Die Wörter zum Sonntag (30)

Vom Schauspieler Yves Montand (1921-1991) wird folgendes Zitat überliefert:

In der Politik ist es wie im täglichen Leben: Man kann eine Krankheit nicht dadurch heilen, dass man das Fieberthermometer versteckt.

Auch in der vergangenen Woche gab es wieder viele Symptome, die auf schwere Erkrankungen hinweisen. Das Land ist krank, die steuerzahlenden Bewohner leiden darunter und diejenigen, die eigentlich für die Heilung zuständig sind, tun eher alles, damit es noch schlimmer wird.

So hat die Süddeutsche Zeitung, auch bekannt unter dem Namen „Alpen-Prawda“, mal wieder einer jener Gehirnakrobatinnen eine Plattform geboten, die immer, ständig, überall, in jeder Geste, in jedem Wort, in jedem Bild, in jedem Zucken des Augenlids des Gegenübers Rassismus und Sexismus ausmachen. Wahrlich, ich sage euch, Langeweile und Geltungssucht, sie finden sich allerorten in den Köpfen derer, denen außer zerebralem Vakuum vom Schöpfer nichts gegeben wurde.

„Ja, sorry, du! Hirn ist leider aus, es gibt nur noch Titten!“

„Macht nix! Ich werd‘ eh Journalistin, Kolumnistin und Buchautorin!“

„Fummpp!“

„Geil! Da stellt mich der Prantl garantiert mit ein!“

In der Süddeutschen hat also eine Alena Schröder den allerneuesten Skandal natürlich ungefragt ans Tageslicht gebracht. Und zwar – haltet euch gut fest! – hat sie Rassismus und Sexismus bei den uralten Comics Lucky Luke und Fred Feuerstein ausgemacht! Jawohl, Freunde. Die Helden unserer Kindertage sind Rassisten und Sexisten (wie oft muss ich diese Kackwörter eigentlich noch schreiben?)! Und zwar …

Die Geschichte um den Lonesome Cowboy, der schneller schießt als sein Schatten, strotzt außerdem nur so vor rassistischen und sexistischen Klischees. Die Ureinwohner, mit denen es Lucky Luke zu tun hat, sind eine Mischung sämtlicher negativer Zuschreibungen: verschlagene »Rothäute«, die Stammestänze aufführen, komisch reden und seltsame Namen haben. Frauen nerven eigentlich nur rum, weil sie Lucky mit ihrem Wunsch nach fester Bindung aus seinem selbstbestimmten Leben reißen wollen. […]

Bei den Feuersteins sieht es nicht besser aus: Fred Feuerstein und Barney Geröllheimer sind zwei etwas tumbe Männer, die trotz ihrer Mittelmäßigkeit Karriere in einem Steinbruch machen. Ihre beiden deutlich klügeren Frauen Betty und Wilma sind vor allem mit Schlanksein, Shoppen und Haushaltsführung beschäftigt. Gelegentlich taucht in der Serie ein Chinese auf – mit Schlitzaugen, übergroßen Vorderzähnen, gelbem Kegelhut und natürlich kann der nur »Fled Feuelstein« sagen, weil Chinesen ja angeblich kein R aussprechen können.

Aber eine aufrechte Comicfigur wie Alena (sowas kann eigentlich nicht echt sein) hat noch Hoffnung für die Zukunft, an der sie – ich bin ganz sicher – sehr, sehr hart arbeiten wird:

Was für ein Glück, dass in den Serien und Filmen, die Kinder heute gucken, Mädchen ganz selbstverständlich auch Abenteuer erleben, Mütter Berufe haben, Jungs Gefühle zeigen dürfen und Menschen nicht zu Witzfiguren gemacht werden, weil sie nicht weiß sind. Und wenn meine Kinder irgendwann groß sind und nostalgisch auf die Serienwelt ihrer Kindheit zurückblicken, werden sie sich hoffentlich darüber wundern, dass man damals pink für eine Mädchenfarbe gehalten hat, Jungs keine Kleider trugen und die Menschheit nur aus zwei Geschlechtern zu bestehen schien.

Was für ein Glück, dass ich keine Kinder habe, die in Alenas Welt aufwachsen müssen!

***

Wer in den letzten Wochen nicht gerade unter einem Stein begraben war, hat bestimmt mitbekommen, dass sich die Fälle häufen, in denen sogenannte „Hochzeitsgesellschaften“ mit dicken Schlitten mal eben komplette Innenstadtstraßen oder sogar ganze Autobahnen lahmlegen, indem sie einfach anhalten, aussteigen, singen, tanzen, ja sogar mit Schusswaffen rumballern und das Ganze stolz fotografieren und filmen.

Also wirklich, diese deutschen Hochzeiten arten immer mehr aus, oder?

Ach, das sind gar keine Einheimischen, die zuletzt mitten in Berlin eine Hauptverkehrsstraße blockiert haben, keine Hundert Meter vom Polizeipräsidium und Amtsgericht und kurz zuvor die A4 im ? Sind das etwa Libanesen, Türken, Kurden oder irgendwas in der Richtung Moslem? Und könnte es sein, dass solche offen zur Schau getragenen Machtdemonstrationen nichts anderes bedeuten als Schaut her, wir legen mal eben eure Autobahn lahm, ihr Kuffar! Und ihr könnt uns gar nix, was will denn eure Waschlappenpolizei ausrichten, wir haben gute Anwälte und wissen, wo eure Richter wohnen! Gewöhnt euch dran, bald haben wir das Sagen!

Dauerblinde, Teddybärenwerfer und sonstige Bereicherungsspezialisten werden das natürlich als bedauerliche Einzelfälle bezeichnen. Sie werden es eben als eine andere, für uns ungewohnte Form des Feierns bezeichnen. Und dass man sich mal nicht so haben soll.

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Realisten nennen es „Revier abstecken“.

***

Noch ein Paradestück fremdländischer Folklore, die wir natürlich nur falsch verstehen, weil wir ein eingeengtes Weltbild haben, ereignete sich Ende März in Wittenberg, wo mal eben ein Lehrer vor einem gewalttätigen, Syrer flüchtete.

Nach Angaben des 59-jährigen Geschädigten habe ein 18-jähriger Schüler syrischer Herkunft massiv den Unterricht gestört. Trotz mehrmaliger Aufforderung habe er dies nicht unterlassen. […] In der weiteren Folge soll der Schüler dem Lehrer mit einer Schere gedroht haben. Als der Lehrer daraufhin aus dem Klassenraum flüchtete, soll der Täter einen Tisch nach ihm geworfen haben.

Einer von ich-hab-aufgehört-zu-zählen-wieviel Einzelfällen natürlich, die wir wahrscheinlich zu akzeptieren haben. Die uns bunter machen. Die es natürlich schon immer so gegeben hat. Ich vermute mal, ich liege nicht falsch, wenn ich den „Schüler“ unter den unzähligen, dringend benötigten Fachkräften verorte, ohne die Deutschland, ach was, ohne die Europa jämmerlich untergehen wird. In dem Zusammenhang ist die Wahrnehmung bzw. Wiedergabe der Pressemeute sehr lustig.

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Nun, das Goldstück aus Hintertupfistan wurde vermutlich mit einem „Dududu!“ nach Hause geschickt und darf sich demnächst wieder als Möbelpacker betätigen, wenn ihm eine Anweisung des Lehrers nicht passt. Vielleicht ist er ja auch „traumatisiert“. Oder „haftempfindlich“. Oder „psychisch krank“. Mensch, ihr Lehrer, habt euch mal nicht so. Eine Schere im Bauch oder einen Tisch am Kopp, das muss man schon aushalten. Integration verlangt eben Opfer … ihr Opfer!!!

***

Berlin, die achso bunte, arschweltoffene Hauptstadt ist ein einziger Failed State, ein Shithole, wie es Donald Trum vielleicht formulieren würde. Während überall auf der Welt Mega-Flughäfen innerhalb von Monaten oder wenigen Jahren fertiggestellt werden, rostet, modert und fault die Bauruine des BER unter der Ägide unfähiger LinksRotGrüner Senatsknalltüten vor sich hin. Die Polizei – unterbesetzt. Linksextremisten lachen sich kaputt und frönen ungehindert dem, was sie am besten können: Gröhlen, kiffen, saufen, zerstören. Sind ja schließlich „Aktivisten“! ACAB = All Cops are Bastards. Am 03.04. berichtete der Tagesspiegel über die widerliche Schändung der Gräber zweier Polizisten, die im Dienst ums Leben gekommen waren.

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Die Täter kommen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus linksextremen Kreisen. Denn bei der Grabschändung handelt es sich nicht um den ersten Vorfall dieser Art. Bereits Ende 2016 hatten Linksextremisten eine Gedenktafel für einen der Polizisten in Neukölln beschädigt und später mit der Tat geprahlt: „Wir verhöhnen tote Polizisten.“

Angesichts solcher Abgründe ist Nachfolgendes eigentlich kaum der Rede wert:

In der Polizei ist das Entsetzen groß. Aber nicht nur über die Tat – sondern auch, weil der Kriminaldauerdienst der Direktion 5 wegen fehlender Einsatzkräfte zunächst nicht am Tatort anrücken konnte.

Deutschland ist das sicherste Land auf der Welt. Für Verbrecher. (Zitat MdB Dr. Gottfried Curio, AfD)

***

Beenden wir den Rundgang heute mit einem Kenner der Materie und der Sprache, der ebenfalls schon die Erfahrung machen durfte, dass derjenige, der die Wahrheit äußert, ein verdammt schnelles Pferd braucht

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In diesem Sinne: Schönen Sonntag!

Ein Kommentar zu „Die Wörter zum Sonntag (30)

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  1. Ja das war eine sehr intensive Woche, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Österreich und da ist die Frauenfeindlichkeit des Fred Feuerstein nur ein winzig kleines Krümmelchen, über das man sich nicht aufregen muß!
    In Österreich wurde der Rassismusreport veröffentlicht und in verschiedenen Diskussionen besprochen, ein Video habe ich Ihnen ja schon geschickt, ein weiteres ist in dem von Ihnen ja kürzlich als „linksradikal“ bezeichneten „Krone TV“ erschienen, mit einem strammen FPÖ Mann und einer Kopftuchaktivistin, die das Video ins Netz stellte, in dem ihre Freundin beschimpft wurde.
    Da habe ich als Erstes gehört, daß diese Aktivistin dadurch aufgefallen ist, daß sie schon fünf Anzeigen erstattet hat!
    Nun sie wird und sie hat auch gemeint, daß das so ist, schon öfter, als fünfmal beschimpft worden sein, wenn sie aufrechten Blicks mit Kopftuch durch die Straßen geht, wo jetzt ja laut diskutiert wird, daß man öffentlich überhaupt keine Kopftücher mehr tragen darf und ich, die ich ja vor kurzem öfter durch den fünfzuehnten Bezirk und auch anderswo gegangen bin, da erstaunlich wenig Kopftuchträgerinnen gesehen habe!
    Dann gibt es die Distanzierungen der FPÖ von Martin Sellner und das finde ich insofern interessant, weil sich ja das freiheitliche Programm, glaube ich, nicht sehr von dem der Identitären unterscheidet und die sind ja auch kürzlich von allen Vorwürfen freigesprochen worden!
    Und was die Probleme in den Brennpunktschulen betrifft, kann ich sie auf eine Sendung in Ö1 verweisen, die es gerstern, um neun Uhr früh zu hören gab, die Sie aber noch eine Woche auf der Ö1 Seite nachhören können!
    Da wurde eine Schule mit ihren Lehrerinnen, der sehr engagierten Direktorin und den Kindern aus vierzehn oder wieviel auch immer Nationen interviewt und das klang sehr engagiert und erfreulich, obwohl es dort natürlich auch Probleme gibt, die Kinder wegen Ramadan nicht auf Ausflüge mitgehen können oder wegen billigen Charterflug vielleicht schon ein paar Tage früher in denUrlaub fliegen wollen, obwohl da noch Schulpflicht ist, sich die Lehrerinnen aber offensichtlich sehr gut und auch sehr selbstbewußt und freundlich durchsetzen können und, last but not least, habe ich jetzt endlich Robert Misiks „Herrschaft der Niedertracht“, das auch all das ein bißchen beleuchtet gelesen, meine Besprechung wird, weil ich schon soviel anderes vorher gelesen habe, zwar erst am nächsten Samstag erscheinen, aber bishahin können Sie sicher warten, ich wünsche bis dahin eine schöne Woche und ärgern Sie sich nicht zuviel, denn es gibt trotzdem noch sehr viel Erfreuliches und sei es auch nur, daß Martin Sellner auf seinem Kanal, glaube ich, ein echtes „Wiener Schnitzel“ braten wird!

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