld, die aus guten Gründen nicht möchten, dass ihr Kind als Teil des Unterrichts eine Moschee besucht. Da spielt es auch keine Rolle, dass sie sich um Ersatzunterricht bemüht haben. Nix da! Indoktrination muss gefördert werden, koste es was es wolle!!! Sehr treffender Kommentar von Michael Paulwitz in der aktuellen Jungen Freiheit:

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Den neuesten Knaller brachten vor Kurzem sogenannte „Experten“, die Kindern allen Ernstes verbieten wollen, beste Freunde zu haben. So soll sichergestellt werden, dass alle Kinder „gleichgestellt“ wären und sich niemand ausgegrenzt fühlen müsse.

Ja, so hab ich auch geguckt.

Dieser geistige Dünnschiss ist allerdings nicht neu. Offenbar berichtete bereits vor knapp zehn Jahren berichtete die „New York Times“ darüber, dass an der Einrichtung „Mary Institute und St. Louis Country Day School“ in Ladue, Missouri, Kinder dazu angehalten wurden, keinen „besten Freund“ zu haben. Anstatt diesen Schwachsinn aber der Mülltonne der Geschichte zu überantworten, gräbt das sogenannte Frauenmagazin *würg* Brigitte diesen geisteskranken Dreck wieder aus

Zitiert wird die US-amerikanische Kinderpsychologin Barbara Greenberg, die von einem „sehr faszinierenden sozialen Experiment“ spricht. Offenbar in Unkenntnis der bereits vor zehn Jahren durch die „New York Times“ gegangenen Berichte lokalisiert „Brigitte“ den Ursprung der Idee in der Schule des britischen Thronfolgers Prinz George, dem – wie dem Rest der Schülerschaft – dort die Vorgabe gesetzt wurde, keinen „besten Freund“ haben zu dürfen. […] Die Kontrolle geht dabei offenbar so weit, dass sogar geprüft wird, ob auch wirklich alle Schüler einer Klasse zu Geburtstagsfeiern eingeladen werden.

Quelle: epochtimes

Kinder als Versuchsratten in einem „faszinierenden sozialen Experiment“. Es spielt auch überhaupt keine Rolle, dass es genug Gegenstimmen zu diesem absurden Ansinnen gibt. Es ist einfach unfassbar, dass solches Gedankengut überhaupt den Weg an die Öffentlichkeit findet! Ich glaube, als Vater säße ich wegen andauerndem Verteilen von Bud-Spencer-Maulschellen in die Gesichter dieser „Psychologen“ öfter im Knast als auf dem Sofa.

Und mir wäre es jeder Schlag wert!

***

Im mittlerweile sichersten Land der Welt, in dem zwar die Fahrraddiebstähle einen historischen Tiefstand, Messerangriffe und Vergewaltigungen jedoch unverändert hoch sind und weiter ansteigen, wird man ja nicht müde, anstatt die Ursachen an- bzw. auszusprechen, lieber an den Symptomen dummdreist herumzudoktern und diesen den Menschen als gelungene Prävention zu verkaufen. Steuervorteile für Einbruchschutz gegen gewisse mobile Ethnien etwa. „Investieren Sie zehntausend Euro, die Sie nicht haben und Sie können 1000 Euro als außergewöhnliche Aufwendungen angeben!“ oder „Begeben Sie sich als Frau besser nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr hierhin oder dorthin, kaufen Sie Pfefferspray (aber passen Sie auf, dass Sie den Angreifer bloß nicht verletzen!!!), rufen Sie eine Hotline an, die Sie am Handy nach Hause begleitet …“ Immer derselbe Bullshit, den manche Hirntoten tatsächlich freudig als positive Sicherheitsmaßnahmen bezeichnen. Aktuell scheint die erhöhte Messerattackenfrequenz sich schon bis in die Redaktionen der Regenbogenpresse herumgesprochen zu haben, so dass man sich bei der Illu der Frau tatsächlich genötigt sieht, folgenden Ratgeberartikel unter der Rubrik „Gesund & Fit“ zu veröffentlichen (Achtung, Festhalten!)

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Entzückend, oder? Vielleicht wird ja in der nächsten „Frau durch den Spiegel“ ein alarmgesicherter Keuschheitsgürtel zur Vergewaltigungsabwehr beworben? Oder ein Ganzkörperstichschutzanzug aus atmungsaktivem Doppel-Kevlar mit dezentem Rüschenbesatz? Für Männer aus coolem Jeansstoff oder in Retro-Leder-Look? Da macht das abendliche Ausgehen doch gleich doppelt Spaß, juhu!

Nur die Ursachen, die sollte man besser nicht beim Namen nennen!

***

Dass LinksGrüne komplett verlogen sind, ist für Kenner der Materie nichts Neues. Solange sie selbst nicht davon betroffen sind, solange sie in ihren ruhigen und beschaulichen Speck- und Rotweingürteln leben und keinen Kontakt mit der Realität haben, solange befürworten und fördern und loben sie Multikulti und Diversität und Vielfalt und all den bekannten Rotz nach Kräften. Wobei sich natürlich diese Begriffe – wie schon mal an anderer Stelle erwähnt – hauptsächlich auf die islamische Zuwanderung und deren Folgen beziehen. Kein Mensch hat Probleme mit Asiaten, Briten, Franzosen usw. Ihr wisst schon.

Hinter der Bezahlschranke von Welt-Online entpuppt sich die LinksGrüne Diversity-Welt plötzlich als gar nicht mehr so bunt und heimelig. Zusammengefasst sieht sie nämlich so aus: Multikulti ja bitte, aber nicht in der Schule, auf die mein Kind gehen soll!!!

Der Anteil der Schüler, die zu Hause nicht Deutsch sprechen, steigt unablässig. In Berlin liegt er laut Welt an den Schulen bei insgesamt 38,9 Prozent, an den Grundschulen sogar bei 44,1 Prozent. […] Im hippen Kreuzberg gebe es allein vier Grundschulen, an denen der Anteil der fremdsprachlichen Kinder bei mehr als 90 Prozent liegt. Entsprechen unbeliebt sind diese Schulen bei der Café Latte Fraktion. „In Friedrichshain-Kreuzberg versuchen Eltern immer wieder durch Scheinanmeldungen den begehrten Schulplatz zu bekommen. Indizien hierfür sind oft Umzüge in die Einschulungsbereiche von übernachgefragten Grundschulen, insbesondere kurz vor der Schulanmeldung“, erzählt Bezirksamtssprecherin Sara Lühmann in der Welt.

Und wie funktioniert das?

Um Ben &Co nicht in eine Grundschule wie die Jens-Nydahl-Grundschule in Kreuzberg schicken zu müssen, an der von 370 Schülern nur ein einziges Kind noch mit der Muttersprache Deutsch aufwächst, melden die „Vielfalt“-Befürworter ihre Kinder bei den Großeltern, dem Onkel oder der Tagesmutter an. Auch für Argumente wie „im anderen Bezirk ist die Luft einfach besser“ sei man sich nicht zu schade. Hauptsache Sarah bekommt die besten Startchancen und muss nicht mit Gleichaltrigen aus sozial schwachen oder gar kriminellen arabischen Clan-Familien die Schulbank drücken.

Quelle: Jouwatch

Tjaja, so sind sie, unsere Welterklärer. Migrationskritiker gerne mal als Nazis bezeichnen und selber hintenrum alles dafür tun, um nicht mit den von ihnen verursachten Auswirkungen konfrontiert zu werden!

Was eine widerliche, verlogene Pharisäermischpoke! Pfui Teufel!

3 Kommentare zu „Die Wörter zum Sonntag (32)

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  1. Wieder was gefunden?
    Ich hätte auch wieder einen Buchtip für Sie, den ich bei „Rund um die Burg“ gefunden habe, nämlich „Entpört euch“, die Karikaturen des Kurier-Karikaturisten Michael Pammesberger und das meint auch Robert Misik, daß man sich nicht über alles aufregen soll, weil man da ja nur Bluthochdruck bekommt und die Kinder werden sich schon ihre Freunde selber suchen, meinen Sie nicht auch, daß sie sich das nicht gefallen lassen werden und auch auf die Demos gehen, wenn sie das wichtig finden, selbst wenn es nur, um die lästige Mathe-Stunde geht, die sie dadurch versäumen. Für die Schularbeit müßen sie dann trotzdem lernen, weil man ja in Zeiten, wie diesen ein gutes Zeugnis braucht!
    Einiges haben Sie aber trotzdem vergessen, was sagen Sie zu diesem Rattengedicht?
    Finden Sie das gut, ich würde es als genauso geschmacklos bezeichnen, wie Ihre Fuchsgeschichte, obwohl die Ratten ja im Keller sitzen und selber die Fremdenfeinde sind!
    Liebe Grüße und halten Sie mir die Daumen, daß ich es am Mittwoch auf den Maiaufmarsch der Kommunisten schaffe und darüber berichten kann!

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    1. Möchten Sie nicht lieber am 1. Mai die Linken und deren Schlägertruppe Antifa bei ihrer Zerstörungsorgie unterstützen? Da gäbe es sicher viel zu bloggen! Andererseits ist so eine Demo für eine Massenmöder-Ideologie auch ganz reizvoll, nicht wahr?

      „Wie viele Menschen die Kommunisten in der Sowjetunion, in China, Vietnam, Kambodscha, Nordkorea, Kuba, Osteuropa oder Afrika umgebracht haben, ist Gegenstand der wissenschaftlichen Debatte nach wie vor. Unbestritten ist, dass es mindestens 65 Millionen waren, die starben, wahrscheinlich gingen gar 100 Millionen Menschen daran zugrunde. Die grössten Mörder hiessen Lenin, Stalin, Mao Zedong und Pol Pot, ihnen assistierten Abertausende kleiner Mörder.“
      (Achse des Guten, Markus Somm 2017)

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  2. Ja, da könnten wir viel diskutieren und da hat sich die KPÖ in den letzten Jahrzehnten auch sehr zerstritten, weil einige von Ihnen zu den Stalinisten hielten!
    Wenn Sie nach Wien kämen, könnten Sie die diesbezüglichen Archive besuchen und das aufarbeiten!
    Aber, das antworte ich immer, bin der Meinung, daß der Koummunismus, wenn man ihn nur richtig verstehen und anwenden würde, schon in Ordnung ist!
    Leider wurde er bisher nicht so praktiziert, aber was nicht ist, kann ja noch werden, meinen Sie nicht auch, daß man da die Hoffnung nicht aufgeben soll!
    Und am Maiaufmarsch der Kommunisten gibt es keine Gewalt, nur einmal vor ein paar Jahren, zwei getrennte Aufmärche von sich zerstritten habenden Teilen, die aber von der Polizei schön getrennt waren!
    Konflikte und Meinungsverschiedenheiten gibt es überall, deshalb wäre das „Entpört euch!“ und das Tolerieren, der gegenseitigen Unterschiede ja so wichtig, statt das gegenseitige Auhetzen und das „Du bisjt schuld oder blöd!“- Geschrei!
    Ich habe nur ein wenig Angst, daß mir der Marsch über den Ring zu viel sein könnten und am Ring fahren keine Straßenbahnen, obwohl es die, glaube ich, sonst, inzwischen schon überall gibt, was eigentlich auch sehr schade ist!
    Mal sehen, ich wäre da allein, weil sich der Alfred gerade auf einer Gesellschaftsreise in Kuba befindet und dort auf der Ehrentribüne stehen und sich die dortigen Festivalitäten anschauen wird!
    Er bringt sicher Fotos davon mit, die können Sie sich dann, wenn Sie nach Wien kommen oder wahrscheinlich auch auf seiner Seite ansehen!

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