Das Ende der Herrlichkeit – Rezension

Das Ende der Herrlichkeit von Markus Gärtner, erschienen 2018 im KOPP-Verlag, Rottenburg, 240 Seiten, gebundene Ausgabe

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Ein weiteres böses Buch nach „Die Destabilisierung Deutschlands“, das anhand von 486 Quellen im Anhang mit womöglich kommenden Massenprotesten beschäftigt. In vier ausführlichen Kapiteln (davon zwischen 3 – 6 Unterkapiteln) beschäftigt sich Markus Gärtner mit den Zuständen in Deutschland, verursacht von einer Regierung, die entgegen ihrem Amtseid alles dafür tut, um dem Volk Schaden zuzufügen und es ihm auch noch als positiv verkauft.

Kapitel 1: Fake News vom Feinsten

So zum Beispiel die durch die gesteuerten Medien zu Nazis abgestempelten Helfer der Essener Tafel, die nichts anderes getan hatten, als wieder mehr deutsche Antragsteller zu berücksichtigen. Dieser Streit war es, der eine Zeitlang den öffentlichen Fokus auf die Armut im Land richtete. Ein Land, in dem es an die 930 Tafeln bedarf, damit Menschen etwas zu essen bekommen. Dass jetzt zu den unzähligen einheimischen Bedürftigen auch noch immer mehr ausländische kommen und teils aggressiv ihren „Anspruch“ kundtun, macht die Sache nicht leichter. Die Medien jedoch berichteten über die negativen Folgen der Migration absichtlich zurückhaltend und füllten Zeitungsseiten lieber mit Jubelmeldungen über „die beste deutsche Wirtschaft, die es je gab“. Natürlich ist es so leichter, Kritiker der Migrationspolitik als „Wutbürger“ oder „Modernisierungsverlierer“ zu verunglimpfen.

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Kapitel 2: Unser Land wird an die Wand gefahren

Unter anderem, aber dafür in besonders rücksichtsloser Weise, vom linken Milieu, das die Institutionen eisern unter Kontrolle hat und mithilfe der Medien, der Justiz, sowie des Kultur- und Bildungsbetriebs und natürlich auch der Kirchen eine schwer angreifbare Macht- und Meinungsdominanz zementiert.Ashampoo_Snap_2018.11.24_14h11m22s_001_

Kapitel 3: Der gemobbte Souverän

„Was macht eine politisch-mediale Kaste, die sich von Wahlvolk und Publikum meilenweit entfernt hat, gegen den feststellbaren Mehrheitswillen regiert und dafür immer mehr Kritik und Protest erntet? Sie greift tief in die Trickkiste demokratieunwürdiger Maßnahmen, um das Wahlvolk und dessen Willen für ihre Ziele zu manipulieren. […] Das Publikum […] wird bevormundet und umprogrammiert, indem Nachrichten …Ashampoo_Snap_2018.11.24_14h30m31s_005_

Kapitel 4: Der Weg zur Revolte

Markus Gärtner beschreibt hier, wie es schon teilweise in den Nachbarländern zu Massenprotesten gegen die Regierenden und deren Entscheidungen kommt. „Merkels Politik ist, wohin man auch schaut, an der von ihr geschaffenen Realität zerschellt“, schreibt Gärtner und verweist auf die Regierung in Italien, in der die Lega und die 5-Sterne-Bewegung die meisten Stimmen geholt haben. Dort ist beispielsweise der Innenminister Salvini mit seiner rigorosen Migrationspolitik zu einem wahren Volkshelden aufgestiegen. Die bisherigen Proteste in Deutschland, so Gärtner, fallen  bisher weniger durch die Größe einzelner Demonstrationen auf, als vielmehr durch die Bandbreite der Themen und durch die vielen Veranstaltungsorte.

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Fazit: Inhaltlich ist das Buch für Leute, die mit offenen Augen durch die Gegend gehen und für die es noch eine Welt außerhalb ihrer Wohnung gibt, nichts Neues. Jede zweite Seite ist man geneigt, heftig zu nicken, Ausrufezeichen an die Ränder zu malen oder auch bitter zu lachen. Es ist aber eine hochinteressante und fundierte Zusammenfassung dessen, was sich in unserem Land abspielt und ich könnte mir vorstellen, dass der eine oder andere, der noch den üblichen Nachrichten folgt, sich veranlasst sieht, diese des Öfteren mal zu hinterfragen. Alternative Quellen gibt es genug!

Was ich leider in unserem Land noch nicht sehe, sind wirkliche Massenproteste aus der Mitte heraus. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es in absehbarer Zeit dazu kommt. Pegida hat sich in Dresden etabliert, wenn auch mit wechselnden Teilnehmerzahlen, in Kandel sind wohl jeden Samstag Demonstrationen geplant.

Auf das Titelbild des Buches werden wir aber vermutlich noch lange warten.

 

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