Der Hauptmann von Köpenick vs. R2G

In Abwandlung eines Zitats von Albert Einstein könnte man es heute so formulieren:

Zwei Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit von LinksRotGrünen. Wobei ich mir beim Universum nicht so ganz sicher bin.

In Berlin versucht offenbar seit geraumer Zeit ein der CDU naher Verein, das Theaterstück „Der Hauptmann von Köpenick“ von Carl Zuckmayer als UNESCO-Kulturerbe schützen zu lassen. Kaum jemand, der es – zumindest inhaltlich – nicht kennt, schon wegen der bekannten Verfilmung mit Heinz Rühmann. Eigentlich spräche nichts dagegen, eines der bekanntesten deutschen Theaterstücke ins Kulturerbe aufzunehmen. Wenn, ja, wenn da nicht die Linken wären, die mal wieder querschießen müssen.

Interessant ist die Begründung der Rot-Rot-Grünen Senatsknalltüten:

„Da die Köpenickiade mit dem deutschen Kaiserreich und dem preußischen Militarismus verbunden und nicht mehr zur Identifikation geeignet ist, ist fraglich, ob und welche Bedeutung sie in unserer heutigen Gesellschaft noch hat beziehungsweise haben könnte.“

Ähh … ja …

kannste so machen ist dann halt - Google-Suche_2019-03-07_08-47-16

Gut, dass LinksRotGrüne nicht immer die hellsten Kerzen auf der Torte sind, keine Frage. Aber muss man seine Dusseligkeit tatsächlich immer wieder so in die Öffentlichkeit posaunen? Seine Unwissenheit wie eine Monstranz vor sich her tragen? Und sich vor allem dann wundern, wenn man über sie lacht?

Wer wählt überhaupt diese Blitzbirnen?

Der Hauptmann von Köpenick hat natürlich überhaupt nichts mit Militarismus zu tun, sondern ist eine Satire darüber. Wie die Webseite Berlinjetzt.com richtig anmerkt:

Die Geschichte ist eine Satire, die den Militarismus und den deutschen Untertanengeist im Angesicht einer Offiziersuniform karikiert. Offenbar verstehen die regierenden “Antimilitaristen” nicht nur keinen Spaß, sondern sie haben auch bei der Textexegese nicht ihre Stärken …

Schon die Berliner Morgenpost schrieb am Tag nach dem Überfall auf das Rathaus am 16. Oktober 1906: (wiki)

„Daß ein ganzes Gemeinwesen mit allen seinen öffentlichen Funktionen, ja daß eine Abteilung Soldaten selbst auf so überwältigend komische und dabei doch völlig gelungene Art von einem einzigen Menschen düpiert wurde, das hat in unserem Lande der unbegrenzten Uniform-Ehrfurcht ein militärisches Gewand getan, mit dem sich ein altes, krummbeiniges Individuum notdürftig behängt hatte.“

Nur im Jahre 2019 muss die links-grüne Fraktion mal wieder dagegen sein. Hat es vielleicht damit zu tun, dass das Stück als „zu deutsch“ angesehen wird? Mit Satiren hat so manch Linker obendrein ja seine Probleme.

Vielleicht sollte man dem linksverstrahlten Senat vorschlagen, den Dönerspieß oder die Parole „Refugee Welcome“ als Kulturerbe zu unterstützen!

Die machen sich vor Freude glatt in die Hose.

9 Kommentare zu „Der Hauptmann von Köpenick vs. R2G

Gib deinen ab

  1. Wären nicht so schlechte Ideen! Döner schmecken gut und das mit dem „Refugees welcome!“, ist eigentlich sehr wichtig und natürlich ist es schön, daß Sie sich mit Lteratur beschäftigen, Carl Zuckmayer ist ein interessanter vielleicht schon etwas vergessener Autor und er mußte auch aus Deutschland flüchten!
    Was sind übrigens Blitzbirnen?

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    1. Blitzbirnen leiten sich aus altmodischen Fotoapparaten ab. Sie leuchten kurz auf und landen im Müll, weil man sie zu nichts weiter benutzen kann. Vgl. auch Knalltüten, Armleuchter, Vollpfosten, Hirnakrobaten usw 🙂

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    1. Liebste Frau Jancak, wussten Sie nicht, dass „rechte Knalltüte“ oder „Drecksnazi“ für Andersdenkende bzw. „Köterrasse“ für Deutsche absolut gängige Bezeichnungen sind? Letztere sogar vom Gericht abgesegnet? Warum soll ich mich da zurückhalten? Im Übrigen sollten Sie vielleicht nochmal den neuen Text auf der Startseite lesen. Nur so’n Tip 😉

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  2. Nein, das wußte ich nicht, beziehungsweise ist das ein Vokabular, das ich nicht verwende und Sie könnten trotz Ihrer neuen Startseite Ihren Unmut auch anders ausrücken, versuchen Sie es doch einmal!

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