Die Gute Nachricht (3)

Der Reporter Billy Six ist endlich nach vier Monaten aus dem Gefängnis in Venezuela entlassen worden. Er muss sich zunächst in bestimmten Abständen bei den Behörden melden, wurde aber von allen Beschuldigungen frei gesprochen. Der Journalist war Mitte November festgenommen worden. Er soll bei einer Rede von Staatschef Nicolás Maduro die Sicherheitsbegrenzung überschritten haben. Ihm werden Spionage und Rebellion zur Last gelegt. Darauf stehen in Venezuela bis zu 28 Jahre Haft.

Nun ist es in so einem Fall eigentlich Aufgabe der Bundesregierung, dafür zu sorgen, dass es Bundesbürgern, die im Ausland festgenommen werden, gut geht, dass das Verfahren rechtmäßig vonstatten geht und dass bei begründeten Zweifeln der Anklage der Festgenommene freigelassen wird. So, wie es schon oft praktiziert wurde.

Dummerweise schreibt Billy Six aber für die Junge Freiheit.

Nach Angaben seiner Eltern – und ich wüsste nicht, wo da Zweifel angebracht wären – hat sich unsere Bunte Regierung gerade mal zu soviel Einsatz herabgelassen, damit niemand behaupten kann, sie hätte gar nichts unternommen.

Wirklichen Einsatz für seine Freilassung erfuhr Billy nur durch zwei Stellen, nämlich der AfD, federführend war hier Petr Bystron, sowie dem russischen Außenminister Sergei Lawrow.

Billys Eltern auf Facebook:

Unsere Enttäuschung und Wut ist umso größer, da wir gesehen haben, dass es nur weniger Tage bedurfte, um Billy freizulassen. Seit der Kontaktaufnahme von Herrn Bystron und seiner Frau zum Außenminister Lawrow vergingen nur drei Tage bis Billy freikam. Wäre das nicht geschehen, wäre Billy wohl heute immer noch eingesperrt.

Ebenso wurden Journalisten aus anderen Ländern innerhalb weniger Tage freigelassen, nachdem sich deren Regierung für deren Freilassung eingesetzt hatten.
Nur unser Sohn musste fast vier Monate im Gefängnis ausharren, weil seitens unserer Regierung dieses Engagement ausblieb.

Kommt halt immer drauf an, für welche Zeitung jemand schreibt. Aber das ist sicher nur eine böswillige Unterstellung.

Wie auch immer, der junge Reporter ist seit gestern wieder zuhause bei seiner Familie und kann weiter seinem Job nachgehen.

Berichten, was wahr ist!

 

 

 

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