Die Wörter zum Sonntag (6)

Auch diese Rubrik wollte ich eigentlich regelmäßiger weiterführen. Der letzte Eintrag stammt vom April ’17. Keine Ahnung, ob ich sie wiederaufleben lasse, es sind ja nichts weiter als Kommentare zu Ereignissen, die man anderswo viel professioneller aufbereitet lesen kann. (siehe Quellenangaben)

Jedenfalls hab ich mich sehr gefreut, dass der verlogene Random House Verlag eine Falschaussage über Thilo Sarrazin zurücknehmen musste.

Zudem behauptete der  Chefjurist von Random House, Rainer Dresen, öffentlich, Sarrazin habe es abgelehnt, vor Veröffentlichung des Buchs durch einen wissenschaftlichen Gutachter zu klären, ob seine Interpretation des Korans tragbar sei. Wie die FAZ berichtet, konnte Sarrazin jedoch eine Mail vorlegen, in der er explizit eine mit ihm abgestimmte Begutachtung akzeptiert hatte. Dresen musste daraufhin einen Fehler eingestehen. Seine Aussage sei „in der Tat nicht vollständig und damit nicht korrekt“, so der Chefjurist wiederum in einem Emailschreiben, das der F.A.Z. vorliegt.

Quelle: jouwatch

Aber Hauptsache, einen unliebsamen Autor erstmal diskreditieren, nicht wahr? Ganz großes Kino! Es ist nur gerecht, dass Sarrazin den Vorschuss von 100.000 Euro behalten kann und ich hoffe, er gewinnt seinen Rechtsstreit um weitere 800.000 Euro!

***

Islamkritik wird ja heutzutage gern als „Rassismus“ gebrandmarkt. Natürlich entgeht den zerebral unterbelichteten Brandmarkern, dass es sich dabei gar nicht um eine „Rasse“ handelt, sondern um ein Glaubensbekenntnis, aber nachdenken ist ja ohnehin nicht so ihr Ding. Vor diesem Hintergrund ist es hochinteressant, dass selbst der olle Voltaire sich schon mit dieser gefährlichen Ideologie befasst hat. „Le fanatisme ou Mahomet le Prophète“, deutsch „Mahomet der Prophet“, ist eine Tragödie in fünf Akten des französischen Schriftstellers und Philosophen Voltaire.

Huch, Voltaire ein „Rassist“?

Nö, Voltaire ein kluger und offenbar weitsichtiger Philosoph. So weitsichtig, dass er zwischen 1738 und 1748 in einem Briefwechsel an Friedrich den Großen beispielsweise schrieb:

„Ich gebe zu, dass wir ihn hoch achten müssten, wenn er Gesetze des Friedens hinterlassen hätte. Doch dass ein Kamelhändler in seinem Nest Aufruhr entfacht, dass er seinen Mitbürgern Glauben machen will, dass er sich mit dem Erzengel Gabriel unterhielte; dass er sich damit brüstet, in den Himmel entrückt worden zu sein und dort einen Teil jenes unverdaulichen Buches empfangen zu haben, das bei jeder Seite den gesunden Menschenverstand erbeben lässt, dass er, um diesem Werke Respekt zu verschaffen, sein Vaterland mit Feuer und Eisen überzieht, dass er Väter erwürgt, Töchter fortschleift, dass er den Geschlagenen die freie Wahl zwischen Tod und seinem Glauben lässt: Das ist mit Sicherheit etwas, das kein Mensch entschuldigen kann, es sei denn, er ist als Türke [Synonym für Moslem] auf die Welt gekommen, es sei denn, der Aberglaube hat ihm jedes natürliche Licht erstickt.“

Nichts anderes kritisiert der gesunde Menschenverstand auch heute. Den ganzen interessanten Artikel gibt’s natürlich nicht bei der „WELT“ oder der „FAZ“ auch nicht beim Spargel oder beim Locus, nein, auch nicht im Fernsehen, sondern mal wieder nur hier:

Quelle: jouwatch

***

In Dresden hat Ende Juli ein Mosambikaner (ups) seine beiden kleinen Töchter ermordet. Natürlich nur ein bedauernswerter, regionaler Einzelfall. Kommt halt mal vor, gab es schon immer … labergrütz. Dresden-Gorbitz ist offenbar einer der vielen „Angsträume“ , die es mittlerweile in allen Großstädten zu geben scheint. Wie die linke SPD dort tickt, offenbart die Äußerung einer SPD-Politikerin

Kameras im öffentlichen Raum von Gorbitz könnte sich auch Eva-Maria Stange vorstellen. „Es muss aber klare Regeln geben“, sagt sie. Die Persönlichkeitsrechte der Menschen dürfen nicht beschränkt werden.

Völlig zu Recht fragt PI-News:

Wer setzt sich für die Persönlichkeitsrechte hunderter von ihren archaisch-bestialischen Vätern ermordeter Kinder in Deutschland seit 2015 ein ? Die Scharia-Partei-Deutschlands, kurz SPD?

***

Und zum Schluss möchte ich auch mal ganz empört anmerken, dass ich mich rassistisch angegriffen fühle, jawohl:

Der DRK-Blutspendedienst West in Hagen sucht Blutspender schwarzafrikanischer Herkunft, weil

„Blutspenden aus der einheimischen deutschen Bevölkerung kann dieser Patient nicht erhalten, da ihm diese schaden würden.“

Hmmm … drängt sich der Gedanke auf, ob wir vielleicht doch nicht alle so gleich sind, wie ständig von einer gewissen Seite aus behauptet wird.

Quelle: jouwatch

Wie auch immer, dann hoffe ich mal inständig, dass sich da was Passendes findet. Nicht, dass noch eine Art Verunreinigung stattfindet! Dann kann sich nämlich die ganze Krankenhaus-Station warm anziehen!

10 Kommentare zu „Die Wörter zum Sonntag (6)

Gib deinen ab

  1. Vermutlich hängt das mit den Blutgruppen zusammen, vielleicht mal einen Mediziner fragen oder sich bei „Wikipedia“ informieren.
    Ich lese übrigens gerade ein Buch, das ich Ihnen wieder empfehlen kann: Ayobami Adebayo „Bleib bei mir“, das Debut einer jungen Nigeranerin. Vielleicht hilft es gegen Ihre Diskriminierungsgefühle, sich ein wenig mit der afrikanischen Kultur und Gegenwartsliteratur zu beschäftigen, liebe Grüße!

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    1. Guten Morgen, liebe Frau Jancak,
      ich muss nicht Wikipedia oder einen Mediziner bemühen, ich habe sehr wohl verstanden, was der Grund für die „Unverträglichkeit“ ist. Dagegen ist Ihnen offenbar der Seitenhieb entgangen, den ich damit beabsichtigt habe. Ist aber nicht schlimm, heutzutage tun sich manche eben schwer, Zusammenhänge zu erkennen. Oder so ähnlich war das doch, nicht wahr …;-) Desweiteren werde ich einen Teufel tun und mich mit der afrikanischen oder sonst einer fremden Kultur auseinandersetzen, solange die andere Seite nicht gewillt ist, sich der unseren anzupassen.

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  2. Na dann, aber wenn Sie weiterhetzen, müßen Sie es sich gefallen lassen, daß nicht alle Ihrer Meinung sind und diese Ihrer entgegensetzen!
    Das Buch kann ich Ihnen dennoch sehr empfehlen, obwohl ich gestern, als ich das geschrieben habe, eher dachte, es wäre vergebliche Mühe, weil Sie mir ohnehin nur soetwas, wie das Obige antworten werden!
    Aber dann habe ich weitergelesen. Es geht um eine sehr moderne Sicht der angeblichen Unfruchtbarkeit der Frau und, wie die Männer, beziehungsweise die Schieigermütter damit umgehen, das auf eine sehr ungewöhnliche Weise das Problem angeht und da stand da etwas von einer „Sichelzellenanämie“, einem genetischen Fehler, den vorwiedend Menschen aus Zentral- und Westafrika und Teilen Asiens haben und ich dachte, daß ihr Patient vielleicht davon betroffen war und eine spezielle Blutgruppe brauchte.
    Und das mit der Anpassung, ja man kann sie dem anderen aufzudrücken versuchen und sagen, der ist jetzt hier und er muß sich anpassen und so werden wie wir!
    Das haben die Missionare in Zeiten der Kolonisierung in Afrika und anderswo auch versucht und es ist, wie die Geschichte lehrte, nur Unsinn dabei herausgekommen und viel auf diese Art und Weise kaputt gemacht worden!
    Auch das kann man durch das Buch erfahren. Sollen sich jetzt die jungen hochgebildeten Afrikaner, der Kultur des weißen Mannes und seiner Medizin anpassen, wenn beispielsweise ihre Frauen unfruchtbar sind oder sollen sie sich dem Aberglauben der Schwiegermütter oder dann wieder sehr gewagten unkonventionellen eigenen Methoden anvertrauen?
    Man kann, wenn man das Buch liest, sehr viel lernen, von der einen und von der anderen Welt. Man kann es aber auch unbelehrbar weglegen „Einen Teufel werde ich!, schreien und dann vielleicht weiter an der Vielfalt der Kulturen, die heute Deutschland beleben leiden und versuchen, die Menschen dagegen aufzuhetzen oder sie als Bereicherung empfinden, sich an der Vielfalt freuen, afrikanisch Essen gehen, einen Trommelkurs oder ein solchen Konzert besuchen! Ich halte mich immer noch an das Letzere!

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    1. Liebe Frau Jancak,
      Ihre Antwort ist voll von dermaßen viel Unsinn, dass es mich Tage kosten würde, alles aufzudröseln. Sehen Sie, wenn ich wüsste, dass Sie gewillt wären, meine Belege auch zu lesen, würde ich mir die Mühe vielleicht machen. Leider hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass das nicht der Fall ist – egal zu welchem Thema – und deshalb sind Sie eigentlich überhaupt nicht in der Position, mir „Unbelehrbarkeit“ vorzuwerfen. Und noch was: Lassen Sie doch diesen billigen Vorwurf der „Hetze“. Das ist veraltet und nur noch peinlich.

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  3. Lassen Sie das Dröseln, denn zwei Standpunkte müssen nicht unbedingt mit Unbelehrbarkeit zu tun haben, obwohl ich da auch einiges bei Ihnen sehen könnte, da sind wir wieder bei dem Elfafanten von denen der eine das Bein und der andere, die Ohren sieht und sich mit dem anderen trefflich darüber streiten kann, was jetzt das Wesen eines Elefanten ausmacht!
    Ich fühle mich nicht unbelehrtbar, wenn ich sage, Ihr Hetzen stört mich, weil ich das für gefährlich halte, die Türken, die Afrikaner, die Chinesen oder andere Nationen, die am Naschmarkt oder woanders einkaufen, aber nicht und ich bin auch nicht unbelehrtbar, wenn ich das Debut einer jungen nigeranischen Autorin lese, die sich über die Sitten ihres eigenen Landes ein wenig lustig macht und mir dabei ihre Kultur näher bringt.
    Ihre Belege brauche ich gar nicht, da ich mich schon für die zwei Romane, die ich zuletzt geschrieben habe und weil ich über den Tellerrand hinausschauen und auch die Sicht der anderen kennenlernen möchte, ohnehin ausreichend damit beschäftigt habe.
    Sie lehnen das andere dagegen ab und begnügen sich damit herumzubeschimpfen und das mit der Hetze ist, fürchte ich, nicht so billig, denn Sie versuchen es ja mit allen Mitteln und wenn sie noch so abgedroschen auf dem ersten Blick scheinen und, weil ich es für gefährlich halte, das, Unbeatwortet so stehen zu lassen, antworte ich Ihnen immer wieder, auch wenn ich ebenfalls der Meinung bin, daß das bei Ihnen höchstwahrscheinlich nichts bringt!

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    1. Das, was Sie Hetze nennen, nenne ich, alltäglichen Wahnsinn entsprechend mit Belegen (die Sie nicht interessieren) und mit meinen Worten zu kommentieren. Unbelehrbarkeit nenne ich beispielsweise, den gutgemeinten Rat, vor dem Veröffentlichen mal die Rechtschreibprüfung zu nutzen, völlig zu ignorieren und sich dann über ausbleibende Reaktionen zu wundern.

      Aber wissen Sie was? Möglicherweise haben Sie mich ungewollt zu einer neuen Geschichte über Frau Jahnke inspiriert. Könnte sein, dass auch ein Elefant drin vorkommt. Mal gucken … 🙂

      Und deswegen mag ich Sie! 🙂

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  4. Ich habe auch schon den Verdacht, daß Sie mein Don Camillo sind, der mich zu Geschichten inspirieren könnte! Aber jetzt geht es um den neuen Pensionistenalltag einer Physiotherapeutin und deren Konflikten mit ihrer Tochter, die in einer WG Flüchtlingsbetreuerin ist und die einen Nachbarn hat, der aus Kabul kommt, nicht Mohamed heißen will und von Beruf Heimhelfer ist! Die Politik läßt mich auch hier nicht nicht aus, ein Rechter der keine Blutgruppen gelten lassen will, ist bis jetzt aber noch nicht darin vorgekommen!
    Ich weiß nicht, ob es unbelehrbar ist, wenn man die Rechtschreibüberprüfung nicht einschalten will, denn meine Deutschlehrerin hatte mit meiner Rechtschreibung keine Probleme und nur einmal, wahrscheinlich nicht wirklich seufzend gesagt, „Da kann ich Ihnen nur ein minus sehr gut geben!“ und das war okay! Auf Ihre Geschichte bin ich gespannt! Mein Tip, übertreiben Sie nicht so sehr, damit Sie sich selbst die Pointeni verderben und das mit dem Elefanten ist eine gängige philosophische Parabel, die oft eingesetzt wird, um Standpunkte zu verdeutlichen!

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    1. Ach Frau Jancak, ich bitte Sie. Sie wissen es und ich weiß es, nämlich dass ich niemals gesagt habe, ich würde „keine Blutgruppen gelten lassen“. Sehen Sie, genau das ist diese Oberflächlichkeit, die ich Ihnen immer wieder ankreide. Übrigens weiß mittlerweile bestimmt die halbe Welt von Ihrem Minus-Sehr-Gut, da Sie es inflationär in gefühlt jedem dritten Blogbeitrag erwähnen 🙂 Und Ihre Rechtschreibung IST nach wie vor grausig und es macht die Texte schwer bis gar nicht lesbar. Aber auch das hatten wir schon zur Genüge und es ist Ihnen einfach wurscht 🙂 Na dann …

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  5. Na, ja, da Sie ein Übertreibungskünstler sind, habe ich mich schon gewappnet, was ich da entgegnen muß!
    Wär aber ein schönes Bild. Ein Rechter hat einen Unfall, kommt in ein Spital, braucht eine Bluttransfusion und die einzige Blutgruppe, die zu ihm passt, stammt von einem Schwarzen!
    Ich weiß zwar nicht, ob das medizinisch stimmt, da die Literatur aber von Übertreibungen lebt, bekommt der tapfere Recke einen Schrecken und am Ende noch einen Schlaganfall und da ist jetzt auch bißchen Ironie enthalten!
    Lebe Grüße, meine Rechtschreibung ist, glaube ich, gar nicht so arg, ich halte mich nur an die alte Ordnung und die Flüchtigkeitsfehler sind Computer- oder legasthen bedingt! Aber das hatten wir schon und wär schön, wenn das die ganz Welt wüßte, aber, so viele, glaube ich, interessieren sich nicht dafür!

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