Die Wörter zum Sonntag (24)

„Die liebe lange Woche“ ist ein Kinderbuch des bekannten DDR-Autors Uwe Kant. Meine Mutter hat es mir vor einer halben Ewigkeit mal geschenkt und ich bin beim Lesen an manchen Stellen vor Lachen fast vom Sessel gerutscht. Auf 108 Seiten erzählt der Schüler Harald aus Berlin von seinen Erlebnissen in einer Woche. Vor ein paar Tagen hab ich es mal wieder zur Hand genommen und darin gelesen – und musste wieder lachen. So, jetzt hab ich den Einleitungstext fertig und kann erfreut berichten, dass das Land auf einem guten Weg in eine sichere Zukunft ist.

Da wäre zunächst mal die frohe Kunde von gelungener Integration! Doch, echt jetzt, kein Witz! In den Reihen der Polizei gibt es ja schon länger Bestrebungen, Migranten in den Dienst aufzunehmen. So von wegen Vielfalt, Diversität und eben Integration. Das funktioniert hervorragend, alle sind zufrieden und die jungen Beamten sind … Moment, ich bekomme gerade von der Regie … ja … oh … verstehe … das ist … Fake-News von den Neonazis ausgeschlossen, ok … Also, wie man weiß haben ja zu Beginn diese blöden Rechtspopulisten immer davor gewarnt, dass Migranten in der Polizei sich im Fall der Fälle auf die Gegenseite schlagen könnten. Ja, nun … hmmm …Ashampoo_Snap_2019.02.23_15h11m08s_002_

Huch … wie kann das denn sein? Vielleicht weil schon 2017 ein Ausbilder gewarnt hat:

Deutschen Polizeischülern seien „Schläge angedroht“ worden, heißt es darin auch. Der Mann, der diese Vorwürfe äußert, ist ein Ausbilder an der Polizeiakademie im Bezirk Spandau. Er habe „wirklich Angst vor denen“. Sein Fazit: „Das wird ‘ne Zwei-Klassen-Polizei, die korrupt nur sein wird.“ Und: „Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“

Ach Mensch, und ich hätte so gern von gelungener Dings … wie heißt das doch gleich … naja, davon berichtet. Wo es doch soooo viele gute Beispiele gibt! Wieder nix. Aber dafür gibt’s mal wieder von den Guten und den Allergutesten Schönes zu berichten

***

Nach den weltberühmten und für den Nobelpreis für Zivilcourage vorgeschlagenen „Omas gegen Rechts“, hat sich nun in Leipzig eine neue, mutige Front gegen das Böse formiert. Ich schätze, wir müssen uns echt warm anziehen, Freunde. Jetzt ist Schluss mit lustig, jetzt werden die schweren Geschütze aufgefahren und spätestens ab 5.45 wird zurückgeschossen! Na, oder so ähnlich. Denn jetzt steigt mutig aus dem Untergrund hervor, bereit, gegen alle unliebsamen aka nicht linken Meinungen vorzugehen, die Fäuste geballt, die Reden formuliert, die Schilder und Banner gemalt … achja, und die Kannen gefüllt:

Lesbisches Kaffetrinken gegen Rechts

Morgen dürfte es in der Windscheidstraße bei der „Frauenkultur Leipzig“ voll werden. Mehr als 200 Personen haben auf Facebook fest zugesagt, über 500 sind prinzipiell interessiert und überlegen noch, ob sie dazu kommen sollen.

Schüler haben dafür schon die Schule geschwänzt, Omas ihre künstlichen Hüften zum „Tanz gegen Rechts“ aktiviert und die Antifa opfert sich jeden Tag neu beim steuerunterstützten „Saufen und Kiffen gegen Rechts“ auf.

Quelle inkl. weitere Links

Ich kommentier das mal nicht weiter, sondern lach mich einfach darüber kaputt.

***

Mittlerweile glauben ja viele Schüler, einer guten Sache zu folgen, wenn sie dem unreflektierten Blödsinn einer 16jährigen hinterher rennen und dafür Freitags die Schule schwänzen. Okay, zugegeben, wir haben damals auch jede Gelegenheit genutzt, um aus dem Laden rauszukommen, von daher hoffe ich einfach mal, dass es der Mehrzahl ebenso scheißegal ist, aus welchem Grund man Freitags nicht in die Schule geht, Hauptsache, man geht nicht. Ist jemandem schon mal aufgefallen, wie auswendig gelernt die Statements klingen, wenn sie vor einer TV-Kamera aufgesagt werden? Und wie selten man Gegenstimmen hört? Eigentlich nie, wenn man es genau nimmt. Möglicherweise, nein Korrektur, ganz sicher müssen Schüler, die sich ja in einem extremen Abhängigkeitsverhältnis zur Schule befinden, vorsichtig sein mit dem, was sie sagen. Ob es um den Klimawandel geht oder um die gefährlichste Ideologie auf dem Planeten, dem Islam. Leider gehört dieser Dreck in Schulen teilweise ebenso zum Unterricht wie das Märchen vom anthropogenen Klimawandel. Umso erfreulicher ist es, wenn man sieht, dass es doch noch junge Menschen mit Eiern in der Hose gibt, mit dem Mut, zu seiner Meinung zu stehen und sich nicht verbiegen zu lassen. Nachfolgend die wunderbare Stellungnahme auf einem Arbeitsblatt einer Gesamtschule:

Ashampoo_Snap_2019.02.23_12h39m56s_001_

Einzig die Schrift wäre ein bissl verbesserungswürdig, daher hier in Klartext:

Das interessiert mich nicht, die wollen nix von unserer Religion wissen und ich nix von ihrer Religion. Sie können mir ruhig die 6 geben. Gehen Sie in die Breitenstraße, da haben Sie genug Islam. Ich würde dann mal eine 6 zum Mitnehmen bestellen.

Eine Frage beantwortete er dann doch: Der Koran ist aufs dümmste verfasst

Natürlich bekam er die 6. Der Islam-Fachmann Michael Stürzenberger dazu auf PI-News:

Ja, es ist eben ein Unterschied, ob man jeden Freitag die Schule schwänzt, um für das „Klima“ zu demonstrieren oder ob man Zivilcourage zeigt und auf diese Weise gegen die Islamkunde im Unterricht protestiert. Die einen sind die Medienhelden, die Guten, der ach so hoffnungsvolle Nachwuchs – die anderen sind die Quertreiber, die bösen Islamhasser, deren Zivilcourage im Keim erstickt werden muss.

Quelle

Wie gern ich diesem Schüler die Hand schütteln möchte, kann ich gar nicht ausdrücken, so gut tut das zu lesen. Bitte mehr davon!

***

Wo ich gerade bei Schülern bin. Dem einen oder anderen dürfte vielleicht der Name Nick Sandmann bekannt sein. Er war einer der Schüler einer katholischen Jungenschule in den USA, der Mitte Januar ins Kreuzfeuer der Fake-News Medien geraten war. Nachzulesen hier. Mit meiner Freundin Eva Jancak hab ich mich zu dem Thema auch schon gekabbelt.

Zehn Sekunden reichten amerikanischen wie auch deutschen Mainstreammedien aus, um ungeprüft einen willkommenen Skandal zu zimmern. Ob CNN, Washington Post, New York Times, ob der Spiegel mit der Schlagzeile „Jugendliche Trump-Fans provozieren Ureinwohner“, die Abendzeitung mit „Katholische Schüler verspotten amerikanischen Ureinwohner“ – alle Mainstreammedien stürzten sich auf den „rassistischen“ Skandal – begangen durch katholische Jugendliche an indianischen Bürgern.

Quelle

Nun geht Nick Sandmann gegen die Washington Post vor und verklagt sie auf 250 Millionen Dollar wegen Verleumdung.

Well done, Mr. Sandmann! God bless you!

***

Konfrontiert man Gutmenschen mit Zahlen, Fakten, Bildern oder Statistiken über das eingeschleppte Übel aus allen heruntergekommenen Ecken der Welt und dessen Auswirkungen, kann man jedesmal seinen wertvollsten Besitz darauf verwetten, dass Phrasen kommen wie Ja wie oft ist dir denn das schon passiert? oder Also mir ist auf dem Heimweg noch nie was zugestoßen! oder Keine Ahnung, wovon du redest, ich seh das alles nicht.

Letzteres ist im Zusammenhang mit einer aktuellen Aktion des Berliner Senats erwähnenswert. Vor ein paar Tagen war nämlich der renitente, quertreibende grüne Bürgermeister von Tübingen, Boris Palmer, zu Besuch in Berlin. Man hatte ihn eingeladen, weil er sich wiederholt über Berlin als „failing state“ geäußert hat. Das kann natürlich das weltoffene, bunte, vielfältige, hippe Berlin nicht auf sich sitzen lassen. Und so geschah es, dass man ihn auch durch den Görlitzer Park führte, einen der Hotspots afrikanischer Drogendealer, in den sich normale Leute schon lange nicht mehr hineintrauen. Doch, oh Wunder, Herr Palmer erlebte einen fast besenreinen Park, hatte man doch vorher seitens der Polizei feucht durchgewischt und den menschlichen Müll für die Dauer des Besuchs mal eben beiseite geräumt. Kaum war Herr P. aus T. wieder weg, eroberten die Traumatisierten ihren Park zurück.

Also ich seh das alles nicht …

Tja, kein Wunder, wenn man entweder selbst die Augen verschließt oder sie von oben künstlich verschlossen bekommt.

***

Bleiben wir für einen Moment noch beim Besuch in Berlin. Wie oft wird den Mainstream-Kritikern vorgeworfen, sie würden selbst Fake-News verbreiten und die MSM seien die eigentlich Guten, die nur in ein völlig falsches Licht gerückt werden? Richtig, sehr oft. Nun sind auch nicht alle MSM gleichermaßen Fake-News-Verbreiter, aber wenn – siehe Relotius – dann kommen diese von dort. Auf der Seite von Übermedien ist man nun einer beschämenden Manipulation eines Palmer-Interviews auf die Spur gekommen. Zuerst der Schluss eines rbb-Interviews:

 

Und dann der SWR-Beitrag, der die korrekte Antwort widergibt:

 

 

Und da ist man empört, wenn von „Lügenpresse“ die Rede ist und die Leute immer öfter auf alternative Medien ausweichen?

***

Kommt, einer geht noch! Dass die Grünen – von Ausnahmen wie Palmer vielleicht mal abgesehen – kollektiv einen an der Klatsche haben, so wie alle Linksverstrahlten, ist ja nix Neues mehr. Tagtäglich wird man mit deren verbalen Auswürfen konfrontiert, die sich hauptsächlich in Verboten und Gängeleien der Menschen erschöpfen. Aktuell wollen sie Ölzentralheizungen verbieten, dazu vielleicht ein andermal mehr. Idioten halt. Nun hat sich eine dieser hässlichen Schabracken in den Vordergrund gedrängelt und bemängelt, dass bei Miss-Wahlen nur hübsche Mädchen und Frauen antreten. Sie quatscht dumm daher:

Groß, schlank, lange Beine, hübsches Gesicht – junge Frauen, die an einer Miss-Wahl teilnehmen, sind vor allem eins: schön! Es ist, das kann man so einfach sagen, die Schlüsselqualifikation für diesen Wettbewerb. Doch Grünen-Politikerin Marianne Burkert-Eulitz (40) gefällt genau das nicht. „Bei Miss-Wahlen werden grundsätzlich Menschen unserer Gesellschaft ausgeschlossen.“

Quelle

Ich hätte da ja eine Idee, wer künftig antreten könnte:

Ashampoo_Snap_2019.02.23_15h41m12s_003_

Entzückend, nicht wahr?

Wer sich Frau Gluckert-Schwätznix ansehen möchte, klicke auf den Link. Wer sich den Anblick und das Gesabbel ersparen möchte, dem wünsche ich einen schönen Sonntag, soweit ihn das Bild nicht direkt zum Kotzen aufs Klo getrieben hat.

14 Kommentare zu „Die Wörter zum Sonntag (24)

Gib deinen ab

  1. Genau das wären zwei positive Beispiele über die Sie sich schon wieder lustig machen!
    Wenn die Schüler wollen, können sie gegenseitig viel über ihre Religionen lernen und einander auch kritische Fragen stellen und bei den Polizeischülern wäre das ebenso!
    Wenn die wollen, käme ein Miteinander heraus. Aber wenn sie Ausländerfeinde sind, passiert halt das, was Sie in Ihren Quellen finden und das dritte Beispiel, die Schönheitswettweberbe für die nicht so schönen Menschen, finde ich ich auch nicht so schlecht!
    Wo ein Wille ist, ist ein Weg, in diesem Sinne auf in eine konfliktfreiere Woche mit vielleicht ein paar schöneren Beispielen!

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  2. Zuhören und sich damit auseinandersetzten, daß es vielleicht ganz nützlich ist, in der Schule über den Islam zu lernen und auch Polizisten mit Migrationshintergrund zu beschäftigen!
    Das ist etwas, was eigentlich ganz selbverständlich sein sollte und weder zum Weinen noch zum sich darüber lustig machen ist! Denken Sie mal darüber nach!

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    1. Nein Frau Jancak, es ist ein Ausdruck von Resignation. Oder soll ich Ihnen nochmals jeden Absatz erklären? Würden Sie dann verstehen, um was es geht und worum es mir geht? Ich denke, wir sind uns einig, dass das nicht der Fall wäre, nicht wahr?

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  3. Nein, weil wir jeder etwas anderes meinen, Sie freuen sich, wenn Schüler nichts über den Islam wissen wollen, ich denke das ist wichtig und interessant, etcetera, aber zuhören und denken aha, du siehst das so, ich sehe das anders, ist sicher besser, als gleich aufzuschreien zu schimpfen oder versuchen, den anderen lächerlich zu machen und ich versuche das, haben Sie das schon bemerkt, nie bei Ihnen!

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  4. Schon wieder, ich gebe niemanden die Schuld, sondern demonstriere Ihnen offenbar, daß man das alles ganz anders sehen kann und da denke ich mir, daß es wahrscheinlich stimmen könnte, daß deutsche oder österreichische Polizeischüler vielleicht auch nicht so ein offenes Migrantenbild haben.
    Ob das stimmt, weiß ich nicht, denn ich bin in keiner Polizeischule, aber wenn es, wie Sie schreiben Probleme gibt, liegt es wahrscheinlich an beiden Seiten, daß die sich vielleicht nicht mögen!
    Da kann man ein Problem daraus machen, Artikel schreiben, wie Sie sie gerne lesen oder vielleicht mit Hilfe eines Supervisors, die Probleme zu lösen versuchen, was die beste Möglichkeit wäre.
    Das ist das eine und das andere ist, daß ich es wirklich nicht verstehe, daß Sie sich darüber freuen, wenn ein Schüler schreibt, ich mag den Islam nicht, ich denke, das ist doch der Sinn, daß man voneinander lernt und dann geht es wahrscheinlich viel besser, als wenn Sie mit Ihren Artikeln daher kommen!
    Mann kann alles so und so sehen, lieber Uli und wieviele Polizeischüler sich über ihre türkisch sprechenden Kollegen freuen, wissen wir beide nicht! Es wäre aber eine Möglichkeit das auch so zu betrachten und das wollte ich Ihnen aufzeigen, daß man das alles auch anders sehen kann!

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  5. Text aus der Meldung:

    Deutschen Polizeischülern seien „Schläge angedroht“ worden, heißt es darin auch. Der Mann, der diese Vorwürfe äußert, ist ein Ausbilder an der Polizeiakademie im Bezirk Spandau. Er habe „wirklich Angst vor denen“. Sein Fazit: „Das wird ‘ne Zwei-Klassen-Polizei, die korrupt nur sein wird.“ Und: „Das sind keine Kollegen, das ist der Feind. Das ist der Feind in unseren Reihen.“

    Was Sie daraus machen:

    Aber wenn sie Ausländerfeinde sind, passiert halt das, was Sie in Ihren Quellen finden …

    Frau Jancak, lassen Sie es, bevor Sie sich um Kopf und Kragen kommentieren. Sie haben nicht verstanden, worum es geht, wollen es nicht verstehen und werden es nicht verstehen. Und das war’s jetzt an dieser Stelle von meiner Seite aus.

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  6. Glaube nicht, daß ich mich um Kopf und Kragen kommentierte, wenn ich meine kritische Fragen stelle und Artikel hinterfrage?
    Denn, ob es wirklich so war, wie Sie es geschildert haben, wissen Sie auch nicht, denn das wird jetzt ja untersucht und wie man mit Drohungen umgeht, sollte man ja gerade in Polizeischulen lernen, damit man es dann in der Praxis kann und eine der dazu notwendigen Methoden, heißt, glaube ich, Deeskalation, liebe Grüße!

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