Die Wörter zum Sonntag (27)

Nach der Woche ist vor der Woche könnte man in Abwandlung eines Zitates aus der Fußballwelt sagen. Oder Nach dem Irrsinn ist vor dem Irrsinn. Passt auch irgendwie, denn auch die vergangene Woche bot wieder haufenweise Vorkommnisse, die es zu kommentieren lohnt.

Sie werden nicht müde, Multikulti in den Himmel zu loben und Kritiker am liebsten dem Scheiterhaufen zu überantworten. Leute, die von Einwanderung nicht genug kriegen können, die jeden Kulturfremden jauchzend vor Glück in Empfang nehmen und willkommen heißen. Natürlich nicht persönlich, sondern aus sicherer Entfernung, dort, wo ihnen auf dem Nachhauseweg bekanntlich ja nichts passiert. Was wäre aber, wenn selbst die Einwanderer allmählich die Schnauze voll haben von Mord & Totschlag, von Gewalt, Diebstahl und Vergewaltigungen? Jedenfalls in England zeichnet sich so eine Entwicklung ab.

Der britische Guardian berichtet, dass Einwanderer aus Somalia ihre Kinder immer öfter zurück in die Heimat schicken, weil es ihnen in London zu gefährlich wird.

British teenagers are being sent by their parents to Somalia, itself recovering from a series of terror attacks, because of concern that the police cannot protect them from knife crime. […] In a series of interviews, Somali mothers who arrived in London after fleeing their country during its 1990s civil war told the Observer that many of their sons had asked to leave the UK because of drug gangs and the threat of violence.

Britische Teenager werden von ihren Eltern nach Somalia geschickt … aus Sorge, dass die Polizei sie nicht vor Messerattacken schützen kann. […] In mehreren Interviews berichteten somalische Mütter, die 1990 während des Bürgerkriegs geflohen waren, dass ihre Söhne darum gebeten hätten, das Vereinigte Königreich wegen der zunehmenden Drogenkriminalität und Gewalt zu verlassen.

Die Bürgermeisterin eines betroffenen Stadtteils meint:

„Die Kinder zurückzuschicken ist die einzige Möglichkeit sie in Sicherheit zu bringen. Die Sicherheitsprobleme haben wir schon häufig angesprochen, doch es hat niemanden interessiert. Da ist es besser selbst zu handeln.“

… doch es hat niemanden interessiert …

Ja, das kennen wir auch hierzulande. Noch so viele Beispiele, Belege und Beweise nützen nichts, wenn die Regierungen von Bund und Ländern links gerichtet sind und jeden als Hetzer brandmarken, der nicht ihrer Meinung ist. Oder, wie in GB, immer mehr Bürgermeister und andere Entscheidungsträger mit Moslems besetzt werden, die touretteartig bei jedem Aufkeimen von Kritik „Islamophobie“ kreischen.

***

Momentan stehen sowohl die Deutsche Umwelthilfe (DUH) als auch Attac im Fokus der Politik bezüglich der Gemeinnützigkeit. Attac wurde sie aktuellen Infos zufolge bereits höchstrichterlich abgesprochen. Kann man eigentlich nur befürworten, denn wo die Gemeinnützigkeit einer Gruppierung, die z. B. Hausfriedensbruch zu ihren Methoden zählt, sein soll, erschließt sich mir nicht so ganz. Reichtum umverteilen ist auch so eine Parole von den Traumtänzern. Soll heißen, Attac bestimmt, wer wie reich sein darf oder was? Welcher Unternehmer zwar bitteschön 20 Stunden arbeiten und sichere Arbeitsplätze schaffen soll, aber ebenso bitteschön kein privates Vermögen erwirtschaften, sondern gefälligst alles an die zu verteilen hat, die keinen Bock auf Arbeit haben?

Wie auch immer, jedenfalls ist der linke Tagesspiegel ziemlich angepisst ob der Tatsache, dass Jouwatch immer noch den Status der Gemeinnützigkeit genießt, obwohl es sich doch um eine böse, böse rechte Hetzseite handelt, wohingegen DUH und Attac doch die liebenswürdigsten Organisationen unter der Sonne sind. Der Tagesspiegel-Autor Matthias Meisner wirft sich wie ein trotziges Kind auf den Fußboden vor dem Süßigkeitenregal:

Als Vereinszweck gibt JouWatch die Förderung der Volksbildung an. Das Portal am rechten Rand des Internets warb Spenden ein mit dem Hinweis: „Sie sparen mit jeder Spende Steuern und können so dem ,Merkel-Regime‘ noch zusätzlich eins auswischen.“ Nachdem die Finanzbehörden in Thüringen auf die Diskrepanz zwischen angeblichem Vereinszweck und tatsächlicher Aktivität aufmerksam wurden, verlegte JouWatch seinen Vereinssitz ins sächsische Meißen und verzögerte so die Prüfungen.

Natürlich völliger Quatsch, kein Umzug verzögert Prüfungen. Auch das quengelige Zerren am Rockzipfel des sächsischen Finanzministers änderte nichts:

„Wir sind große Fans von Twitter und Tagesspiegel. Es ist aber gesetzlich verboten, dass wir uns zu steuerlichen Einzelfällen äußern. Generell wird die Gemeinnützigkeit eines Vereins nach bundesweit einheitlichen Kriterien durch das zuständige Finanzamt geprüft.“

Quelle

Ach wie ärgerlich! Einheitliche Kriterien! Gleichbehandlung! Das geht ja mal gar nicht! Linke sind gefälligst mit Samthandschuhen anzufassen, Rechte haben sich in stille Ecken zu verziehen!

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Einen wunderbaren Artikel brachte dieser Tage Compact zum Thema linke Sprechverbote. Darin äußert sich der Mainzer Politikwissenschaftler Jürgen Falter, erstaunlich offen:

„Am schlimmsten für mich als Wissenschaftler sind die sich ausbreitenden Versuche, auch in Universitäten Denk- und Sprechverbote zu erlassen. Früher kam das einmal von rechts, von den Nationalsozialisten, heute kommt es eher von links und links-alternativ. Beides ist geistes- und fortschrittsfeindlich. Political Correctness im akademischen Bereich ist der Totengräber wissenschaftlicher Erkenntnis“.

Als Liberaler müsse man sich „gegen jede Form der Verbalzensur und gegen jede Form von Denkverboten wenden“.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass Political Correctness grundsätzlich  geistes- und fortschrittsfeindlich und grundsätzlich ein Totengräber ist! PC ist nichts weiter als ein Unterdrückungswunsch jener, die mangels Wissen über keine schlüssigen Argumente dagegen verfügen und deshalb anderen den Mund verbieten wollen. PC hat aber noch andere, kranke Auswüchse:

In den vergangenen Tagen zeigte sich, wie sehr die Auswüchse pseudo-linker Sprech- und Sprachverbote sich im Alltag durchgesetzt haben: Da reisst Annegreth Kramp-Karrenbauer (CDU) ein mäßiges Karnevals-Witzchen über Gendertoiletten und schon gelingt es diversen Medien, es – mit Verspätung – zum Skandal aufzublasen. Eine Kita bei Hamburg verbietet Indianerkostüme. Eine weitere Kinder-Dressuranstalt fragt Eltern nach ihrer politischen Haltung, weil das Kind eine Camouflage-Jacke trägt (COMPACT-Online berichtete über alle drei Fälle): Moralistisch getarnte Unterwerfungslust und Hysterie vermischen sich.

Quelle

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Noch ein schönes Beispiel geheuchelten Gutmenschentums gab es bezüglich der Bürgschaften, die von nicht wenigen der aufrechten und anständigen Mitbürger übernommen wurden, in der irrigen Annahme, diese gelten nur solange, bis der Schützling als Asylsuchender anerkannt wird.

Dummerweise sind diese Verpflichtungen aber viel weitreichender! Haben wir da etwa im krankhaften Wahn, unbedingt zu den Guten gehören zu wollen, nicht gelesen, was wir da unterschreiben, hmmmm? Aber, wie man sieht, spielt ja alles keine Rolle, denn die Gutmenschlichen werden NATÜRLICH auf Steuerzahlerkosten – die Rede ist von etwas über 32 Mio € – von Ihren Verpflichtungen entbunden! Nachdem sie nämlich geklagt hatten, dass das doch nicht angehen könnte, manche müssten ja jetzt bis zu 50000€ bezahlen, ja wie sollen sie denn das machen, davon war doch nie Rede krawehl krawehl jammer heul …

Schräg gegenüber von mir musste vor ein paar Jahren ein Ehepaar aus seinem Haus  ausziehen, weil sie ebenfalls eine Bürgschaft unterschrieben hatten. Natürlich nicht für sogenannte Flüchtlinge. Die Bürgschaft kam zur Anwendung.

Schwupp, war das Haus weg.

Gutmenschen hingegen sind offen und bunt und vielfältig und tanz- und strickbegeistert und zwar solange es nicht an ihren Geldbeutel geht.

Nimmt man sie jedoch beim Wort und fordert tatsächlichen Einsatz, also außer Teddybärenwerfen am Bahnhof oder Mützenstricken oder Tanzen gegen Rechts, ist ebenso Schwupp die Gutmenschlichkeit weg wie Nachbars Haus. Dann ist das Gejammer groß.

Treffender Kommentar dazu in der JF:

Spätestens wenn es konkret wird, sie den eigenen Worten auch Taten folgen lassen sollen, werden die Schwinger der großen Reden vom Humanismus dann aber ganz kleinlaut.

Leider oft, ohne damit aufzuhören, große Reden zu schwingen. Es geht ihnen eben nicht in erster Linie darum, Gutes zu tun, sondern vor allem darum, sich gut zu fühlen und sich moralisch auf der richtigen Seite zu wähnen. Die Konsequenzen und die Kosten für dieses Wellness-Programm fürs Gewissen soll dann aber doch lieber die Allgemeinheit tragen. Ob die Allgemeinheit das will, ist egal. Die Verpflichtungserklärung ist bereits unterschrieben.

***

Zum Schluss noch ein ganz widerlicher Dreck aus der linken Ecke, bei dem man sich als normaler Mensch fragt, warum der Verfasser dieses Tweets aus der TAZ-Redaktion nicht umgehend seinen Job verliert:

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Ich lass das einfach so stehen. Meine Verachtung gegenüber den linken Lager wächst täglich!

7 Kommentare zu „Die Wörter zum Sonntag (27)

Gib deinen ab

  1. Ich halte mich da an die gängigen Kommuniktionsregeln, die ich auch an Krankenpflegeschulen, etcetera, unterrichtet habe und was diese Botschaft betrifft, schreiben Sie darunter „Das würde ich nicht empfehlen, weil mir meine Mutter vor vierzig oder was immer Jahren, als es noch keine Ausländer gab, beigebracht hat, nicht mit fremden Männern mitzugehen, weil das gefährlich sein könnte!
    Wissen Sie, Herr Lucas, es gibt wohl auf beiden Seiten Fehlverhalten!
    Sie schimpfen, wie ein Rohrspatz und verletzten manchmal die Grenzen!
    Zeigen dann sehr merkwürdige Dinge von der anderen Seite auf, die sie verallgemeinern und unterstellen, allle Linken, alle Ausländer, etcetera, wären so, was mit Sicherheit nicht stimmt, sie aber gar nicht bekommen, wenn Sie nicht versuchen objektiv zu sein und sich auch mit der anderen Seite zu beschäftigen!
    Schreiben Sie bei den linken Übertreibungen doch hin „Lliebe Leute, seid korrekt, ich versuche es auch zu sein!“ und Sie müssen sich vielleicht weniger ärgern!

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    1. Sie nennen diesen geisteskranken Tweet also „Fehlverhalten“, würden es „nicht empfehlen“, bezeichnen es als „nicht korrekt“ oder als „merkwürdig“. Wow! Großes Kino, ganz großes Kino, fürwahr! Wissen Sie, liebe Frau Jancak, ich glaube allmählich, dass Sie komplett emotionslos sind. Sie kennen weder Wut, Empörung, Trauer oder Freude. Daher wundert es mich immer weniger, dass Sie auch für Tote, Ermordete, Vergewaltigte nicht mehr übrig haben, als ein verallgemeinerndes „Ja, das gibt es natürlich auch, aber …“ Normalen Menschen – erst recht, wenn sie Kinder haben oder sogar Enkel erwarten – springt bei solchen Meldungen die Krempe aus dem Hut. Nicht so bei Ihnen. Für Sie ist „Korrektheit“ das oberste Gebot der Stunde.
      Ich muss gestehen, dass Sie mir aus tiefstem Herzen leid tun. Tanzen und stricken Sie gern weiter Mützen und lassen Sie mich meinen begründeten, menschlichen Ärger auf meine Art Luft machen. In diesem Sinne …

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  2. Jetzt kommen Sie mal runter und atmen Sie tief durch!
    Das mit dem „geisteskrank“ ist wieder eine Ihrer, wahrscheinlich klagbaren Unterstellungen, denn vermutlich war es nur eine unbedachte Bemerkung, die man natürlich kritisieren kann, denn jede vernünftige Mutter wird auf Ihre Kinder aufpassen und ob sie jetzt „Geht mit keinem Fremden mit!“ oder „Mit keinem, den du nicht kennst!“, sagt, ist eigentlich egal!
    Nur, Sie dramatisieren, hetzen und spalten lustvoll vor sich hin, in dem sie jede dieser ungeschickten Bemerkungen anprangern und das Land damit in ihre Richtung bringen wollen und das ist sehr gefährlich und fatal!
    Steigern Sie sich nicht, in alles, was Ihnen komisch scheint hinein, sondern sagen Sie zu denen, die meinen, „Ihr dürft euch nicht als Indianer verkleiden!“, „Habt ihr nicht alle!“, und lächeln darüber, statt ein empörtes Drama daraus zu machen!
    Und Sie lesen offenbar noch immer keinen meiner Kommentare, sonst würden Sie wissen, daß ich sehr wohl nicht unempfindlich bin, wie Sie mir so gerne unterstellen!
    Ganz im Gegenteil!
    Aber das wütend Losschlagen, wenn einer eine vielleicht seltsame Außerung macht, macht es viel ärger, statt ihm zu sagen „Jetzt kommt herunter und verhalte dich korrekt!“
    Mit Humor und ironie habe ich von Ihnen gelernt, geht das viel besser, warum wenden Sie das in diem Fall nicht an?
    Übrigens, ich stricke keine Mützen, sondern lese demnächst Robert Misiks Buch und da geht es genau, um dieses Spalten und sich Aufregen, statt am Boden bleiben und die Probleme, die es gibt, im Miteinander zu lösen versuchen!

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