Alles Einzelfälle – Rezension

Alles Einzelfälle, Sachbuch von Udo Ulfkotte, 2018 Verlag Antaios, 238 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-944422-15-2

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In Zeiten, in denen sich Links-Grüne mit dem Wollmützstricken und Tanzen regelrecht überbieten, um Gewalttaten von Migranten möglichst kleinzureden und Kritiker mundtot zu machen, bzw. diese in die Nazi-Ecke zu stellen, ist es vielleicht gut, eine weitere der vielen Chronologien des Grauens zu lesen, die ein etwas differenzierteres Bild zeichnet.

Für die, die ihn nicht kannten und um zu verdeutlichen wer Udo Ulfkotte war, nämlich kein Populist, kein „Rechter“ und auch sonst niemand, den man am liebsten in „stille Ecken“ verbannen möchte, ein paar Infos zu seiner Biographie:

Dr. Udo Ulfkotte, Jahrgang 1960, studierte in Freiburg/ Brsg. und London Rechtswissenschaften und Politik. Er ist ein Schüler des Schweizer Kriminologen Prof. Rüdiger Herren und des Beraters der Kohl-Regierung Prof. Dr. Dieter Oberndörfer. Seine Spezialgebiete sind Sicherheitsmanagement,  Lügenmedien sowie die Beobachtung islamistischer Terrorgruppen und deren Umfeld. Er arbeitete nach seiner Promotion an der Universität Freiburg von 1986 bis Ende 2003 in der Außenpolitik für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, wo er als Mitglied der Politischen Redaktion unter anderem auch den Internet-Auftritt der Politischen Redaktion konzipierte.  Zwischen 1986 und 1998 lebte er überwiegend in islamischen Staaten (Irak, Iran, Afghanistan, Saudi-Arabien, Oman, Emirate, Ägypten, Jordanien) und bereiste in dieser Zeit mehr als sechzig Staaten. Er war Länderanalyst für den Mittelmeerraum, Afrika und den Nahen Osten. Vor diesem Hintergrund half er unter anderem auch bei der Entstehung des „Investitionsführer Naher Osten“ des FAZ-Instituts.

Ulfkotte war Fellow des Marshall Memorial Fund der Vereinigten Staaten. Er war Mitglied im Planungsstab der Konrad-Adenauer-Stiftung und Träger des sicherheitspolitischen Preises der Annette-Barthelt-Stiftung 2003. Er war Referent der Bundeskademie für Sicherheitspolitik, Gast-Referent der Journalisten-Akademie der Friedrich-Ebert-Stiftung, und lehrte von 1999 bis 2007 im Fachbereich Betriebswirtschaft „Sicherheitsmanagement“ an der Universität Lüneburg. Seit 2008 unterrichtete er an einer kalifornischen Universität Konkurrenzbeobachtung, Abwehr von Wirtschaftsspionage, Mergers & Acquisitions sowie Wirtschaftsethik.

Als Publizist verfasste er zahlreiche Bücher zu sicherheitsrelevanten Fragen, so zuletzt „Heiliger Krieg in Europa“, davor „Der Krieg im Dunkeln – Die wahre Macht der Geheimdienste“, „Grenzenlos kriminell“ zu den sicherheitspolitischen Risiken der EU-Erweiterung, „Marktplatz der Diebe“ zur Industriespionage. „Propheten des Terrors“ (zusammen mit Peter Scholl-Latour) und „Der Krieg in unseren Städten“ zum Islamismus/Terrorismus.

Quelle

Udo Ulfkotte starb überraschend im Januar 2017. Noch am Tag seines Todes arbeitete er an seinem letzten Buch, dessen sich der Antaios-Verlag in Absprache mit seiner Witwe angenommen und nun veröffentlicht hat. Das Buch beginnt mit einer Widmung, die das ganze Elend der Gegenwart in wenige Worte prägnant zusammenfasst:

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In fünf Kapiteln und 24 Unterkapiteln beschreibt Ulfkotte die mit der Massenmigration importierte sexuelle Gewalt, die jeden Tag passiert und mittlerweile den meisten Journalisten nur noch eine Randbemerkung wert ist – oder gar keine, wie man an der Tagesschau-Berichterstattung übder den Fall Maria Ladenburger in Freiburg gesehen hat. „Nur ein Fall von regionaler Bedeutung“, erklärte man das völlige Ausbleiben einer Meldung über den grauenhaften Mord. Was, wenn die Vorzeichen, soll heißen, die Täter-Opfer-Konstellation eine andere gewesen wäre? Lichterketten von Flensburg bis Garmisch, Brennpunkte und Extras im TV, Titelseiten aller Druckerzeugnisse wären voll gewesen.

Verbrecherparadies Deutschland lautet das erste Kapitel, und beschreibt u. a. wie aus Opfern Täter werden, es beleuchtet die Rolle des BKA und die Schattenseiten der Willkommenskultur und was uns über andere Kulturen tunlichst verschwiegen wird.  Kapitel zwei widmet sich dem Hintergrundwissen – Sexualdelikte im orientalischen Kulturkreis. Wo Kindersex als kultureller Brauch gilt und über die Grenze ins Land gebracht wird, sowie über die Zustände in Flüchtlingslagern und Kindesvergewaltigungen in anderen europäischen Ländern. Das dritte Kapitel Die ganz normale Fleischbeschau beschäftigt sich mit dem Frauenbild von Migranten bestimmter Kulturkreise allgemein und wie die Regierung diese noch unterstützt. Schließlich Kapitel vier, die den Opfern und deren Angehörigen eine Stimme gibt und die Justiz und deren Samthandschuhe anklagt. Statistiken schönen – Wenn die Realität dem Wunschdenken angepasst werden muss. Wenn Richter alles abnicken. Ausländerkriminalität in Polizeiberichten.

Und schließlich der Ausblick mit der Frage: Wegschauen und den Mund halten?

Letzteres hat sich schon viel zu sehr etabliert. Ulfkottes Buch wird an der Sturheit der Gutmenschen und ihrer gefährlichen Political Correctness wahrscheinlich nichts ändern. Keiner von ihnen wird das Buch lesen. Im Gegenteil sie würden alle geschilderten Fälle, alle über 500 Quellangaben im Anhang weiterhin als 500 Einzelfälle bezeichnen.

Trotzdem ist dieses Buch wichtig. Es dient, wie die meisten* seiner Bücher, als Chronologie, als eine Dokumentation, die wir eines Tages den Ignoranten um die Ohren hauen können, wenn es wieder heißt, davon hätten sie nichts gewusst und niemand habe etwas gesagt.

Danke für Ihre Arbeit, Udo Ulfkotte, und mögen Sie in Frieden ruhen!

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Bücher von Udo Ulfkotte

Artikel von David Berger auf seinem Blog Philosophia Perennis

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