Entlarvte Gutmenschen

Dass Refugee-Welcome-Befürworter, Bahnhofsklatscher und Pappschildchenhochhalter im Grunde durch die Bank verlogene Selbstdarsteller sind, dass solche Leute nichts als heiße Luft absondern, wenn sie den Mund aufmachen und dass deren ach so moralisch überhöhte Einstellung bzw. Haltung nicht das Schwarze unterm Fingernagel wert ist, wurde schon zur Genüge dokumentiert. Aktuell machen zwei Videos die Runde, die es wert sind, verbreitet zu werden, denn selten zuvor wurde dieses widerliche Pharisäertum dieser ekelhaften Gutmenschen so offen zur Schau gestellt.

Den Anfang macht ein Video aus Kanada. Die Fragestellung lautet: „Würden Sie einen Flüchtling bei sich zuhause aufnehmen?“ Die Reaktion ist durchweg positiv, bis … ja, bis der Interviewer einen leibhaftigen Flüchtling präsentiert, der eine Unterkunft sucht.

Großes Kino!

 

Es folgt ein ganz ähnlich aufgebautes Video aus dem Refugee-Traumland Schweden. Um vor der Kamera (und womöglich im Fernsehen) zu glänzen, ist jeder der Interviewten bereit, einen armen Refugee im eigenen Haus, in der eigenen Wohnung aufzunehmen, solange bis Ali wie ein Kastenteufel plötzlich ins Bild hopst

 

Was einen ein bisschen verwundert, ist die Tatsache, dass die Interviewten ganz offenbar ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben haben. Scheinbar sind sie auch über die offensichtliche Überrumpelung gar nicht empört. Das lässt nur den Schluss zu, dass sie ihre eigene Verlogenheit nicht zu erkennen imstande sind und ihre Ausreden für völlig in Ordnung erachten.

Dumm – Dümmer – Gutmensch

Quod erat demonstrandum

8 Kommentare zu „Entlarvte Gutmenschen

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  1. Da geht es wahrscheinlich nicht um Verlogenheit, sondern um den Hausverstand lieber Uli und eigentlich wundert es mich ein bißchen, daß da alle in den Filmen gezeigten Menschen, sofort sagten „Ja, würden wir!, denn da gibt es ganz andere Studien, die zeigten, daß die Leute keine Juden, keine Schwarzafrikaner, als Nachbarn haben wollen und wenn ich mir so vor allem dieses Schweden-Video anschaue, wo junge blonde Frauen, die vielleicht alleine leben gefragt werden, ob sie sofort, einen ihnen unbekannten jungen Mann in ihr Schlafzimmer lassen würden, da denke ich an andere Videos von Ihnen und würde zur Vorsicht raten, alles nach Hausverstand, denn es gibt ganz andere Wege den Geflüchteten wirklich zu helfen, so daß es nachher keine Probleme gibt, mit Deutschkursen, mit Patenschaften, mit Besuchen und Betreuung in den Flüchtlingsquartieten, etcetera!
    Wenn ich einen Fremden ohne nachzudenken, ob ich überhaupt ein Bett und einen seperaten Zugang habe, sofort in meine Wohnung aufnehme, wird es wahrscheinlich Pobleme geben, obwohl es wahrscheinlich auch auf den Fall ankommt. Eine WG oder Großfamilie mit einem Gästezimmer werden sich das vielleicht vorstellen können und es wird wahrscheinlich klappen, da gibt es auch Bücher und Erfahrungsberichte darüber und auch die, wo es nicht klappte, weil man vielleicht zu blauäugig reagierte!
    Also alles differenziert sehen, lieber Uli und nicht schon wieder anprangern und bloßstellen! Wenn Sie mich gefragt hätten, hätte ich auch „Im Prinzip, ja!“ gesagt und dann überlegt, was ich im Spezellen tun kann und damit nicht überfordet bin!
    So habe ich 2015 auch eher finanziell unterstützt und mich schreibend mit dem Problem beschäftigt, als daß ich tatsächlich zum Westbahnhof gegangen bin und alte Teddybären hingetragen habe.
    Das Facit und eine Lösung des Problems ist wahrscheinlich, daß sich jeder überlegt, was er tun kann!
    Und ein bißchen kann das ein jeder! Fünf Eruo für die Caritas, die pensionierte Lehrerin mit einem Flüchtling lernen, eine andere ihn auf Ämter begleiten und allen ist geholfen!
    Die junge Schwedin muß sich dann nicht empören, wenn ihr der fremden junge Mann aus einem anderen Kulturkreis mißverständlich in ihrem Schlafzimmer an den Busen greift und Sie sich nicht, daß die „Gutmenschen“ so verlogen sind, denn die haben 2015 und wahrscheinlich auch schon früher und später zumindestens in Wien, wo ich es überschauen kann, sehr geholfen und wurden dafür von Ihnen und ihren Gleichgesinnten oft würt beschimpft, die Mütter, daß sie ihre Töchter sie als Freunde nehmen haben lassen, die älteren Frauen, die sich jüngere Partner suchen und dann vielleicht enttäuscht wurden, etcetera, erinnern Sie sich, Sie haben ja auch eine Geschichte geschrieben, wo eine junge Frau vielleicht zu blauäugig gehandelt hat!
    Also alles mit Hausverstand und wenn jeder ein bißchen und das was er kann tut, ist vielleicht schon viel geholfen und nachher ist auch niemand enttäuscht!
    Was hätten eigentlich Sie bei einem solchen Interview gesagt?
    Ein Bonmot hätte ich da noch, nämlich die Geschichte von den alten Frauen, die immer über die bösen Ausländer schimpfen und dann dem Kind des Hausmeisters doch ein Zuckerl hinstrecken, denn was kann denn das arme Kind dafür, daß seine Eltern aus Sarajewo kommen?
    Sie sehen, es ist nicht alles so einseitig, wie es scheint und Sie es so gerne hinstellen wollen und das ist, finde ich sehr gut!

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    1. Sie fragen nicht allen Ernstes, was ICH auf so eine Frage geantwortet hätte? Und wenn Sie tatsächlich nicht erkennen, wie verlogen diese Leute vor der Kamera agieren, haben Sie – mal wieder – nichts verstanden. Ist aber auch nicht schlimm …

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  2. Lieber Uli, ich bin Psychologin, wie Sie wahrscheinlich wissen und arbeite seit vierzig Jahren oder länger mit Menschen und Ihren Schwächen und da ist mir, das, wie sie ticken und wie sie sind nicht fremd, so wundert mich gar nichts!
    Aber wieder ein Sprichwort, denn mit denen arbeite ich, wie Sie vielleicht auch schon wissen, sehr gerne, das habe ich in meiner Milton-Hypnose-Ausbildung so gelernt, „Wie man in den Wald hineinruft, schallt es zurück! und natürlich neigen wir alle dazu uns besser dazustellen, als wir sind, dann stehen wir vor der Realität und sehen, daß wir das alles doch nicht so schaffen, wie wir glauben oder es uns die anderen, vielleicht eingeredet haben!
    Aber, „Wo ein Wille ist, ist ein Weg und wo keiner eben keiner!“
    Was hätten Sie gesagt?
    „Nein, ich bin gegen Fremde!“
    Und da wären Sie wahrscheinlich ehrlicher, als die darsgestellten „Gutmenschen“, denen ich auch abgeraten hätte, gleich zusagen, weil das vor der Kamera gut klingt, sondern zuerst durchzuatmen und nachzudenken und zu schauen, was man kann und zu dem Mo hätte ich gesagt, ich würde dich oder Sie gern kennenlernen, schauen wir, ob wir Sie oder dich in einem Flüchtlingsheim unterbringen und dann komme ich, Sie oder dich jeden Donnerstag besuchen und wir lernen Deutsch oder gehen aufs Arbeits- oder Sozalamt etcetera und von der Sache, glaube ich, schon einiges zu verstehen, weil ich mich schon jahrelang damit beschäftige, weiß, daß die meistens Gläser sowohl leer als auch voll ist und, daß es nie ein nur schwarz und ein nur weiß geben wird, sondern, daß man alles differenziert sehen kann und auch soll!

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    1. Nein, tun Sie nicht. Und es ist völlig egal, wie oft Sie von Differenzieren oder halbvollen Gläsern oder schwarzweiß oder Elefantenfüßen reden, Sie verstehen einfach nicht, worum es in den Videos geht. Und mir ist es einfach zu anstrengend, Ihnen zu jedem Text eine Gebrauchsanweisung mitzuliefern. Von daher … schönen Dienstag!

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  3. Das ist meine Meinung, die allerdings gut differnzier-, beleg- und nachvollziehbar ist, wenn man sich damit auseinandersetzen will, was bei Ihnen absolut nicht der Fall ist und daher ist diese Diskussion keine solche, sondern nur eine sehr einseitige Darstellung Ihrer Meinung, wo Sie ja immer von mir Beweise fordern, aber wenn ich die Ihnen bringe, schütteln Sie stur den Kopf und schreiben, lapidar „Sie haben nichts verstanden!“
    Ich glaube schon, daß das habe, wenn ich sage, daß man alles differenziert sehen kann und nur versprechen soll, was man auch geben kann!
    In diesem Sinne, ehe ich mich in das Feiern des fünfundreißigsten Geburtstag meiner Tochter Anna verabschiede, noch ein Sprichwort: „Ein Schelm gibt mehr als er hat!“,
    Das lassen Sie vielleicht gelten und wenn Sie vielleicht in Ihrem Haus ein Zimmer frei hätten und Mohamend oder Ali probeweise, vielleicht für ein Wochenende einziehen lassen und der Ihnen dann bei der Gartenarbeit hilft oder sich liebevoll ,um ihre Katzen kümmert, kommen Sie vielleichtzu einer anderen Meinung und sagen am Ende vielleicht: „der Ali ist doch ein netter Bursch, obwohl ich immer noch gegen Ausländer und das Fremde bin!

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  4. Nein, den Knall habe ich nicht gehört, wahrscheinlich weil ich Umgang mit Migranten, Flüchtlingen, etcetera habe und so ungefähr weiß, was und wie sie denken und was sie bewegt!
    Ja, ich hoffe, das Essen in einem vegetarischen Lokal im fünfzehnten Bezirk, das ist der, wo es die Brennpunktschulen gibt und die meisten Migranten wohnen, wird schön und stimmig und sollte ich eine Messerstecherei beobachten, werde ich es Ihnen mitteilen, auch wenn ich sehe, daß ein Flüchtling vielleicht einer Inländerin über die Spraße hilft oder von der Anna wissen will, wann das Baby kommt?

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  5. Die Wette hat ein sehr freundlich arabisch sprechender Taxifahrer gewonnen, den wir zwar nicht in unsere Wohnung eingeladen haben, der uns aber vor der Haustür noch einen „Wunderschönen Abend!“, wünschte. Messerstechereien habe ich keine gesehen!

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